Abo
  • Services:

John Carmack: "GPUs brauchen nur kleine Änderungen für Raytracing"

3D-Pionier John Carmack hat sich in der Diskussion über aktuelle Raytracing-Grafikkarten zu Wort gemeldet. Er meint, dass auch bestehende Grafikprozessoren mit minimalen Änderungen die Strahlenverfolgung beschleunigen könnten. Bisherige Programmiermodelle seien damit aber noch lange nicht abgelöst.

Artikel veröffentlicht am ,
Caustic R2500 - PCIe-Steckkarte für Echtzeit-Raytracing mit PC-Workstations
Caustic R2500 - PCIe-Steckkarte für Echtzeit-Raytracing mit PC-Workstations (Bild: Caustic/Imagination Technologies)

Bei Ars Technica hat John Carmack, Mitbegründer der Spieleschmiede id Software, einen Kommentar zu einem Artikel über die Caustic-Karten von Imagination veröffentlicht. Die vor kurzem vorgestellten PCIe-Karten sollen als Beschleuniger für Raytracing-Anwendungen dienen, unter anderem in CAD-Workstations.

Stellenmarkt
  1. Universitätsklinikum Frankfurt, Frankfurt am Main
  2. Zweckverband Landeswasserversorgung, Stuttgart

Carmack hat für seine Stellungnahme einen Text wiederbelebt, den er - aus der Sicht des Spieleentwicklers - schon einmal für ein anderes Unternehmen geschrieben hatte. Darin nimmt er einige der seit Jahren hohen Erwartungen an Raytracing auseinander. Die Technik wird immer wieder von Chipentwicklern als Alternative zu der bei PCs und Konsolen heute üblichen Rasterung angeführt. Die erreichbare Bildqualität ist bei solchen Demos zwar in manchen Aspekten beeindruckend, aber Carmack macht klar, dass es nur zwei Aspekte gebe, bei denen sich Raytracing wirklich lohne.

Der Aufwand, auf ein anderes 3D-Verfahren umzusteigen, rentiere sich nur für Schatten und Reflexionen. Bei beiden Effekten fielen Hilfskonstruktionen der Rasterung wie Shadow-Buffer und Environment-Maps weg. Das erkaufe sich ein Spieleentwickler aber mit einem hohen Rechenaufwand, weil für andere Effekte wie globale Beleuchtung Milliarden von Strahlen verfolgt werden müssten - dafür reiche aber die heute zur Verfügung stehende Rechenleistung noch nicht aus.

Carmack geht auch darauf ein, dass Imagination bei der Übernahme des Unternehmens Caustic angekündigt hatte, seine auf Rasterung ausgelegten 3D-Chips um Raytracing zu erweitern. Er sei sich "zu 90 Prozent sicher", dass bestehende GPUs nur "minimale Änderungen an der Architektur" bräuchten, um auch Raytracing schnell zu beherrschen. Im Endeffekt, so Carmack, sei die Darstellung eines 3D-Modells per Rasterung oder per Raytracing nämlich nicht so unterschiedlich, wie Vertreter der beiden Techniken häufig behaupteten.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. und bis zu 25€ Steam-Gutschein gratis erhalten
  2. 349,00€ (inkl. Call of Duty: Black Ops 4 & Fortnite Counterattack Set)
  3. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Moe479 26. Jan 2013

Wer muss was beweisen? "Der Kunde muss beweisen, dass der Mangel zu dem Zeitpunkt des...

Ach 25. Jan 2013

Ok, ich probiers mal, obwohl pythoneer das Problem schon so unerreicht umschrieben...

Sinnfrei 25. Jan 2013

Ja, das sieht/hört man seit Jahren immer wieder. Das einzige was immer noch fehlt, wäre...

fratze123 25. Jan 2013

wird doch schon gemacht. nennt sich dann halt "filmsequenz" oder "cut scene".

irata 24. Jan 2013

Ich sehe für prozedurale Generierung, Fraktale usw. noch eine große Zukunft. Was man...


Folgen Sie uns
       


Exoskelett Paexo ausprobiert

Unterstützung bei Arbeiten über Kopf bietet das Exoskelett Paexo von Ottobock. Wir haben es ausprobiert.

Exoskelett Paexo ausprobiert Video aufrufen
Asana-Gründer im Gespräch: Die Konkurrenz wird es schwer haben, zu uns aufzuschließen
Asana-Gründer im Gespräch
"Die Konkurrenz wird es schwer haben, zu uns aufzuschließen"

Asana ist aktuell recht erfolgreich im Bereich Business-Software - zahlreiche große Unternehmen arbeiten mit der Organisationssuite. Für Mitgründer Justin Rosenstein geht es aber nicht nur ums Geld, sondern auch um die Unternehmenskultur - nicht nur bei Asana selbst.
Ein Interview von Tobias Költzsch


    Karma-Spyware: Wie US-Auftragsspione beliebige iPhones hackten
    Karma-Spyware
    Wie US-Auftragsspione beliebige iPhones hackten

    Eine Spionageabteilung im Auftrag der Vereinigten Arabischen Emirate soll die iPhones von Aktivisten, Diplomaten und ausländischen Regierungschefs gehackt haben. Das Tool sei wie Weihnachten gewesen, sagte eine frühere NSA-Mitarbeiterin und Ex-Kollegin von Edward Snowden.
    Ein Bericht von Friedhelm Greis

    1. Update O2-Nutzer berichten über eSIM-Ausfälle beim iPhone
    2. Apple iPhone 11 soll Trio-Kamerasystem erhalten
    3. iPhone mit eSIM im Test Endlich Dual-SIM auf dem iPhone

    Mac Mini mit eGPU im Test: Externe Grafik macht den Mini zum Pro
    Mac Mini mit eGPU im Test
    Externe Grafik macht den Mini zum Pro

    Der Mac Mini mit Hexacore-CPU eignet sich zwar gut für Xcode. Wer eine GPU-Beschleunigung braucht, muss aber zum iMac (Pro) greifen - oder eine externe Grafikkarte anschließen. Per eGPU ausgerüstet wird der Mac Mini viel schneller und auch preislich kann sich das lohnen.
    Ein Test von Marc Sauter

    1. Apple Mac Mini (Late 2018) im Test Tolles teures Teil - aber für wen?
    2. Apple Mac Mini wird grau und schnell
    3. Neue Produkte Apple will Mac Mini und Macbook Air neu auflegen

      •  /