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Jens Spahn: Bislang 300 Infektionsmeldungen über Corona-Warn-App

Die Corona -Warn-App ist bislang über 14 Millionen Mal heruntergeladen worden, ungefähr 300 Warnmeldungen über mögliche Infektionen wurden ausgegeben.
/ Tobias Költzsch , dpa
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Die Corona-Warn-App auf einem Android-Smartphone (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Die Corona-Warn-App auf einem Android-Smartphone Bild: Martin Wolf/Golem.de

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn geht davon aus, dass bislang rund 300 Covid-19-Infektionen über die deutsche Corona-Warn-App gemeldet wurden. Das sagte der CDU-Politiker in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins Der Spiegel. Spahn bezieht sich dabei auf "die Zahl der Verschlüsselungscodes" , die von der zugehörigen Telefon-Hotline ausgegeben wurden. "Mehr wissen wir aus Datenschutzgründen nicht" , sagte Spahn.

Die App wurde nach Angaben des Robert-Koch-Instituts vom 3. Juli 2020 inzwischen 14,6 Millionen Mal auf Smartphones geladen. Das sei häufiger als ähnliche Apps in allen anderen EU-Ländern zusammen, sagte Spahn. Allerdings warnte der Minister davor, die neue Anwendung zu überschätzen. "Die App ist ein Werkzeug von vielen, um neue Ausbrüche einzudämmen. Sie ist kein Allheilmittel. Wir müssen trotzdem weiter aufeinander achtgeben, Abstand halten, Alltagsmaske tragen, Hygieneregeln einhalten."

App kann auch außerhalb Deutschlands heruntergeladen werden

Die App kann inzwischen nicht nur von Menschen in Deutschland installiert werden, sondern ist auch in den Stores von Google und Apple in allen 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sowie in Großbritannien und Norwegen erhältlich. Dieses Angebot richtet sich an Touristen und Geschäftsreisende, die Deutschland besuchen, aber auch an Personen aus dem Ausland, die ständig oder befristet in Deutschland leben.

In den vergangenen Wochen gab es immer wieder Verwirrungen bei den Nutzern aufgrund von Fehlermeldungen in der Corona-Warn-App. Die Funktion soll dabei aber nicht eingeschränkt sein. Bei einigen Nutzern hat beispielsweise der Tageszähler in der Hauptanzeige der App widersinnige Angaben gemacht.


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