Jessie: Erster Release Candidate für neuen Debian-Installer

Für Debian 8 alias Jessie gibt es keine offiziellen Vorversionen. Dafür steht der Installer nun als Release Candidate bereit. Die finale Veröffentlichung könnte in wenigen Wochen erfolgen.

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Debian Jessie wird wohl erst im Frühjahr 2015 erscheinen.
Debian Jessie wird wohl erst im Frühjahr 2015 erscheinen. (Bild: Debian)

Für die in Entwicklung befindlichen Versionen stellt Debian anders als die meisten Linux-Distributionen keine sogenannten Meilensteine wie Alphas oder Ähnliches bereit. Ein guter Indikator für das Fortschreiten von Debian 8 alias Jessie ist deshalb der Installer, der nun erstmals als Release Candidate bereitsteht.

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Als integraler Bestandteil der Distribution ist die Installationsroutine für die Entwickler von besonderer Bedeutung, so dass neue Funktionen nur behutsam hinzugefügt werden. Im Vergleich zur im Oktober erschienenen Beta hat das Team deswegen vor allem kleinere Fehler behoben. Zudem ist die Anwendung weiter an Neuerungen wie den Umgang mit UEFI angepasst worden und unterstützt dank einiger Aktualisierungen nun mehr Hardware wie die Platine Cubieboard 2.

Die vom Entwickler Richard Hartmann aufgearbeitete Statistik weist für Jessie zurzeit noch knapp 190 Fehler auf, die als kritisch für eine Veröffentlichung angesehen werden und dementsprechend vorher behoben werden müssen. Sofern die Beteiligten in etwa den Bearbeitungsrhythmus der vergangenen zwei stabilen Versionen wiederholen können, könnte Jessie demzufolge bereits in acht Wochen oder etwas später veröffentlicht werden. Den im November von Projektleiter Lucas Nussbaum vorgegebenen Richtwert für das Erscheinen im Februar wird das Team aller Voraussicht nach wohl aber nicht halten können.

Debian 8 alias Jessie wird mit dem Linux-Kernel 3.16 ausgeliefert und erstmals standardmäßig Systemd als Init-System verwenden. Letzteres sorgte für eine langwierige Diskussion innerhalb des Debian-Projekts, die teils sehr emotional und wenig rational geführt worden ist. Schließlich führte diese Entscheidung sogar zur Ankündigung eines Forks der Linux-Distribution.

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