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John Carmack: "Oculus nutzt keinen Zenimax-Code von mir"

John Carmack soll bei seinem Wechsel zu Oculus VR geistiges Eigentum von Zenimax, dem Publisher hinter id Software, mit zu den Rift-Entwicklern genommen haben. Oculus VR bestreitet dies, es besteht jedoch ein Vertrag, der es dem id-Programmierer gestattete, Informationen mit Oculus VR zu teilen.
/ Marc Sauter
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John Carmack (links) mit dem Oculus-Team (Bild: Oculus VR)
John Carmack (links) mit dem Oculus-Team Bild: Oculus VR

Der ehemalige Grafikprogrammierer des Spieleentwicklers id Software und heutiger Technikchef bei Oculus VR, John Carmack, hat einem Bericht des Wall Street Journal(öffnet im neuen Fenster) zufolge Post von seinem ehemaligen Arbeitgeber erhalten: Der Publisher Zenimax werfe Carmack vor, geistiges Eigentum von früheren Entwicklungen genutzt zu haben, um das Rift-HMD bei Oculus VR überhaupt erst zu dem zu machen, was es heute ist.

Oculus Rift Demo Crystal Cove ausprobiert (CES 2014)
Oculus Rift Demo Crystal Cove ausprobiert (CES 2014) (01:10)

Recode(öffnet im neuen Fenster) berichtet unter Berufung auf die Verschwiegenheitsvereinbarung (NDA) zwischen Zenimax und Oculus VR, alles, was Carmack in seiner Funktion als id-Mitarbeiter erstelle, gehöre dem Publisher. Für seine Firma Armadillo Aerospace hingegen habe der Grafikprogrammierer eine Ausnahmeregelung mit Zenimax getroffen. Zudem sei es ihm gestattet gewesen, Informationen zu VR-Geräten mit den Rift-Entwicklern zu teilen. Laut Zenimax tat das der Grafikprogrammierer und nahm Software, die er bei id Software schrieb, mit zu Oculus VR.

Carmack antwortete per Twitter(öffnet im neuen Fenster): "Zenimax gehört der Code, den ich bei ihm geschrieben habe" und fügte hinzu(öffnet im neuen Fenster): "Oculus verwendet nicht eine einzige Codezeile, die ich schrieb, als ich noch bei Zenimax unter Vertrag stand." Im Februar 2014 sagte der Programmierer, er habe diesen nicht verlängert, da er bei id Software keine Möglichkeit(öffnet im neuen Fenster) gehabt habe, an VR zu arbeiten – ein Widerspruch. Oculus VR distanziert(öffnet im neuen Fenster) sich ebenfalls von dem aus seiner Sicht absurden Vorwurf und bezeichnet diesen als lächerlich.

Der Publisher hatte die Vorwürfe erst nach der Übernahme der VR-Entwickler durch Facebook geltend gemacht und angekündigt, eine Entschädigung für das geistige Eigentum zu verlangen.


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