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Jolla: Ex-Nokia-Mitarbeiter kündigen Meego-Smartphones an

Einige ehemalige Nokia-Mitarbeiter, die an der Entwicklung des Nokia N9 maßgeblich beteiligt waren, haben mit Jolla einen neuen Smartphone-Hersteller gegründet, um Smartphones auf Basis des Linux-basierten Betriebssystems Meego zu entwickeln.
/ Jens Ihlenfeld
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Einige Entwickler des Nokia N9 machen allein weiter. (Bild: Nokia)
Einige Entwickler des Nokia N9 machen allein weiter. Bild: Nokia

Das Nokia N9 war Nokias bisher einziges Smartphone mit dem Linux-basierten Betriebssystems Meego, das in Tests auch bei Golem.de trotz einiger Macken einen überraschend guten Eindruck hinterließ. Doch Nokia setzt bekanntlich künftig auf Windows Phone, Meego hat bei Nokia wohl kaum noch eine Zukunft.

Die Jolla-Gründer um Jussi Hurmola wollen das nicht hinnehmen und gründeten zusammen mit internationalen Investoren ein eigenes Unternehmen, um Geräte auf Basis von Meego zu entwickeln. Geht es nach ihnen, war das N9 das beste Smartphone der Welt. Und daran wollen sie anknüpfen, in enger Zusammenarbeit mit der Community.

Das Jolla-Team besteht nach eigenen Angaben aus einer substanziellen Anzahl von Meego-Hauptentwicklern und Managern. Weitere Meego-Talente sollen eingestellt werden, um an einem Smartphone der nächsten Generation zu arbeiten.

Ausgangspunkt der Entwicklung(öffnet im neuen Fenster) von Jolla sollen das Mer-Projekt und Qt sein, nicht Nokias Harmattan(öffnet im neuen Fenster). Jolla will ein eigenes User Interface entwickeln. Als Paketmanagementsystem soll dabei RPM zum Einsatz kommen. Den Quelltext seiner Produkte will Jolla weitgehend offenlegen(öffnet im neuen Fenster).

Ob die künftigen Softwareversionen von Jolla ihren Weg auf das Nokia N9 finden, ist derzeit unklar, denn: "Das liegt nicht in unserer Hand", so Jolla. Details zu eigenen Produkten will Jolla erst später verkünden. Eines macht das Jolla-Team aber schon jetzt deutlich: Sein Betriebssystem läuft auf ARM- und x86-Prozessoren.

Die Website jolla.fi(öffnet im neuen Fenster) verrät derzeit noch nichts, die ersten Informationen verteilte Jolla per Twitter(öffnet im neuen Fenster) und LinkedIn(öffnet im neuen Fenster).


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