Die Technik im Kunststoffgehäuse

Dabei gibt es für die Beschränkung keinen technischen Grund, die Betriebsanleitung verrät einige interessante Details. Im Controller-Baustein arbeitet als Mikrocontroller ein STM32F103RD mit einem Cortex- M3-Kern. Leistungsmäßig dürfte er damit Mindstorms NXT-Controller entsprechen. Ebenso soll die Controllereinheit einen USB-Anschluss und einen Speicherkartenplatz enthalten, die allerdings von außen nicht sichtbar sind. Das Bussystem für die Sensoren und Aktoren wie auch die Kommunikation per Bluetooth sind vom Hersteller leider bislang nicht offen dokumentiert.

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Aus Sicht des Herstellers sind die limitierten Programmiermöglichkeiten der Jimu-Sets vor allem der Zielgruppe geschuldet. UBtech hat eher Kinder ab acht Jahren im Visier. Für die fortgeschrittenere Roboterprogrammierung bietet der Hersteller seinen Alpha-1S-Roboter an. Und bei aller Lobpreisung: Lego hat bei Mindstorms auch einige Jahre gebraucht, bis der Hersteller seine Plattform vollständig gegenüber Entwicklern geöffnet und die Community eine Vielzahl von Programmieroptionen bereitgestellt hat.

Keine Einschränkung beim Spielen und Programmieren ist der Akku (7,4 V/2200 mAh). Die vom Hersteller versprochene Akkudauer von mindestens einer Stunde dürfte in vielen Fällen ein Understatement sein. Dafür müssen schon sämtliche Servos unter kontinuierlicher Last stehen, damit der Akku nur so lange hält. Unseren Akkutest haben wir nach drei Stunden abgebrochen.

Preis und Verfügbarkeit

Die Jimu-Sets kosten zwischen 130 und 400 Euro. Unser Astrobot-Set kostet circa 200 Euro. Sie sind bereits bei verschiedenen Händlern, zum Beispiel Reichelt, über Amazon, aber auch direkt beim Hersteller UBtech, erhältlich. Leider gibt es bislang nur ein einzelnes Erweiterungsset, das ausschließlich Bauteile ohne Elekronikkomponenten enthält.

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Zum Vergleich: Das aktuelle Lego-Mindstorms-EV3-Set kostet derzeit rund 350 Euro. Legos Programmierlern-Sets WeDo 2.0 und das ähnliche Boost-Set kosten rund 150 bis 160 Euro.

Fazit

Lego Mindstorms ist schwer zu schlagen, zu groß ist das bestehende Ökosystem, zu viele Bauoptionen gibt es dank der Teilevielfalt. Auch UBtech kommt an dem seit mehreren Dekaden bestehenden Vorsprung nicht einfach so vorbei.

Mit der Positionierung der Jumi-Sets als Roboterbausatz vor allem für Kinder versucht der Hersteller, diesen Fakt zu umgehen. Und greift damit - aus unserer Sicht erfolgreich - die Lego-Boost- und WeDo-Sets an. Es fehlt der Jimu-App zwar der pädagogische Anspruch, aber dafür macht sie alles andere richtig. Uns macht es Spaß, Roboter zu bauen, mit ihnen zu spielen, sie wieder zu zerlegen und etwas anderes zu bauen, was läuft, rollt oder fährt.

Wenn der eigene Nachwuchs oder die Eltern noch keinen allzu großen Lego-(Technic-)Vorrat ihr Eigen nennen, sind die Jimu-Robotersets wie der Astrobot auf jeden Fall eine gute, preiswerte Alternative.

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 Roboter bauen mit dreidimensionaler Anleitung
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