Abo
  • Services:

JenX: IoT-Botnetz mit zentralen Steuerservern entdeckt

Ein Botnetz aus Routern bietet für wenig Geld große Bandbreiten für DDoS-Angriffe an. Die Angriffe der ferngesteuerten Realtek- und Huawei-Router richten sich offenbar vor allem gegen Server, auf denen Grand Theft Auto gespielt wird.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Botnetz wird für 20 US-Dollar angeboten.
Das Botnetz wird für 20 US-Dollar angeboten. (Bild: Screenshot Radware)

Ein neues Botnetz mit dem Namen JenX wird von den Machern vermietet, um Angriffe mit großer Bandbreite gegen beliebige Ziele zu buchen. Für einen Preis von 20 US-Dollar wird eine Angriffsbandbreite von etwa 300 GBit/s offeriert. Anders als das Mirai-Botnetz verlässt sich JenX nicht auf eine Peer-to-Peer-Verbreitung infizierter Geräte, sondern lässt mehrere Server nach anfälligen Geräten suchen. Die Gruppe hinter dem Botnetz nennt sich selbst San Calvicie.

Stellenmarkt
  1. VMT GmbH, Bruchsal
  2. Fresenius Medical Care Deutschland GmbH, Sankt Wendel

Genutzt werden zwei Schwachstellen in Routern von Realtek und Huawei. Die Realtek-Router werden nicht mehr mit Updates versorgt, die Schwachstelle stammt bereits aus dem Jahr 2014 (CVE-2014-8361). Ein Soap-Dienst im Realtek Software-Development-Kit ermöglicht hier die Ausführung beliebigen Codes über Port 52869.

Router-Schwachstelle aus dem November wird genutzt

Die zweite genutzte Schwachstelle betrifft Huawei-Router vom Typ HG532. Sie wurde im vergangenen Dezember vom Unternehmen gepatcht. Offenbar haben aber zahlreiche Kunden die Updates noch nicht installiert. Check Point hat die Lücke an Huawei gemeldet, auch die Deutsche Telekom hat die Lücke analysiert.

Das Botnetz wurde vom Sicherheitsforscher Pascal Geenens von Radware gefunden. Es nutzt mehrere reguläre Server, um verwundbare Geräte zu finden und zu infizieren. Das macht es komplizierter, eine Gesamtzahl infizierter Geräte festzustellen - denn auch Honeypot-Router kommunizieren nur mit den Command-And-Control-Servern und nicht mit anderen potenziell verwundbaren Geräten.

Die Angriffe sollen sich vor allem gegen kostenfreie GTA-Server richten. Betroffen sind offenbar in erster Linie Server, auf denen GTA San Andreas gespielt wird. JenX wäre nicht das erste Botnetz, das sich gegen Spieleserver richtet.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  2. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)
  3. 5€ inkl. FSK-18-Versand

p4m 04. Feb 2018

Nur steckt in den Minecraft Servern ein Haufen von Kohle. Microtransactions sind da bei...


Folgen Sie uns
       


Nubia X - Hands on (CES 2019)

Das Nubia X hat nicht einen, sondern gleich zwei Bildschirme. Wie der Hersteller die Dual-Screen-Lösung umgesetzt hat, haben wir uns auf der CES 2019 angeschaut.

Nubia X - Hands on (CES 2019) Video aufrufen
Raspberry Pi: Spieglein, Spieglein, werde smart!
Raspberry Pi
Spieglein, Spieglein, werde smart!

Ein Spiegel, ein ausrangierter Monitor und ein Raspberry Pi sind die grundlegenden Bauteile, mit denen man sich selbst einen Smart Mirror basteln kann. Je nach Interesse können dort dann das Wetter, Fahrpläne, Nachrichten oder auch stimmungsvolle Bilder angezeigt werden.
Eine Anleitung von Christopher Bichl

  1. IoT mit LoRa und Raspberry Pi Die DNA des Internet der Dinge
  2. Bewegungssensor auswerten Mit Wackeln programmieren lernen
  3. Raspberry Pi Cam Babycam mit wenig Aufwand selbst bauen

Chromebook Spin 13 im Alltagstest: Tolles Notebook mit Software-Bremse
Chromebook Spin 13 im Alltagstest
Tolles Notebook mit Software-Bremse

Bei Chromebooks denken viele an billige, knarzende Laptops - das Spin 13 von Acer ist anders. Wir haben es einen Monat lang verwendet - und uns am Ende gefragt, ob der veranschlagte Preis für ein Notebook mit Chrome OS wirklich gerechtfertigt ist.
Ein Test von Tobias Költzsch


    Radeon VII im Test: Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber
    Radeon VII im Test
    Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber

    Höherer Preis, ähnliche Performance und doppelt so viel Videospeicher wie die Geforce RTX 2080: AMDs Radeon VII ist eine primär technisch spannende Grafikkarte. Bei Energie-Effizienz und Lautheit bleibt sie chancenlos, die 16 GByte Videospeicher sind eher ein Nischen-Bonus.
    Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

    1. Grafikkarte UEFI-Firmware lässt Radeon VII schneller booten
    2. AMD Radeon VII tritt mit PCIe Gen3 und geringer DP-Rate an
    3. Radeon Instinct MI60 AMD hat erste Grafikkarte mit 7 nm und PCIe 4.0

      •  /