Jim Ryan: Playstation-Chef hält Lieferkrise für beendet

Die Playstation 5 war eines der Produkte, die während der Lieferkrise der vergangenen rund zwei Jahre immer wieder als Beispiel für kaum verfügbare Güter genannt wurden. Mittlerweile soll die Lage anders sein: Der zuständige Manager Jim Ryan sagte auf der CES 2023 in Las Vegas, dass es jetzt "viel einfacher sei" , bei den "Einzelhändlern weltweit" ein Gerät zu finden.
Gleichzeitig gab Ryan bekannt, dass seit der Markteinführung der PS5 im November 2020 mehr als 30 Millionen Exemplare verkauft worden seien. Anfang November 2022 erklärte Sony, man habe rund 25 Millionen Playstation 5 verkauft.
Im Handel ist die frohe Botschaft vom Ende der Lieferengpässe noch nicht angekommen. Allerdings hat sich die Lage deutlich entspannt: Vor allem Bundles mit Spielen sind tatsächlich teils ohne Wartezeit zu bekommen - allerdings auch nicht ganz billig.
Im Onlineshop von Sony(öffnet im neuen Fenster) war beim Erstellen dieser Meldung das rund 620 Euro teure Bundle aus PS5 und Call of Duty Modern Warfare 2 sofort lieferbar - immerhin. Bei allen anderen PS5-Angeboten stand "Zurzeit nicht lieferbar" .
Bei Amazon etwa ist die momentan einzige Version, die innerhalb weniger Tage beim Kunden ankommt, die laufwerklose Digital Edition im Paket mit God of War Ragnarök - für rund 710 Euro. Die unverbindliche Preisempfehlung von Sony liegt bei 520 Euro.
Xbox Series X/S: Verfügbarkeit schwankt
Minimal besser ist die Lage bei der Konkurrenz von Microsoft: Die Xbox Series X kann man gar nicht so selten einfach im Elektronikmarkt um die Ecke für die regulären 500 Euro mitnehmen oder sie online ordern - die Verfügbarkeit schwankt aber teils stark von Tag zu Tag.

Fast immer erhältlich ist die leistungsschwächere Xbox Series S, die es auch schon für deutlich weniger als den UVP von 300 Euro gibt.



