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John Giannandrea: Apples KI-Chef geht in den Ruhestand

Apple verabschiedet seinen KI-Verantwortlichen – zu einem Zeitpunkt, an dem das Unternehmen im KI-Wettbewerb noch immer hinterherläuft.
/ Andreas Donath
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John Giannandrea (Bild: Steve Jennings/Getty Images for Techcrunch)
John Giannandrea Bild: Steve Jennings/Getty Images for Techcrunch

John Giannandrea, seit 2018 bei Apple und davor langjähriger KI-Manager bei Google, scheidet zum 15. April 2026 aus dem Konzern aus. Das berichtete Bloomberg(öffnet im neuen Fenster). Der 61-Jährige prägte Apples KI-Strategie über fast acht Jahre, allerdings mit mäßigem Ergebnis: Apple Intelligence ist in wesentlichen Teilen noch immer nicht fertig.

Vom Manager zum Berater – zum Ruhestand

Giannandreas Abstieg begann im Frühjahr 2025, als er aus seiner Führungsrolle in eine Beraterposition versetzt wurde. Seine bisherigen Aufgaben – Foundation Models, KI-Tests, strategische Planung – wurden auf mehrere Manager verteilt.

Softwarechef Craig Federighi, Services-Chef Eddy Cue und COO Sabih Khan übernahmen jeweils Teile der Verantwortung. Apple integrierte die KI-Zuständigkeit damit in bestehende Strukturen, anstatt sie in einer eigenen Einheit zu bündeln.

Apples KI-Kurs bleibt unscharf

Laut Bloomberg verbrachte Giannandrea die verbleibende Zeit damit, angestellt zu bleiben, bis seine Aktienoptionen nicht mehr verfallen konnten. Wie hoch der Bonus ausfällt, ist nicht bekannt. Nach seinem Ausscheiden will er sich auf Beratungsmandate im Start-up-Umfeld und Sitze in Aufsichtsgremien konzentrieren – ein typischer Weg für ehemalige Manager.

Apple hatte Giannandrea 2018 als Coup gegen Google gefeiert. Zu seinem Abgang acht Jahre später fehlt weiter eine klare Antwort auf die Frage, wer künftig Apples KI-Strategie verantworte. Solange diese Frage offen bleibt, bleibt auch unklar, ob Apple den Anschluss an Google, Microsoft und OpenAI noch findet.


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