Abo
  • IT-Karriere:

Jeff Bezos: Amazon-Chef kauft Washington Post

Amazon-Gründer Jeff Bezos hat die größte Tageszeitung der USA für 250 Millionen US-Dollar gekauft. Die Washington Post war zuvor vier Generationen lang in Händen der Familie Graham und wurde 1877 gegründet. Mit Amazon hat die Übernahme nichts zu tun.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Washington Post gehört nun dem Amazon-Gründer.
Die Washington Post gehört nun dem Amazon-Gründer. (Bild: Joe Klamar/ AFP/Getty Images)

Die Washington Post Company hat die Tageszeitung Washington Post an Amazons Chef Jeff Bezos verkauft. Der Kaufpreis liegt bei 250 Millionen US-Dollar. Bezos teilte der Belegschaft mit, dass er keine Pläne für Einschnitte beim Personal oder dem Konzept der Zeitung hat. "Ich kenne die wichtige Rolle, die die Post in Washington und unserem Land spielt, und der Beitrag der Post wird sich nicht ändern", sagte Bezos. Er sei optimistisch, was die Aussicht des Unternehmens angeht. In der Zukunft müssen Änderungen vorgenommen werden, aber die seien unabhängig von der Übernahme notwendig.

Stellenmarkt
  1. Eurowings Aviation GmbH, Köln
  2. hubergroup Deutschland GmbH, Kirchheim bei München

Was Bezos mit der Zeitung vorhat, geht aus dem von der Washington Post veröffentlichten Interview mit dem Amazon-Gründer nicht hervor. "Ich will nicht den Eindruck erwecken, dass ich einen ausgearbeiteten Plan habe. Es wird ein unbekanntes Terrain sein und Experimente erfordern."

Die Übernahme betrifft nicht nur die altehrwürdige Zeitung, die Ende 1887 gegründet wurde und durch die Aufdeckung der Watergate-Affäre durch ihre beiden Journalisten Bob Woodward und Carl Bernstein 1972 weltweit bekanntwurde. Im Juni 2013 berichteten die Washington Post und der Guardian zudem über das umfangreiche Überwachungsprogramm des amerikanischen Geheimdienstes NSA.

Durch die Übernahme der Washington Post erwirbt Bezos auch eine Reihe weiterer Zeitungen: Express, El Tiempo Latino, Southern Maryland Newspapers, The Gazette Newspapers, Fairfax County Times und Greater Washington Publishing gehören ebenfalls dazu.

Donald Graham, der Chef der Washington Post und Mitglied der ehemaligen Eigentümerfamilie, schreibt in einem Artikel zur Übernahme, dass zunächst alle schon allein wegen des Gedankens, die Post zu verkaufen, geschockt waren. Aber die Möglichkeit, das Unternehmen an Bezos zu verkaufen, hätte seine Einstellung geändert. Das Unternehmen hätte seiner Darstellung nach auch ohne den Verkauf überleben und profitabel bleiben können. Durch die Übernahme würde mehr möglich sein als ein reines Überleben. Laut Graham verzeichnete die Washington Post sieben Jahre lang hintereinander Umsatzrückgänge.

Bezos hatte 2013 bereits zusammen mit anderen insgesamt rund 5 Millionen US-Dollar in die Website Business Insider investiert.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

Tweak90 07. Aug 2013

xD schon krass, dass die meisten die Anspielung auf den Retortenburger nicht verstanden...

Sharkx2k 06. Aug 2013

Ich meine ja nicht den Preis von Facebook sondern Instagram. Mit einer Auflage von bis...

Gl3b 06. Aug 2013

Das könnte nämlich sein. Die Tendenz geht ja auch in die Richtung der kostenpflichtigen...

CruZer 06. Aug 2013

Und du glaubst, dass das jetzt anders ist ? http://de.wikipedia.org/wiki/Bilderberg...

g0r3 06. Aug 2013

Solche Aussagen sind an Dummheit kaum zu überbieten. Klar, passiert ist nix, was mal die...


Folgen Sie uns
       


Ghost Recon Breakpoint - Fazit

Das Actionspiel Ghost Recon Breakpoint von Ubisoft schickt Spieler als Elitesoldat Nomad auf eine fiktive Pazifikinsel.

Ghost Recon Breakpoint - Fazit Video aufrufen
IT-Freelancer: Paradiesische Zustände
IT-Freelancer
Paradiesische Zustände

IT-Freiberufler arbeiten zeitlich nicht mehr als ihre fest angestellten Kollegen, verdienen aber doppelt so viel wie sie. Das unternehmerische Risiko ist in der heutigen Zeit für gute IT-Freelancer gering, die Gefahr der Scheinselbstständigkeit aber hoch.
Von Peter Ilg

  1. IT-Jobs Der Amtsschimmel wiehert jetzt agil
  2. MINT Werden Frauen überfördert?
  3. Recruiting Wenn das eigene Wachstum zur Herausforderung wird

Change-Management: Die Zeiten, sie, äh, ändern sich
Change-Management
Die Zeiten, sie, äh, ändern sich

Einen Change zu wollen, gehört heute zum guten Ton in der Unternehmensführung. Doch ein erzwungener Wandel in der Firmenkultur löst oft keine Probleme und schafft sogar neue.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Recruiting Alle Einstellungsprozesse sind fehlerhaft
  2. LoL Was ein E-Sport-Trainer können muss
  3. IT-Arbeit Was fürs Auge

Elektromobilität: Warum der Ladestrom so teuer geworden ist
Elektromobilität
Warum der Ladestrom so teuer geworden ist

Das Aufladen von Elektroautos an einer öffentlichen Ladesäule kann bisweilen teuer sein. Golem.de hat mit dem Ladenetzbetreiber Allego über die Tücken bei der Ladeinfrastruktur und den schwierigen Kunden We Share gesprochen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Elektromobilität Hamburg lädt am besten, München besser als Berlin
  2. Volta Charging Werbung soll kostenloses Elektroauto-Laden ermöglichen
  3. Elektromobilität Allego stellt 350-kW-Lader in Hamburg auf

    •  /