Abo
  • IT-Karriere:

Jelly: Smartphone mit Nougat und 2,45-Zoll-Display ist finanziert

Auf Kickstarter sucht ein chinesisches Unternehmen nach Unterstützern für sein Smartphone namens Jelly. Das Gerät dürfte all diejenigen interessieren, die auf der Suche nach einem kleinen, aktuellen LTE-Smartphone sind - das Display ist nur 2,45 Zoll groß, als Betriebssystem kommt Android 7 zum Einsatz.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Jelly ist ein kleines Smartphone, das aktuell über Kickstarter Unterstützer sucht.
Das Jelly ist ein kleines Smartphone, das aktuell über Kickstarter Unterstützer sucht. (Bild: Unihertz)

Der chinesische Hersteller Unihertz hat auf Kickstarter ein neues Projekt vorgestellt: Mit Jelly will das Unternehmen ein kleines Smartphone mit aktuellem Android-Betriebssystem und LTE-Unterstützung bauen. Die Nachfrage nach einem derartigen Mobiltelefon scheint groß zu sein: Bereits nach 57 Minuten war das Finanzierungsziel von 30.000 US-Dollar erreicht.

Stellenmarkt
  1. SEG Automotive Germany GmbH, Stuttgart-Weilimdorf
  2. PIA Automation Holding GmbH, Bad Neustadt an der Saale, Amberg

Jelly soll ein nur 2,45 Zoll großes Display haben, ist aber als vollwertiges Android-Smartphone gedacht. Die Auflösung beträgt nach aktuellem Planungsstand 432 x 240 Pixel, was bei der Bildschirmgröße zu einer Pixeldichte von 201 ppi führt.

  • Das Jelly soll in drei verschiedenen Farben kommen. (Bild: Unihertz)
  • Das Jelly-Smartphone soll als Standardvariante und als Pro-Version erscheinen. (Bild: Unihertz)
Das Jelly-Smartphone soll als Standardvariante und als Pro-Version erscheinen. (Bild: Unihertz)

Als Prozessor soll ein nicht näher benanntes Quad-Core-SoC mit einer Taktrate von 1,1 GHz zum Einsatz kommen. Der Arbeitsspeicher ist im Standardmodell 1 GByte groß; das ebenfalls angebotene Pro-Modell kommt mit 2 GByte RAM. Auch der eingebaute Flash-Speicher ist dort mit 16 GByte doppelt so groß wie beim Standardmodell.

Smartphone im Mittelklassebereich

Die Speicher- und Prozessorausstattung positioniert das Jelly eher im Mittelklassebereich; die Ausstattung ist aber angesichts des aktuell geforderten Unterstützungsbetrags gut: Das Smartphone unterstützt WLAN nach 802.11a/b/g/n und LTE, auch auf den für Deutschland wichtigen Frequenzbändern 3, 7 und 20.

Nutzer können mit dem Jelly zwei SIM-Karten parallel verwenden. Auf der Rückseite ist eine 8-Megapixel-Kamera eingebaut, die Frontkamera hat 2 Megapixel. Bluetooth läuft in der Version 4.0, ein GPS-Empfänger ist eingebaut.

Ausgeliefert werden soll das Jelly mit Android 7, Informationen zur Unterversion oder möglichen Updates gibt der Hersteller nicht an. Der Akku hat eine Nennladung von 950 mAh und soll für einen Betrieb von drei Tagen ausreichen.

Auslieferung im Spätsommer geplant

Das Jelly-Smartphone soll der aktuellen Planung zufolge im August 2017 versandt werden. Zum Zeitpunkt des Erscheinens dieses Artikels können Unterstützer 70 US-Dollar zahlen, um die Standardversion zu unterstützen. Für die Pro-Variante müssen momentan 95 US-Dollar gezahlt werden. Die Angebote sind wie bei Crowdfunding üblich in den Stückzahlen begrenzt. Aktuell beträgt der erreichte Finanzierungsbeitrag bereits über 100.000 US-Dollar - die Kampagne läuft erst seit dem 2. Mai 2017.

Eine erfolgreich finanzierte Crowdfunding-Kampagne bedeutet nicht, dass das Produkt auch tatsächlich erscheint. Derartige Finanzierungskampagnen beinhalten immer das Risiko, sein Geld zu verlieren - ein geleisteter Unterstützungsbeitrag bedeutet nicht, dass das Produkt gekauft wurde.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 114,99€ (Release am 5. Dezember)
  3. 349,00€

Trollfeeder 17. Mai 2017

Wie arm muss deine Welt sein wenn du dich genötigt fühlst solche Kommentare zu schreiben?

Johnny Cache 04. Mai 2017

Damit würde ich wie bei eigentlich jedem Gerät nicht rechnen. Auf der positiven Seite ist...

PlonkPlonk 04. Mai 2017

Fürs Browsen ist das Teil bei dieser Diagonale denke ich nicht gedacht eher fürs...

skyynet 03. Mai 2017

Wenn ich mir die Kickstarter Seite anschaue, wird bei Unihertz als Referenz das "Micro X...

letrobrweR 03. Mai 2017

Ein richtiger mobiler LTE-Router kostet auch nicht mehr, ist aber deutlich besser für die...


Folgen Sie uns
       


Pedelec HNF-Nicolai SD1 Urban ausprobiert

Wir sind das Pedelec eine Woche lang zur Probe gefahren und waren besonders vom Motor angetan.

Pedelec HNF-Nicolai SD1 Urban ausprobiert Video aufrufen
In eigener Sache: Golem.de bietet Seminar zu TLS an
In eigener Sache
Golem.de bietet Seminar zu TLS an

Der Verschlüsselungsexperte und Golem.de-Redakteur Hanno Böck gibt einen Workshop zum wichtigsten Verschlüsselungsprotokoll im Netz. Am 24. und 25. September klärt er Admins, Pentester und IT-Sicherheitsexperten in Berlin über Funktionsweisen und Gefahren von TLS auf.

  1. In eigener Sache Zweiter Termin für Kubernetes-Seminar
  2. Leserumfrage Wie können wir dich unterstützen?
  3. In eigener Sache Was du schon immer über Kubernetes wissen wolltest

Erasure Coding: Das Ende von Raid kommt durch Mathematik
Erasure Coding
Das Ende von Raid kommt durch Mathematik

In vielen Anwendungsszenarien sind Raid-Systeme mittlerweile nicht mehr die optimale Lösung. Zu langsam und starr sind sie. Abhilfe schaffen können mathematische Verfahren wie Erasure Coding. Noch existieren für beide Techniken Anwendungsgebiete. Am Ende wird Raid aber wohl verschwinden.
Eine Analyse von Oliver Nickel

  1. Agentur für Cybersicherheit Cyberwaffen-Entwicklung zieht in den Osten Deutschlands
  2. Yahoo Richterin lässt Vergleich zu Datenleck platzen

In eigener Sache: Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement
In eigener Sache
Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement

Wir haben in unserer Leserumfrage nach Wünschen für Weiterbildungsangebote gefragt. Hier ist das Ergebnis: Zwei neue Workshops widmen sich der Selbstorganisation und gängigen Fehlern beim agilen Arbeiten - natürlich extra für IT-Profis.

  1. In eigener Sache ITler und Board kommen zusammen
  2. In eigener Sache Herbsttermin für den Kubernetes-Workshop steht
  3. Golem Akademie Golem.de startet Angebote zur beruflichen Weiterbildung

    •  /