Abo
  • Services:

Jide Remix Ultra: Android-Tablet ahmt Microsofts Surface nach

Das Surface-Konzept überträgt das Startup Jide in die Android-Welt. Das Tablet Remix Ultra soll stärker auf den produktiven Einsatz hin getrimmt sein, daher läuft es mit einer angepassten Android-Version und wird mit Tastaturcover verkauft.

Artikel veröffentlicht am ,
Remix Ultra mit Tastatur-Cover
Remix Ultra mit Tastatur-Cover (Bild: Jide)

Mit dem Remix Ultra soll bald ein Android-Tablet auf den Markt kommen, das auf produktives Arbeiten hin optimiert wurde. Es stammt von Jide, einem chinesischen Unternehmen, das von drei ehemaligen Google-Mitarbeitern gegründet wurde. Auf dem Tablet läuft als Betriebssystem Remix OS, eine angepasste Android-Version. Das Grundkonzept ähnelt Microsofts Surface-Tablets.

Stellenmarkt
  1. degewo netzWerk GmbH, Berlin
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach

Das Remix Ultra hat auf der Gehäuserückseite einen ausklappbaren Standfuß und wird mit einem Tastaturcover ausgeliefert, das magnetisch am Tablet befestigt wird. Neben einer Tastatur hat das Cover ein Touchpad, um das Tablet auch mit Gesten zu bedienen. Damit die Kombination ähnlich wie ein Notebook verwendet werden kann, hat das Tablet auf der Rückseite einen Standfuß, der im Winkel von 40 und 80 Grad ausgeklappt werden kann.

  • Remix Ultra mit Tastaturcover (Bild: Jive)
  • Remix Ultra (Bild: Jive)
  • Remix Ultra mit Tastaturcover (Bild: Jive)
  • Dateimanager von Remix OS (Bild: Jive)
  • Remix Ultra mit ausklappbarem Standfuß (Bild: Jive)
Remix Ultra mit Tastaturcover (Bild: Jive)

Das Tablet hat einen 11,6 Zoll großen IPS-Touchscreen mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. Im Tablet steckt Nvidias Tegra-4-Prozessor, der mit einer Taktrate von 1,8 GHz läuft. Zudem gibt es 2 GByte Arbeitsspeicher und vorne sowie hinten jeweils eine 5-Megapixel-Kamera, zitiert Ars Technica den Hersteller.

Das Tablet unterstützt kein LTE oder UMTS, sondern nur Dual-Band-WLAN nach 802.11 a/b/g/n und vermutlich Bluetooth. Zur Akkulaufzeit macht der Hersteller keine Angaben, eingebaut ist ein 8.100-mAh-Akku. Das 9,5 mm dicke Tablet wiegt 860 Gramm und ist damit für ein Android-Tablet vergleichsweise schwer, es gibt aber auch ein recht großes Display. Es hat nur einen USB-Anschluss.

Remix OS mit speziellen Anpassungen

Das Tablet läuft mit Remix OS, das auf Android 4.4.2 alias Kitkat basiert. Es ist dahingehend verändert, dass produktives Arbeiten wie an einem Notebook möglich sein soll. So gibt es eine optimierte Bedienung für Tastatur und Maus, damit das Tablet auch ohne Nutzung des Touchscreens gut bedient werden kann. Es ist vor allem auf die Bedienung mit einem großen Display hin optimiert und unterstützt Mehrfensterfunktionen, um Apps nebeneinander darzustellen.

Smartphone-Apps können in einem kleinen Fenster laufen und werden nicht hochskaliert, so dass sie auch auf dem großen Display gut aussehen. Beim Hochskalieren kann es ansonsten zu einer schlechten Darstellung kommen.

Jide will das Remix Ultra zunächst in China verkaufen. Erst im zweiten oder dritten Quartal 2015 wird es auch in Großbritannien und den USA verkauft, hat Ars Technica vom Hersteller erfahren. Ob das Tablet auch in Deutschland zu haben sein wird, ist noch ungewiss. Das Tablet mit Tastaturcover kostet in der Basisausführung 350 US-Dollar. Dann hat das Tablet 16 GByte Flash-Speicher. Wer das Modell mit 64 GByte wählt, muss 450 US-Dollar zahlen.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Deadpool, Alien Covenant, Assassins Creed)
  2. 4,99€
  3. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

Anonymer Nutzer 13. Jan 2015

Photoshop Touch und PMR2 sind für einen mobilen Workflow schon ziemlich brauchbar und...

__destruct() 12. Jan 2015

Wann haben endlich auch viele Tablets eine Pixeldichte wie Smartphones? Das will ich mir...

Dwalinn 12. Jan 2015

Okay danke für die Antwort. Naja für mich wäre das eh nichts. Dennoch ein nettes Projekt

Niaxa 12. Jan 2015

Es ist halt 1 zu 1 übernommen und das kann man auch als Konzept bezeichen.

rayo 12. Jan 2015

Mit "mobile first" und "true mobile productivity" werben und dann kein LTE/UMTS Modem...


Folgen Sie uns
       


Microsoft Intellimouse Classic - Fazit

Die Intellimouse ist zurück. Das beliebte, neutrale Design der Explorer 3.0 von 2004 ist nach langer Abstinenz wieder käuflich und deutlich verbessert - jedenfalls in den meisten Disziplinen.

Microsoft Intellimouse Classic - Fazit Video aufrufen
Coradia iLint: Alstoms Brennstoffzellenzug ist erschreckend unspektakulär
Coradia iLint
Alstoms Brennstoffzellenzug ist "erschreckend unspektakulär"

Ein Nahverkehrszug mit Elektroantrieb ist eigentlich keine Erwähnung wert, dieser jedoch schon: Der vom französischen Konzern Alstom entwickelte Coradia iLint hat einen Antrieb mit Brennstoffzelle. Wir sind mitgefahren.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Alternativer Antrieb Toyota zeigt Brennstoffzellenauto und Bus
  2. General Motors Surus bringt Brennstoffzellen in autonome Lkw
  3. Alternative Antriebe Hyundai baut Brennstoffzellen-SUV mit 580 km Reichweite

NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test: Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit
NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test
Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit

Unter dem leuchtenden Schädel steckt der bisher schnellste NUC: Der buchgroße Hades Canyon kombiniert einen Intel-Quadcore mit AMDs Vega-GPU und strotzt förmlich vor Anschlüssen. Obendrein ist er recht leise und eignet sich für VR - selten hat uns ein System so gut gefallen.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Crimson Canyon Intel plant weiteren Mini-PC mit Radeon-Grafik
  2. NUC7CJYS und NUC7PJYH Intel bringt Atom-betriebene Mini-PCs
  3. NUC8 Intels Mini-PC hat mächtig viel Leistung

God of War im Test: Der Super Nanny
God of War im Test
Der Super Nanny

Ein Kriegsgott als Erziehungsberechtigter: Das neue God of War macht nahezu alles anders als seine Vorgänger. Neben Action bietet das nur für die Playstation 4 erhältliche Spiel eine wunderbar erzählte Handlung um Kratos und seinen Sohn Atreus.
Von Peter Steinlechner

  1. God of War Papa Kratos kämpft ab April 2018

    •  /