• IT-Karriere:
  • Services:

Jobs durch Huawei: "Kein Huawei-Mitarbeiter steigt auf einen Mobilfunkmast"

Huawei arbeitet in Deutschland mit vielen Partnern zusammen. Daher steigen die Beschäftigten des chinesischen Ausrüsters in Deutschland auch nicht selbst auf die Masten.

Artikel veröffentlicht am ,
Walter Haas, Chief Technology Officer bei Huawei Deutschland
Walter Haas, Chief Technology Officer bei Huawei Deutschland (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Huawei setzt auch in Deutschland stark auf Partner. Das sagte Walter Haas, Chief Technologie Officer bei Huawei Deutschland, am 24. Juni 2019. "Kein Huawei-Mitarbeiter steigt auf einen Mast. Das machen alles unsere Partner. Wir haben zwei Dutzend Partner für Dienstleistungen." Hier seien für den Telekommunikationsausrüster Servicetechniker und Ingenieure aktiv.

Stellenmarkt
  1. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach
  2. operational services GmbH & Co. KG, Berlin, Frankfurt am Main, Wolfsburg, Braunschweig, München

Nach einer am Montag vorgestellten Studie von DIW Econ, dem Beratungsunternehmen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), zum "ökonomischen Fußabdruck von Huawei in Deutschland" hatte Huawei einen Beschäftigungseffekt für über 28.000 Personen. "Den Verkauf machen unsere Channel-Partner, denen machen wir keine Konkurrenz", erklärte Haas.

Leica ein wichtiger Partner von Huawei

Das Unternehmen, das gegenwärtig von der US-Regierung massiv attackiert wird, ist seit 2001 auf dem deutschen Markt aktiv und hatte in Deutschland zwischen 2008 und 2018 ein durchschnittliches jährliches Umsatzwachstum von 26 Prozent auf rund 2,7 Milliarden Euro. Die Anzahl der Beschäftigten stieg im gleichen Zeitraum um durchschnittlich jährlich 13 Prozent auf zuletzt rund 2.600. Huaweis Forschungszentrum in München ist mit mehr als 400 Beschäftigten das größte Forschungszentrum des Unternehmens in Europa. Zudem arbeiten in Nürnberg, Berlin und Dresden weitere Forschungsteams.

Im Jahr 2018 betrug die von Huawei ausgehende Nachfrage nach Vorleistungs- und Investitionsgütern aus Deutschland insgesamt 1,3 Milliarden Euro.

Wichtig seien etwa die Leica-Kamera-Komponenten. Wie Yann Girard, Manager bei DIW Econ, erklärte, erwirtschaftet der Huawei-Konzern 28 Prozent des Umsatzes im Jahr 2018 im Wirtschaftsraum EMEA - die Abkürzung steht für Europe (West- und Osteuropa), Middle East (Naher Osten) und Africa. "371 Patente mit Beteiligung eines deutschen Entwicklers wurden von Huawei angemeldet", sagte Girard.

Nachtrag vom 25. Juni 2019, 16:15 Uhr

"Der Kontext der Aussage ist der Netzaufbau", erklärte Haas. Es gibt Huawei Technologies Service zur Netzwartung.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,49€
  2. 20,49€
  3. (-66%) 16,99€

Folgen Sie uns
       


Motorola Razr (2019) - Hands on

Das neue Motorola Razr lässt sich wie das alte Razr V3 zusammenklappen - das Display ist allerdings faltbar und geht über die gesamte Innenfläche des Smartphones.

Motorola Razr (2019) - Hands on Video aufrufen
Mitsubishi: Satelliten setzen das Auto in die Spur
Mitsubishi
Satelliten setzen das Auto in die Spur

Mitsubishi Electric arbeitet am autonomen Fahren. Dafür betreibt der japanische Mischkonzern einigen Aufwand: Er baut einen eigenen Kartendienst sowie eine eigene Satellitenkonstellation auf.
Ein Bericht von Dirk Kunde


    Minikonsolen im Video-Vergleichstest: Die sieben sinnlosen Zwerge
    Minikonsolen im Video-Vergleichstest
    Die sieben sinnlosen Zwerge

    Golem retro_ Eigentlich sollten wir die kleinen Retrokonsolen mögen. Aber bei mittelmäßiger Emulation, schlechter Steuerung und Verarbeitung wollten wir beim Testen mitunter über die sieben Berge flüchten.
    Ein Test von Martin Wolf


      Apple-Betriebssysteme: Ein Upgrade mit Schmerzen
      Apple-Betriebssysteme
      Ein Upgrade mit Schmerzen

      Es sollte alles super werden, stattdessen kommen seit MacOS Catalina, dem neuen iOS und iPadOS weder Apple noch Entwickler und Nutzer zur Ruhe. Golem.de hat mit vier Entwicklern über ihre Erfahrungen mit der Systemumstellung gesprochen.
      Ein Bericht von Jan Rähm

      1. Betriebssystem Apple veröffentlicht MacOS Catalina
      2. Catalina Apple will Skriptsprachen wie Python aus MacOS entfernen
      3. Apple MacOS wechselt von Bash auf ZSH als Standard-Shell

        •  /