Verfügbarkeit und Fazit

Das Jolla-Smartphone ist ab sofort in Finnland in den Läden des Netzbetreibers DNA für 400 Euro erhältlich. Wie ein Mitarbeiter Jollas Golem.de erklärte, soll der internationale Verkauf künftig aus Kostengründen hauptsächlich über einen eigenen Onlineshop erfolgen, obwohl der Hersteller auch mit anderen Netzbetreibern und Händlern über eine Vermarktung verhandelt.

  • Das erste Smartphone von Jolla (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Das Smartphone hat ein sichtbar zweigeteiltes Gehäuse. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Auf der Rückseite ist eine 8-Megapixel-Kamera eingebaut. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Das Display ist 4,5 Zoll groß. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Die Firma Jolla wurde von ehemaligen Mitarbeitern von Nokia gegründet. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Der Rückdeckel des Jolla-Smartphones kann abgenommen und ausgetauscht werden. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Im Inneren des Deckels befindet sich ein Chip, über den das Smartphone das Cover erkennt und die Farbgebung des Betriebssystems anpasst. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Die erste Ausgabe des Jolla-Smartphones wurde mit zwei Wechselcovern ausgeliefert. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Der Akku des Jolla-Smartphones ist wechselbar. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Im Inneren des Smartphones befinden sich zahlreiche Kontakte, die künftig weitere Nutzungsszenarien der Wechselcover ermöglichen. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
Der Akku des Jolla-Smartphones ist wechselbar. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)

Fazit

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Jollas erstes Smartphone ist eine gelungene Plattform für das neue mobile Betriebssystem Sailfish OS. Dank der umfangreichen und intuitiven Gestensteuerung lässt sich das Smartphone bereits nach kurzer Eingewöhnungszeit deutlich angenehmer bedienen als Geräte mit anderen Systemen.

Sailfish OS ist übersichtlich, klar strukturiert und läuft bereits in der aktuellen Betaversion flüssig und nahezu stabil. Allerdings vermissen wir noch einige Funktionen wie beispielsweise einen Querformatmodus im Browser und mehr Einstellungsmöglichkeiten, etwa bei der Kamera-App. Hier sollte Jolla mit Updates noch nachbessern, ebenso bei der zu kurzen Akkulaufzeit.

Die Kompatibilität mit Android ist praktisch, Android-Apps funktionieren in den meisten Fällen problemlos. Das könnte für Jolla essenziell sein, um auf dem Smartphone-Markt zu bestehen. Denn die Dominanz von Android und iOS scheint zu groß, um mit einem weiteren geschlossenen System Erfolg haben zu können.

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Die "The Other Half" genannten Wechselschalen könnten künftig dank des eingebauten Chips zu mehr als nur zur bloßen Veränderung der Optik des Smartphones dienen. Momentan ändern sie bereits das Hintergrundbild und das Farbschema des Gerätes, andere Funktionen sind denkbar.

Der Verkaufspreis von 400 Euro ist bei der gebotenen Hardware verglichen mit manchen Android-Smartphones vergleichsweise hoch, zu bedenken ist allerdings, dass für diesen Preis nicht nur das Smartphone mit der neuen Idee der Wechselcover mit Chip bezahlt wird, sondern auch die Entwicklung eines komplett neuen Smartphone-Betriebssystems. Sailfish OS erscheint uns verglichen mit dem ebenfalls noch recht neuen Firefox OS ausgereifter und leistungsfähiger - es zielt jedoch auch weniger auf den Einsteigerbereich ab.

Das erste Jolla-Smartphone eignet sich nicht nur für Meego-Enthusiasten, sondern ist dank seiner benutzerfreundlichen Bedienung auch reizvoll für Nutzer anderer mobiler Betriebssysteme. Interessenten müssen momentan aber noch über kleine Schwächen der Betaversion des Betriebssystems hinwegsehen können.

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 Kamera-App mit wenig Einstellungsmöglichkeiten
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server2173 10. Mär 2014

Hi, also ich hab jetzt ein Jolla. Fuer mich war es ein Kaufgrund, ein vernünftiges Os zu...

pulseaudio 13. Feb 2014

Bis das Update da ist, kann man sich bspw. mit diesem CalDAV/CardDAV Workaround behelfen...

Anonymer Nutzer 04. Jan 2014

Oh shit.. Die GrammarNaz*** sind hier!

Jordanland 30. Dez 2013

Das gab es bei einigen N Modellen der Nokia Symbian "Smartphones" hatte eines davon und...



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