Abo
  • IT-Karriere:

Jlens: US-Armee testet Überwachungsluftschiff

Knapp drei Wochen lang hat die US-Armee ein unbemanntes Prallluftschiff in der Luft schweben lassen. Es ist mit Radar ausgestattet und kann ein etwa 1.100 Kilometer großes Gebiet dauerhaft überwachen.

Artikel veröffentlicht am ,
Jlens: Verbindung zu mobiler Bodenstation
Jlens: Verbindung zu mobiler Bodenstation (Bild: Raytheon)

Die US-Armee will künftig Luftschiffe zur Überwachung einsetzen. Sie können einen Monat in der Luft bleiben und ein großes Gebiet kontrollieren. In einem Test blieb das Luftschiff knapp drei Wochen in der Luft.

Stellenmarkt
  1. Schwarz Dienstleistung KG, Neckarsulm
  2. BWI GmbH, München

Joint Land Attack Cruise Missile Defense Elevated Netted Sensor (Jlens) ist eine Art fliegender Wachturm, den das US-Rüstungsunternehmen Raytheon entwickelt hat. 74 Meter ist das Prallluftschiff lang. Es wird mit Helium gefüllt, das leichter ist als Luft. Zudem ist es mit einer mobilen Bodenstation verbunden, bei der die Daten, die das Luftschiff sammelt, ankommen.

Höhenradar

Jlens schwebt in etwa 3.000 Metern Höhe. Es ist mit einem Radarsystem ausgestattet, das es ihm ermöglicht, einen Bereich mit einem Radius von rund 550 Kilometern zu überwachen.

  • Radar-Luftschiff Jlens im Einsatz (Foto: Raytheon)
  • In einem Test der US-Armee blieb das Prallluftschiff 20 Tage in der Luft. (Foto: Raytheon)
Radar-Luftschiff Jlens im Einsatz (Foto: Raytheon)

Das System sei vor allem dazu gedacht, Bedrohungen in geringer Höhe zu erfassen, erklärt Raytheon, etwa niedrig fliegende Flugzeuge oder Drohnen. Es könne aber auch den Boden oder die Meeresoberfläche überwachen. Dafür werden derzeit mit einem Radar ausgestattete Flugzeuge, sogenannte Airborne Early Warning and Control Systems (Awacs), eingesetzt. Die seien aber im Betrieb deutlich teurer als ein unbemanntes Luftschiff, das einfach in der Luft steht.

20 Tage in der Luft

Kürzlich hat die US-Armee einen längeren Test mit dem System durchgeführt. Sechs Wochen lang seien verschiedene Szenarien durchgespielt worden, erklärt der Hersteller. Dazu gehörte auch ein Langzeiteinsatz: 20 Tage blieb der Blimp in der Luft. Im realen Einsatz sollen es sogar 30 Tage sein.

Das Radarluftschiff könnte ab 2017 im Einsatz sein.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

redwolf 25. Jul 2013

Da gab es Polizeizeppeline, welche den Gefängnisstadtteil bewachten.

Kasabian 25. Jul 2013

ist aber genauso zum Abschuss freigeben ;)

Accolade 25. Jul 2013

Irgendwann sind wir alle Nummern und haben ALLE. Fußfesseln mit Microfon und Kamera...

Dhakra 25. Jul 2013

Der Zeppelin und das Luftschiff. Wenn man nach einer gewissen Uni geht allerdings die...

colorando 25. Jul 2013

Lieber Golem-Autor, Sie haben zwar im Text spezifiziert, dass das überwachbare Gebiet...


Folgen Sie uns
       


Golem-Akademie - Trainer Florian stellt sich vor

Vom Junior-Projektleiter zum IT-Director konnte Florian Schader sämtliche Facetten der IT-Welt gestalten und hat eine Leidenschaft entwickelt, diese Erfahrungen weiterzugeben. Seine Grundmotivation ist die aktive Weitergabe seiner 20-jährigen Projekt- und Leitungserfahrung im IT-Umfeld, der Erfolg von Projekten und die aktive Weiterentwicklung von Menschen. Dabei stellt er immer den Bezug zur Praxis her. Als Trainer und Coach ist er spezialisiert auf Projektmanagement und Führungskräfteentwicklung.

Golem-Akademie - Trainer Florian stellt sich vor Video aufrufen
Atari Portfolio im Retrotest: Endlich können wir unterwegs arbeiten!
Atari Portfolio im Retrotest
Endlich können wir unterwegs arbeiten!

Ende der 1980er Jahre waren tragbare PCs nicht gerade handlich, der Portfolio von Atari war eine willkommene Ausnahme: Der erste Palmtop-Computer der Welt war klein, leicht und weitestgehend DOS-kompatibel - ideal für Geschäftsreisende aus dem Jahr 1989 und Nerds aus dem Jahr 2019.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Retrokonsole Hauptverantwortlicher des Atari VCS schmeißt hin

Minecraft Earth angespielt: Die Invasion der Klötzchen
Minecraft Earth angespielt
Die Invasion der Klötzchen

Kämpfe mit Skeletten im Stadtpark, Begegnungen mit Schweinchen im Einkaufszentrum: Golem.de hat Minecraft Earth ausprobiert. Trotz Sammelaspekten hat das AR-Spiel ein ganz anderes Konzept als Pokémon Go - aber spannend ist es ebenfalls.
Von Peter Steinlechner

  1. Microsoft Minecraft hat 112 Millionen Spieler im Monat
  2. Machine Learning Facebooks KI-Assistent hilft beim Bau von Minecraft-Werken
  3. Nvidia Minecraft bekommt Raytracing statt Super-Duper-Grafik

Internetprovider: P(y)ures Chaos
Internetprovider
P(y)ures Chaos

95 Prozent der Kunden des Internetproviders Pyur bewerten die Leistung auf renommierten Bewertungsportalen mit der Schulnote 6. Ein Negativrekord in der Branche. Was steckt hinter der desaströsen Kunden(un)zufriedenheit bei der Marke von Tele Columbus? Ein Selbstversuch.
Ein Erfahrungsbericht von Tarik Ahmia

  1. Bundesnetzagentur Nur 13 Prozent bekommen im Festnetz die volle Datenrate

    •  /