• IT-Karriere:
  • Services:

JDK: Java 14 experimentiert mit eigenem Paketwerkzeug

Die aktuelle Version 14 von Java soll Pakete bauen können, unterstützt Numa für den Garbage Collector und verabschiedet sich von Sparc und Solaris.

Artikel veröffentlicht am ,
Java 14 ist verfügbar.
Java 14 ist verfügbar. (Bild: Pixabay)

Der Oracle-Angestellte und Entwicklungsleiter von Java, Mark Reinhold, hat die Veröffentlichung der aktuellen Version 14 der Programmiersprache Java bekanntgegeben. Zu den neuen Funktionen gehört unter anderem ein Werkzeug, mit dem Java-Pakete einfach erstellt werden sollen. Noch wird dieses aber als Incubator-Projekt bezeichnet, so dass es noch als experimentell betrachtet werden sollte.

Stellenmarkt
  1. Stadt Villingen-Schwenningen, Villingen-Schwenningen
  2. Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF, Magdeburg

Da es sich bei Java 14 aber nicht um eine LTS-Version handelt und da die Version nur ein halbes Jahr lang unterstützt wird, richtet sich die Veröffentlichung sowieso eher an experimentierfreudige Entwickler. Das neue Paketwerkzeug ist an das Werkzeug Javapackager angelehnt, das aus JavaFX stammt. Es soll dazu genutzt werden, in sich abgeschlossene Java-Anwendungen zu erstellen - also als EXE oder MSI für Windows, PKG oder DMG für MacOS oder DEB oder RPM für Linux.

Neu hinzugekommen ist außerdem ein Patternmatching (Mustererkennung) für den instanceof-Operator. Damit sollen sich vielfach genutzte Abfolgen von Type-Überprüfung, -Umwandlung und Variablenzuweisung durch einen einfachen Aufruf abkürzen lassen. Darüber nutzt die Speicherzuweisung für den Garbage Collector G1 nun NUMA-Programmierung. Das funktioniert bisher nur auf Linux-Systemen und soll die Leistung insbesondere auf Multi-Socket-Systemen mit Numa (Non-Uniform Memory Access) verbessern.

Mit der vorangegangenen Version 13 von Java hat Oracle außerdem den neuen und damit dritten verfügbaren Garbage Collector ZGC eingeführt. Nachdem dieser zunächst nur für Linux bereitstand, gibt es ZGC nun auch für Windows und MacOS. Die Entwickler bezeichnen die Ports für das Betriebssystem Solaris auf x86- und Sparc-CPUs sowie für Linux auf Sparc-CPUs als veraltet. Mittelfristig soll der Support für diese Ports beendet und der Code entfernt werden. Das soll eine schnellere Entwicklung ermöglichen. Weitere Neuerungen listen die Release Notes.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. FIFA 20 für 27,99€, Dragon Ball Z Kakarot für 46,89€, Rainbow Six: Siege Deluxe für 8...
  2. (-70%) 2,99€
  3. (-67%) 7,59€

Folgen Sie uns
       


Ninm Its OK - Test

Der It's OK von Ninm ist ein tragbarer Kassettenspieler mit eingebautem Bluetooth-Transmitter. Insgesamt ist das Gerät eine Enttäuschung, bessere Modelle gibt es auf dem Gebrauchtmarkt.

Ninm Its OK - Test Video aufrufen
Alternatives Android im Test: /e/ will Google ersetzen
Alternatives Android im Test
/e/ will Google ersetzen

Wie Google, nur mit Privatsphäre - /e/ verbindet ein alternatives Android mit Cloudfunktionen und einer Suchmaschine.
Ein Test von Moritz Tremmel


    Coronakrise: Hardware-Industrie auf dem Weg der Besserung
    Coronakrise
    Hardware-Industrie auf dem Weg der Besserung

    Fast alle Fabriken für Hardware laufen wieder - trotz verlängertem Chinese New Year. Bei Launches und Lieferengpässen sieht es anders aus.
    Ein Bericht von Marc Sauter

    1. Kaufberatung (2020) Die richtige CPU und Grafikkarte
    2. SSDs Intel arbeitet an 144-Schicht-Speicher und 5-Bit-Zellen

    CPU-Fertigung: Intel hat ein Netburst-Déjà-vu
    CPU-Fertigung
    Intel hat ein Netburst-Déjà-vu

    Über Jahre hinweg Takt und Kerne ans Limit treiben - das wurde Intel einst schon beim Pentium 4 zum Verhängnis.
    Eine Analyse von Marc Sauter

    1. Maxlinear Intel verkauft Konzernbereich
    2. Comet Lake H Intel geht den 5-GHz-Weg
    3. Security Das Intel-ME-Chaos kommt

      •  /