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Joint Venture: Volkswagen und Rivian testen neue Software im Winter

Die Softwareentwicklung beim Joint Venture von VW und Rivian schreitet voran. Im Winter sollen Tests mit Referenzfahrzeugen starten.
/ Tobias Költzsch
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Bei den anstehenden Wintertests kommt VWs ID.Every1 zum Einsatz. (Bild: Friedhelm Greis/Golem)
Bei den anstehenden Wintertests kommt VWs ID.Every1 zum Einsatz. Bild: Friedhelm Greis/Golem

VW plant, im ersten Quartal 2026 Tests mit Referenzfahrzeugen zu starten, die mit der zusammen mit Rivian im Joint Venture RV Tech entwickelten Software ausgestattet sind. Unter "anspruchsvollen klimatischen Bedingungen" soll die zonale SDV-Architektur (Software Defined Vehicles) getestet werden(öffnet im neuen Fenster) .

Volkswagen zufolge kommt die Entwicklung der Software gut voran. VW will im Rahmen des Joint Ventures eine neue Elektronikarchitektur samt Software entwickeln und für kommende Fahrzeuge nutzen. Die SDV-Architektur soll in der künftigen Automobilplattform SSP eingesetzt werden.

Dem Volkswagen-Konzern zufolge sollen mittlerweile mehr als 1.500 Mitarbeiter bei RV Tech arbeiten. In Berlin entstand ein neuer Standort, weitere befinden sich in Kanada, Schweden, Serbien und den USA. "Unser Joint Venture mit Rivian zeigt, wie wir im Volkswagen-Konzern Fortschritt denken und umsetzen: schnell, präzise, kundenorientiert" , erklärt VW-Chef Oliver Blume.

Software kommt bei kommender Autoplattform zum Einsatz

"Mit hoher Geschwindigkeit wird dort die Architektur für unsere künftigen Software-definierten Fahrzeuge entwickelt" , fährt der Manager fort. Rivian-CEO RJ Scaringe ergänzt: "RV Tech hat sich in den vergangenen zwölf Monaten stark entwickelt und wird neue Referenzen in der automobilen Technologie setzen." Rivian selbst will die SDV-Architektur bei seinem kommenden Modell R2 verwenden, das im zweiten Quartal 2026 auf den Markt kommen soll.

Im Wintertest kommt unter anderem der ID.Every1 von Volkswagen zum Einsatz. Das Fahrzeug soll 2027 als erstes Modell mit einer Version der SDV-Architektur auf den Markt kommen. Ende des Jahrzehnts sollen weitere Modelle folgen.


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