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Jollas erstes Smartphone mit Sailfish OS
Jollas erstes Smartphone mit Sailfish OS (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)

Kompatibilität mit Android-Apps

Die nativen Sailfish-OS-Apps können in Qt oder QML entwickelt werden. Bevor das erste Jolla-Smartphone auf den Markt kam, hatte der Hersteller angekündigt, dass auch Android-Apps unter Sailfish OS laufen. Jolla selbst hält diese Option für essenziell, um auf dem Smartphone-Markt eine Chance zu haben, wie ein Mitarbeiter Golem.de erklärt. Zu stark sei mittlerweile Androids Dominanz, die mit einem gewissen Grad an Kompatibilität durchbrochen werden solle. Über den Yandex-Appstore lassen sich einfach Android-Programme installieren, wie beispielsweise Skype oder der Opera-Browser. Die Auswahl ist aber auch hier begrenzt.

  • Das erste Smartphone von Jolla (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Das Smartphone hat ein sichtbar zweigeteiltes Gehäuse. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Auf der Rückseite ist eine 8-Megapixel-Kamera eingebaut. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Das Display ist 4,5 Zoll groß. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Die Firma Jolla wurde von ehemaligen Mitarbeitern von Nokia gegründet. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Der Rückdeckel des Jolla-Smartphones kann abgenommen und ausgetauscht werden. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Im Inneren des Deckels befindet sich ein Chip, über den das Smartphone das Cover erkennt und die Farbgebung des Betriebssystems anpasst. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Die erste Ausgabe des Jolla-Smartphones wurde mit zwei Wechselcovern ausgeliefert. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Der Akku des Jolla-Smartphones ist wechselbar. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
  • Im Inneren des Smartphones befinden sich zahlreiche Kontakte, die künftig weitere Nutzungsszenarien der Wechselcover ermöglichen. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
Die Firma Jolla wurde von ehemaligen Mitarbeitern von Nokia gegründet. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)

Manuelle Installation von Android-Apps

Android-APKs lassen sich jedoch auch problemlos manuell auf dem Jolla-Smartphone installieren. Dazu muss eine APK-Datei einfach ausgeführt werden, die App wird dann automatisch installiert. Da es momentan noch keinen Datei-Explorer zu geben scheint, sind per USB-Kabel auf das Smartphone gespielte Dateien allerdings nicht aufzufinden. Werden die APKs in einen Cloud-Speicher hochgeladen, können sie aber heruntergeladen und installiert werden. Das ist umständlich, solange es keinen Dateimanager für Sailfish-OS gibt. Zwar kann über den Yandex-Store der ES File Manager für Android installiert werden, dieser hat jedoch keinen Zugriff auf das Dateisystem von Sailfish OS.

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Manche Android-Apps funktionieren auf Jollas Smartphone nicht. Dazu zählen beispielsweise einige Programme, die zusätzliche Dateien herunterladen müssen.

In einer Android-App kann der Nutzer nicht mit Gesten in Menüs zurückgehen, dafür wird die von Android gewohnte Zurück-Taste eingeblendet. Auch die zuletzt verwendeten Apps kann der Nutzer mit einem Software-Button einblenden, den Home-Button gibt es nicht. Um zum Startbildschirm zurückzukehren oder die App zu schließen, verwendet der Nutzer die Sailfish-OS-Befehle.

Sailfish OS künftig auch auf Android-Smartphones

Die Android-Kompatibilität Jollas geht so weit, dass Android-Nutzer künftig Sailfish OS einfach auf ihren Smartphones installieren können, wie Jolla-Chef Tomi Pienimäki dem Magazin Talouselämä verraten hat. "Das ist der Plan. Wir sind im Geräte- und im Betriebssystemgeschäft. Es ist ziemlich einfach, Sailfish OS auf einem Android-Gerät zu installieren", erklärt Pienimäki.

Insgesamt ist Sailfish OS übersichtlich und gut gelungen, zudem läuft es - abgesehen vom ruckeligen Browser - flüssig in den Menüs. Auch mit mehreren geöffneten Apps kann das Jolla-Smartphone gut umgehen. Jedoch stehen aktuell noch kaum die Hardware fordernde native Apps zur Verfügung. Die Kompatibilität zu Android-Apps ermöglicht es dem Nutzer, das App-Spektrum zu erweitern. Momentan noch nicht vorhandene native Sailfish-OS-Apps können auf diese Weise ersetzt werden, beispielsweise Facebook und Twitter. Aktiviert der Nutzer den Entwicklungsmodus, kann er mit einem Command-Terminal auf das System zugreifen. Da Sailfish OS ein echtes Linux-System ist, ist die Shell komplett funktionstüchtig.

Intuitive Steuerung, stellenweise fehlen noch Funktionen

Die Benutzerführung ist umfangreich, durchdacht und intuitiv, Jolla hat das bereits gute Gestensystem von Blackberry 10 noch übertroffen. Stärker als bei anderen gestenbasierten Betriebssystemen passierte es uns, dass wir auf anderen Smartphones die Sailfish-OS-Gesten ausführen wollten - besonders den Aufruf der Benachrichtigungen und das Ablegen der Apps. Auch für Nutzer, die von mobilen Betriebssystemen ohne Gestensteuerung wie Android oder iOS kommen, ist Sailfish OS bereits nach kurzer Zeit zugänglich.

An manchen Stellen fällt allerdings auf, dass es sich um ein neues Betriebssystem handelt: Gelegentlich werden Apps direkt nach dem Start beendet, im Browser fehlt ein Querformatmodus, und manchmal bricht die WLAN-Verbindung ab beziehungsweise baut sich nicht selbstständig auf. Jolla selbst bezeichnete Sailfish OS dementsprechend auf der Launch-Party noch als Betaversion.

 Umfangreiche GestensteuerungGehäuse mit intelligenten Wechselschalen 

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server2173 10. Mär 2014

Hi, also ich hab jetzt ein Jolla. Fuer mich war es ein Kaufgrund, ein vernünftiges Os zu...

pulseaudio 13. Feb 2014

Bis das Update da ist, kann man sich bspw. mit diesem CalDAV/CardDAV Workaround behelfen...

Anonymer Nutzer 04. Jan 2014

Oh shit.. Die GrammarNaz*** sind hier!

Jordanland 30. Dez 2013

Das gab es bei einigen N Modellen der Nokia Symbian "Smartphones" hatte eines davon und...

Thaodan 20. Dez 2013

die Kartenvon Nokia stehen sogar zur Verfügung.



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