Jeff Wilcox: Apples x86-zu-ARM-Director wechselt zu Intel

Jeff Wilcox verantwortete Apples Umstieg von Intel-CPUs auf Apple Silicon, künftig wird er bei Intel als Fellow das Client-SoC-Team leiten.

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Jeff Wilcox wechselt von Apple (zurück) zu Intel.
Jeff Wilcox wechselt von Apple (zurück) zu Intel. (Bild: Jeff Wilcox via Linkedin)

Aus Kalifornien gibt es eine spannende Personalie zu vermelden: Jeff Wilcox wechselt von Apple zu Intel, dort leitet er nun als Fellow und CTO der Design Engineering Group die Entwicklung von Client-SoC-Architekturen. Zuvor war Wilcox dafür verantwortlich, bei den Mac-Systemen den Umstieg von Intel-Prozessoren auf Apple Silicon zu gestalten.

Bei Intel zu arbeiten, ist nicht neu für Wilcox: Von 1997 bis 2007 war er als Principal Component Architect angestellt, von 2010 bis 2013 als Principal Engineer. In dieser Rolle war er Lead Architect für Client-PC-Chips, laut Tom's Hardware soll er unter anderem für die Atom-SoCs verantwortlich gewesen sein, deren Nachfolger auch in heutigen Hybrid-Prozessoren wie Alder Lake stecken.

Durch seine Rückkehr zu Intel steigt Wilcox im Rang auf, denn Fellow stellt die höchste Position dar, die ein Ingenieur innerhalb eines Tech-Unternehmens erhalten kann. Überdies zeigt seine Rolle als Gruppen-CTO auf, wie wichtig seine Position gewertet wird: Es ist künftig Wilcox' Aufgabe, bei Intel die Roadmap für Client-SoC-Architekturen zu gestalten und somit dafür zu sorgen, dass der Anbieter konkurrenzfähig bleibt.

Apple Silicon als Erfolgsgeschichte

Im Endeffekt ist Wilcox von Intel zu Apple gewechselt, um die Intel-Prozessoren aus Mac-Geräten zu verbannen und durch das auf ARM-Basis selbst entwickelte Apple Silicon zu ersetzen. In den acht Jahren entwarf er zuerst den T2-Chip, später verantwortet er dann besagten Umstieg, welcher im M1 (Test) und im M1 Max (Test) resultierte. So gesehen dürfte es auch zu Wilcox' neuem Job gehören zu versuchen, Intel zumindest mittelfristig wieder zurück in Mac-Systeme zu bringen.

Vorerst aber wird Apple weitere Macs mit Apple Silicon ausstatten: Der iMac Pro und der Mac Pro nutzen noch Intel-Prozessoren, sollen 2022 aber umgerüstet werden. Beim Mac Pro ist als Zwischenschritt offenbar noch eine Variante mit Xeon W-3300 alias Ice Lake SP angedacht, bevor ein 32+8+128 Design von Apple genutzt werden soll.

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