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Jetpack Compose: Android bekommt neues UI-Framework

Kotlin, ein deklarativer Ansatz und eine interaktive Vorschau sollen eine einfachere UI-Entwicklung für Android ermöglichen.

Artikel veröffentlicht am ,
Jetpack Compose steht als Alphaversion bereit.
Jetpack Compose steht als Alphaversion bereit. (Bild: Google)

In seinem Android-Developers-Blog hat Google das UI-Framework Jetpack Compose für das Mobilsystem vorgestellt. Die neue Technik, die derzeit in einer Alphaversion bereitgestellt wird, soll die UI-Gestaltung einer Android-App mit deutlich weniger Code als bisher ermöglichen. Erreicht werden soll das vor allem durch die Nutzung deklarativer APIs sowie der Programmiersprache Kotlin, die neben Java als Standard für die Android-Entwicklung genutzt werden kann.

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In der Ankündigung führt das Team dazu aus, dass das UI-Model unter Android bisher ein hierarchisch organisierter Baum der UI-Widgets sei. Mit einer Änderung der App müsse eben auch diese Hierarchie geändert werden, indem der Baum aktualisiert werde. Dies geschehe meist durch das Durchlaufen der Knoten im Baum. Mit dem neuen deklarativen Ansatz soll die UI jedoch als einfache Funktion beschrieben werden können, mit der Daten in die Hierarchie überführt werden. Ändern sich die Daten, ändert sich dann auch automatisch die UI-Hierarchie. Ein manuelles Update entfällt also.

Die neue Technik ist laut der Ankündigung zudem vollständig kompatibel zu bestehendem Code und lässt sich in diesen integrieren. Es ist also nicht nötig, eine App zur Nutzung von Jetpack Compose komplett neu zu schreiben. Die Integration soll in beide Richtungen möglich sein. Das heißt: Es sollen Compose-UI-Elemente in ein existierenden View-Layout eingefügt werden können, ebenso sollen sich aber auch Widgets der alten Technik - etwa Mapview oder Webview - in eine der Compose-Funktionen integrieren lassen.

Die nun verfügbare Alpha bietet zusätzlich Support für Animationen, Gesten, Listen, Themes, Grafiken, eine Fensterverwaltung, Material-UI-Komponenten und erste Teile zur Barrierefreiheit. Gemeinsam mit Jetbrains hat Google außerdem in der Version 4.2 des Android Studio bereits eine Unterstützung für Jetpack Compose erstellt. Die Standard-IDE für Android erhält darüber hinaus nun eine interaktive Vorschaufunktion für Compose-Komponenten.

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xUser 27. Aug 2020

Weil UIs komplex und nicht kompliziert sind. Deswegen kann man sie nicht "vereinfachen...

MauriceDöoke 27. Aug 2020

Bei Google gibt es halt nicht immer eine einheitliche Linie, sondern durchaus auch Teams...

JarJarThomas 27. Aug 2020

Das war schon so mit dem QtQuick Mist. Ja ich verstehe dass man die Werte des UIs nicht...

sevenacids 27. Aug 2020

Ich bitte euch. Auf der Windows-Seite gibt es das in Form von XAML seit mehr als 10...

zilti 27. Aug 2020

Aber ja ich weiss: Google hat ein sehr ausgeprägtes "not invented here"-Syndrom.


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