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Jetzt Daten sichern: Microsoft Authenticator verliert seine Autofill-Funktion

Bisher konnten Anwender mit dem Microsoft Authenticator automatisch Passwörter und andere Daten eintragen lassen. Das ändert sich in Kürze.
/ Marc Stöckel
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Mobilgerät fragt Zugangsdaten ab (Symbolbild) (Bild: pixabay.com / Mohamed_hassan)
Mobilgerät fragt Zugangsdaten ab (Symbolbild) Bild: pixabay.com / Mohamed_hassan

Wer bisher die Autofill-Funktion von Microsoft Authenticator genutzt hat, um in Apps und auf Webseiten automatisch Passwörter eintragen zu lassen, wird sich in den kommenden Wochen nach einem Ersatz umsehen müssen. Wie Microsoft in einem Supportartikel(öffnet im neuen Fenster) darlegt, soll das Feature über die nächsten drei Monate schrittweise entfernt werden. Als Alternative empfiehlt der Konzern die Verwendung seines Webbrowsers Edge.

Ab Juni soll demnach bereits die Möglichkeit entfallen, im Authenticator neue Passwörter zu hinterlegen. Einen Monat später stellt Microsoft die Autofill-Funktion ein. Und bis August sollten Anwender ihre Daten gesichert haben, denn ab diesem Monat sind in der App gespeicherte Passwörter und Zahlungsinformationen nicht mehr länger über den Authenticator zugänglich.

Autofill läuft über Edge weiter

Microsoft versichert, dass im Authenticator gespeicherte Passwörter und Adressdaten automatisch mit dem jeweiligen Microsoft-Konto synchronisiert werden und dadurch für die Autofill-Funktion des hauseigenen Webbrowsers verfügbar bleiben. Lediglich bei Verwendung generierter Passwörter müssen Anwender aktiv werden und diese manuell aus dem Generatorverlauf sichern.

Damit die Nutzung der Autofill-Daten funktioniert, ist im Edge eine Anmeldung mit dem jeweiligen Microsoft-Account erforderlich. In seinem Supportdokument(öffnet im neuen Fenster) liefert Microsoft zudem kurze Anleitungen dafür, wie Anwender unter Android und iOS den Edge-Browser als Autofill-Dienst hinterlegen und über die Browsereinstellungen ihre Zugangsdaten erreichen.

Wer Edge nicht nutzen will, sollte seine Daten in den kommenden Wochen aus dem Authenticator exportieren. Als Deadline für diesen Vorgang nennt Microsoft den 1. August 2025. Für den Export von Passwörtern liefert der Konzern in seinem Supportbereich eine separate Anleitung(öffnet im neuen Fenster) .

Im Falle von Adressdaten verweist Microsoft auf manuelles Kopieren der einzelnen Datensätze oder die Export-Funktion des Microsoft Edge. Zahlungsinformationen lassen sich wohl aus Sicherheitsgründen generell nicht exportieren und müssen daher vom Anwender bei alternativen Diensten manuell neu angelegt werden.


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