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Frauen früher fördern

Repräsentation wird auch in den Seminaren am Game Lab diskutiert. Laut Czauderna ist das Thema vielen Studierenden selbst ein wichtiges Anliegen. Dennoch entscheiden am Ende die eingegangenen Bewerbungen über die Diversität eines Jahrgangs. Hier tendieren an der Spieleentwicklung interessierte Frauen eher zu den gestalterischen Fächern als zur Programmierung.

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Kathrin Radke ist daher der Meinung, "dass man da viel früher ansetzen muss". Maßnahmen wie Programmierworkshops oder Hackathons können aus ihrer Sicht helfen, Frauen und Mädchen zu ermutigen, "vor allem wenn die Mentoren dann auch weiblich sind". Vereine wie Ready to Code in Stuttgart täten das bereits erfolgreich.

Auch der Branchenverband Game sieht bereits positive Bemühungen. Dessen Geschäftsführer Felix Falk nennt den Girls Day, das Women in Games Breakfast im Rahmen der Devcom und die Konferenz Womenize! in Berlin. "In zahlreichen Events für Mädchen und Frauen engagieren wir uns als deutsche Games-Branche aktiv dafür, noch mehr weibliche Fachkräfte anzusprechen und für eine Karriere in der Spiele-Entwicklung zu begeistern", sagt Falk.

"Es gibt global Aufholbedarf"

Das Geschlecht ist nur ein Aspekt der ungleichen Verteilung. Letztendlich sei der Frauenanteil "nur ein Vektor für Diversität", sagt Csongor Baranyai. Sexualität oder Herkunft spielen für den Leiter des Studiengangs für Game Design an der UE in Berlin ebenso eine Rolle. "Es gibt in der Branche global einen Aufholbedarf, den man auf vielen Ebenen gleichzeitig angehen muss", sagt er. "Bei uns an den Unis genauso wie im Spielejournalismus oder anderswo."

Die Branche hat nach wie vor Probleme mit vorhandener Diskriminierung und mangelnder Diversität, aber auch in anderen Bereichen wie etwa schlechten Arbeitsbedingungen. So wurden etwa Überstunden (der sogenannte Crunch) lange als normal hingenommen.

Um das interaktive Medium herrscht ein Kulturkampf - spätestens seit unter dem Schlagwort Gamer Gate im Jahr 2014 vor allem Frauen zum Ziel von sexistisch motivierten Angriffen wurden. Dieser setzt sich in Onlinekommentaren oder auf Youtube bis heute fort und erreicht so vor allem junge Menschen.

Baranyai sagt, er wolle dabei kein Weltbild vorgeben, sondern die Studierenden fördern, ihre eigenen Gedanken kritisch zu reflektieren. "Wir schauen auf Spiele nicht nur als handwerkliches Objekt", betont er. Die teils gerade erst volljährigen Studierenden hätten "keine Agenda, wenn sie zu uns kommen und studieren wollen. Das Studium ist ein Entwicklungsprozess von jungen Menschen, die sich verändern. Werte zu vermitteln allein reicht nicht, wir müssen sie im Studium auch leben".

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Clown 16. Dez 2019

Nein, bisher hatte ich da keine Meinung zu, weil es mir schlicht egal war. Deshalb...

OderUnd 12. Dez 2019

Und trotzdem hast du und ~900 andere das getan o_O ? Nein, lies dir Mal deinen Kommentar...

renegade334 11. Dez 2019

Dann nennt es im Titel "Fachkraft für Spieleentwicklung". Oder noch kürzer...

Labbm 07. Dez 2019

Vielleicht mache ich mir aber auch über sowas keine Gedanken weils einfach keine Rolle...

Trockenobst 07. Dez 2019

Entwickler entwickeln. Dort die feine Motorsteuerung, hier das Grafikmenü für den...


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