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''Das Thema geht alle was an''

Felix Falk ist optimistisch, zumindest was den Anteil von Frauen in der Spieleentwicklung angeht. "Seit 2015 dürfte ihr Anteil bereits weiter gewachsen sein", sagt er. "Je mehr Spielerinnen es gibt, desto mehr Entwicklerinnen wird es geben." Viele Bemühungen für eine inklusivere und diversere Branche gehen schon jetzt von der nächsten Generation selbst aus. So haben Studierende am Cologne Game Lab eigenständig ein Gay- und Geek-Pride-Event organisiert, die Veranstaltungsreihe Femisphere ging aus einem Jahrgang der UE Berlin hervor.

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Viele Studierende gründen im Anschluss an das Studium eigene Studios und tragen die Werte so als zukünftige Arbeitgeberinnen weiter in die Branche. "Der Auftritt einer Firma macht viel aus", sagt Radtke. "Wie kommuniziert die Firma, dass ausdrücklich erwünscht ist, dass es viele verschiedene Leute - es geht ja nicht nur um Frauen - in die Branche schaffen?"

Viele ihrer Kolleginnen stimmen Radtkes Einschätzungen zu. Studio Fizbins Lead Designerin Sophia Donderer findet die Außendarstellung eines potenziellen Arbeitgebers entscheidend: "Wo Leute sich im Firmenshirt gegenseitig anbrüllen und um einen Pappaufsteller von einer Computerspieldame in Bikinirüstung rumstehen - und es sind dann nur Männer -, wäre die Hemmschwelle größer." Auch die Game Designerin Zoë Asana Koç muss "zugeben, dass mich Ausschreibungen nicht sonderlich angesprochen haben, wenn nur Männer im Team waren, da ich auch nicht die erste Frau da sein wollte".

Die Verantwortung für die Einstellungspolitik liegt letztendlich bei den Unternehmen. Einige Firmen, wie das Berliner Indiestudio Maschinen-Mensch und der Casualgame-Entwickler Wooga, betonen in Stellenausschreibungen, dass sie an einem diversen Team interessiert sind, und ermutigen ausdrücklich unterrepräsentierte Gruppen zur Bewerbung.

Auch viele der Gesprächspartner für diesen Artikel, seien es Studiengangsleiter, Geschäftsführer von Studios - oder der Autor dieses Artikels, sind Männer. "Einfach alles auf die Frauen abzuschieben funktioniert nicht", sagt Kathrin Radtke. Sie ist sich sicher: "Das Thema geht alle was an. Und jeder muss und kann etwas dafür tun."

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 Frauen früher fördern
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Clown 16. Dez 2019

Nein, bisher hatte ich da keine Meinung zu, weil es mir schlicht egal war. Deshalb...

OderUnd 12. Dez 2019

Und trotzdem hast du und ~900 andere das getan o_O ? Nein, lies dir Mal deinen Kommentar...

renegade334 11. Dez 2019

Dann nennt es im Titel "Fachkraft für Spieleentwicklung". Oder noch kürzer...

Labbm 07. Dez 2019

Vielleicht mache ich mir aber auch über sowas keine Gedanken weils einfach keine Rolle...

Trockenobst 07. Dez 2019

Entwickler entwickeln. Dort die feine Motorsteuerung, hier das Grafikmenü für den...


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