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JBL Tour Pro 2 im Test: Die ersten Hörstöpsel mit Touchscreen auf dem Ladeetui

Was für eine tolle ldee: Die neuen Bluetooth-Hörstöpsel von JBL haben ein Ladeetui mit Display. Wir möchten es nicht mehr missen.
/ Ingo Pakalski
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JBLs Tour Pro 2 mit Touchscreen auf dem Ladeetui im Test (Bild: Nina Völkel/Golem.de)
JBLs Tour Pro 2 mit Touchscreen auf dem Ladeetui im Test Bild: Nina Völkel/Golem.de

Bei neuen Bluetooth-Hörstöpseln geht es heutzutage oft darum, den Klang zu verbessern, die ANC-Leistung zu steigern, die Akkulaufzeit zu verlängern oder eine bessere Sprachqualität zu liefern. Nur selten gibt es ganz neue Impulse. Das ändert JBL mit den Tour Pro 2: Zu den Bluetooth-Hörstöpseln gehört ein sogenanntes Smart Case. Es sind die ersten Bluetooth-Hörstöpsel mit solch einer Technik.

Das Ladeetui hat einen 1,45 Zoll großen LCD-Touchscreen und ist ständig drahtlos mit den Stöpseln verbunden. Das Display zeigt unter anderem den Akkustand an, man kann lauter und leiser stellen, das Mikrofon regeln und von einem Lied zum nächsten springen. Im Test hat uns das Konzept gut gefallen. Wir finden es praktisch, jederzeit mit einem Blick den Akkustand von Etui und Stöpseln sehen zu können, ohne erst eine App öffnen zu müssen. Außerdem zeigt das Ladeetui die Uhrzeit an.

Gerade bei beruflichen Telefonkonferenzen fanden wir es ungemein praktisch, das Ladeetui vor uns hinzulegen und so sehr bequem unser Mikrofon an- und ausschalten zu können. Auch die Musik- und Lautstärkeregelung über das Ladeetui funktioniert gut. Wir hätten uns allerdings gewünscht, beide Funktionen zusammen auf einem Bildschirm zu haben. Stattdessen muss man scrollen. Zudem wäre eine Einblendung des gerade laufenden Titels schön.

Das Smart Case der Tour Pro 2 ist toll

Auch bei den Telefonfunktionen hätten wir es praktisch gefunden, direkt auf dem gleichen Bildschirm die Lautstärkeregelung zu finden. So müssen wir erst seitlich wischen, um zu weiteren Befehlen zu gelangen. Bei bis zu vierzehn Seiten kann es etwas mühsam sein, bis die gewünschte Befehlsseite erreicht ist. Einige Befehlsseiten lassen sich ausblenden, dann bleiben aber immer noch mindestens acht übrig.

Bei einem aktiven Telefonat zeigt JBL, in welche Richtung es gehen müsste. Dann sind nur vier Befehlsseiten aktiv und das genügt im Alltag meist. Lediglich die Anpassung der Displayhelligkeit haben wir in diesem Modus vermisst. JBL erlaubt drei Helligkeitsstufen, in der Maximalstellung können wir auch bei Sonnenlicht alles recht gut erkennen. In der minimalen Helligkeitsstufe strahlt das Display in dunklen Umgebungen zu stark.

Gut gelöst ist die Funktion zum Finden verlegter Stöpsel: Direkt am Ladeetui können wir für jeden Stöpsel einzeln einen lauten Signalton abspielen. Es gibt sogar eine Warnung, dass man die Stöpsel dabei lieber nicht im Ohr haben sollte.

Die Reihenfolge der Seiten lässt sich nicht ändern. Immerhin wird Rundum-Blättern unterstützt, so dass wir von der letzten Seite zur ersten oder umgekehrt springen können. Wir würden aber gerne noch mehr Befehlsseiten ausblenden können.

Manchmal ist weniger mehr

Uns genügt es beispielsweise, wenn wir den Hintergrund des Etuis in der App anpassen, das bräuchten wir nicht als einzelne Seite auf dem Ladeetui. Komplett misslungen ist die Funktion, Smartphone-Benachrichtigungen auf dem Smart Case anzuzeigen. Sie erscheinen zwar zuverlässig, verschwinden aber nach weniger als drei Sekunden wieder. Die Zeit genügt nicht zum Lesen. Das Problem bleibt auch bestehen, wenn das Display ohnehin bereits eingeschaltet ist. Trotz dieser Beschränkungen ist das Smart Case für uns ganz klar eine Verbesserung, die auch andere Hersteller aufgreifen sollten.

Etwas schade ist, dass das Smart Case keinen eigenen Speicher hat. Dann könnten wir die Hörstöpsel auch ganz ohne Smartphone verwenden, um Musik zu hören. Vielleicht kommt das mit der nächsten Generation. Der Touchscreen des Smart Case lässt sich mit normalen Handschuhen prinzipbedingt nicht steuern.

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Trotz des 1,45 Zoll großen Touchscreens ist das Ladeetui nicht zu groß geraten. Es ist zwar größer als etwa bei Apples Airpods Pro (g+) , aber deutlich kleiner als das viel zu wuchtige Ladetui der ersten Quiet Comfort Earbuds von Bose (g+) . Es passt noch gut in die Hosentasche und die Stöpsel lassen sich darin bequem ablegen. Das Etui hat einen USB-C-Anschluss und unterstützt drahtloses Laden über Qi-Geräte.

Kommen wir nun zu den Bluetooth-Hörstöpseln selbst. Für unseren Test haben wir die Tour Pro 2 mit den Airpods Pro 2 von Apple und zum Teil mit den Quiet Comfort Earbuds II von Bose verglichen. Die Bose-Stöpsel liefern derzeit eine besonders hohe ANC-Leistung in dieser Geräteklasse und sind deutlich besser als alle übrigen ANC-Hörstöpsel. Das Apple-Produkt gilt trotz einiger Einschränkungen als De-facto-Standard.

Tour Pro 2 – Klang und ANC-Leistung sind gut

JBL setzt für die Tour Pro 2 auf ein ähnliches Design wie Apple. Wie bei den Airpods Pro gibt es einen Stiel, der nach unten aus dem Ohr ragt. Zur Anpassung der Stöpsel gibt es Aufsätze in drei Größen. Erfreulicherweise sitzen die Tour Pro 2 sicher und schmerzfrei im Ohr – wir können sie mehrere Stunden tragen, ohne dass es schmerzt oder unangenehm wird. Dabei kommen sie fast an das ausgesprochen angenehme Tragegefühl der Airpods Pro heran.

Bei niedrigen Temperaturen sind die JBL-Stöpsel nur bedingt mützentauglich. Zwar verursachen sie keine Schmerzen, allerdings kommt es zu Schabe- und Kratzgeräuschen, wenn wir den Kopf bewegen. Die Stöpsel sind nach IPX5 wasser- und schweißbeständig.

Die Tour Pro 2 gehören zu den ANC-Geräten, die das Klangbild bei Aktivierung der ANC-Technik nicht verändern – das ist sehr positiv und keinesfalls selbstverständlich. Im Klangvergleich schlagen sich die Tour Pro 2 gut, sie liefern eine gute Abstimmung aus Bass, Mitten und Höhen. Der volle Klang liefert eine gute Räumlichkeit. Bei den Details ist noch etwas Luft nach oben, das gilt auch für die Bassintensität.

Tour Pro 2 klingen gut, haben aber einen Nachteil

In bassintensiven Stücken fehlt zwar nichts, aber sie klingen etwas kühler als bei den Airpods Pro 2, die bassbetonter zu Werke gehen. Dadurch ist das Klangbild der Apple-Stöpsel etwas wärmer. Am Ende ist es ein Stück weit Geschmackssache, was einem eher zusagt. Die Tour Pro bieten Bluetooth 5.3 und unterstützen die Codecs SBC sowie AAC.

Eindeutig störender ist die Anfälligkeit für Schritthall. Die JBL-Stöpsel gehören zu der Vielzahl an Stöpseln, die mit diesem Problem zu kämpfen haben. Wenn die Aufsätze stark abdichten, erzeugt das einen Druck im Ohr. Jedes Auftreten ist dann als dumpfes Geräusch beim Laufen zu hören. Apple hatte mit den Airpods Pro der ersten Generation (g+) als erster Hersteller eine Technik in Hörstöpsel integriert, um dies wirksam zu verhindern.

Gute ANC-Leistung reduziert Umgebungsgeräusche

Die Tour Pro 2 erreichen eine gute und rauschfreie ANC-Leistung, die im oberen Mittelfeld anzusiedeln ist. Hintergrundgeräusche werden so weit reduziert, dass wir die Musik nicht lauter stellen müssen, wenn um uns herum Krach herrscht. Bei der ANC-Leistung liegen die JBL-Stöpsel etwa auf dem Niveau der Airpods Pro 2.

An die besonders hohe ANC-Leistung der Bose-Stöpsel kommt die JBL-Konkurrenz längst nicht heran. Das schaffen aber die meisten Geräte nicht. Die Bose-Stöpsel sind derzeit einmalig darin, so weit wie möglich auch pure Stille erzeugen zu können (g+) . Gut: Die JBL-Stöpsel sind draußen überhaupt nicht windempfindlich. Es pfeift also nicht unangenehm, wenn wir draußen Musik hören.

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JBL-Stöpsel haben zwei Transparenzmodi

Wie bei vielen ANC-Geräten üblich, kennen die Tour Pro 2 einen Transparenzbetrieb, um gezielt die Umgebungsgeräusche in die Stöpsel zu leiten. Im Fall von JBL gibt es gleich zwei Transparenzmodi. Einer davon ist speziell für Unterhaltungen gedacht. Wird dieser Modus aktiviert, verringert sich die Musiklautstärke, bis der Modus beendet wird.

Beide Modi dürften für unseren Geschmack natürlicher klingen. Den normalen Transparenzmodus können wir anpassen und bei halber Leistung bekommen wir ihn etwas natürlicher hin. Er erreicht nicht das gute Niveau der Airpods Pro 2. Wie im ANC-Betrieb sind die JBL-Stöpsel auch hier gegen Wind gefeit. In puncto Rauschfreiheit könnte der Hersteller den Modus gerne noch anpassen. Hier liegt JBL im Mittelfeld.

Kommen wir nun zur Sprachqualität und der Steuerung der Tour Pro 2.

Tour Pro 2 liefern eine gute Telefonqualität

Die Mikrofone der Tour Pro 2 liefern gute Ergebnisse, wir sind auf der anderen Seite klar und deutlich zu verstehen. Dabei unterdrücken die Stöpsel leisere Hintergrundgeräusche wie das Schreiben auf einer Tastatur. Wir sind also weiter gut zu verstehen, wenn wir während eines Anrufs Notizen machen. Lautes Geschirrklappern sollte aber unterlassen werden. Das ist bei den meisten anderen Hörstöpseln ähnlich – von daher also kein Nachteil im Vergleich zu Wettbewerbern.

Draußen schneiden die Tour Pro 2 nicht so gut ab wie drinnen. Hier macht sich die für diese Geräteklasse zu schwache Geräuschreduzierung bei Anrufen bemerkbar. Wenn wir etwa an der Straße entlanglaufen und ein Auto an uns vorbeifährt, sind wir schwerer zu verstehen. Außerdem versagt hier die Antiwindtechnik, die andere Seite hört laute Sturmgeräusche, wenn wir eine leichte Brise spüren.

Erfreulicherweise gehört JBL zu den wenigen Herstellern, die an eine Mikrofonsteuerung direkt am Stöpsel gedacht haben. So können wir direkt am Tour Pro 2 – auch ohne Smart Case – das Mikrofon ab- und wieder anschalten. Im Zusammenspiel mit den Telefonfunktionen ist es praktisch, dass die JBL-Stöpsel Bluetooth-Multipoint bieten.

JBL setzt auf Sensorsteuerung

Damit können wir die Tour Pro 2 parallel mit zwei Geräten verbinden, etwa mit einem Tablet und einem Smartphone. Wenn auf dem Smartphone ein Anruf eingeht, können wir ihn sofort annehmen. Dabei ist es unerheblich, von welchen Herstellern die anderen Bluetooth-Geräte sind. Eine Abschaltung von Bluetooth-Multipoint gibt es bei JBL nicht. Bluetooth-Multipoint fehlt uns bei den Apple- und den Bose-Stöpseln.

JBL nutzt bei den Tour Pro 2 Sensorflächen zur Steuerung. Die Belegung mit Befehlen lässt sich nur sehr rudimentär anpassen. Wie auch Sony gibt JBL Befehlsgruppen vor, aber innerhalb dieser ist keine Anpassung erlaubt. In einer Befehlsgruppe sind alle ANC-Funktionen versammelt, so dass wir uns in der Praxis entscheiden müssen: Wollen wir die Lautstärke einstellen oder in den Transparenzmodus wechseln? Eine andere Sensorbelegung würde dieses Problem umgehen.

Lautstärkesteuerung ist nicht überzeugend

Wenn wir uns für die Lautstärkeregelung am Stöpsel entscheiden, ist das wenig intuitiv gelöst. Schade, dass JBL keine Wischbewegungen auf dem Stöpselstiel erlaubt. Diese intuitive Technik nutzte zuerst Huawei, Apple und Bose haben das mittlerweile aufgegriffen. Stattdessen wird es beim Tour Pro 2 lauter, wenn einmal getippt wird und leiser nach einem Doppeltipp – das ist weniger eingängig.

Hierbei sind die Tour Pro 2 besonders pingelig, wenn es um die Erkennung von Doppeltippbefehlen geht. Oftmals werden Doppeltipper als Einzeltipper erkannt und dann nicht der gewünschte Befehl ausgeführt. Vor allem das Verringern der Lautstärke funktioniert daher vielfach nicht, stattdessen wird es immer lauter. Das ist extrem unpraktisch. Außerdem gibt es den Nachteil, dass sich die Sensorflächen mit normalen Handschuhen nicht bedienen lassen. In der kalten Jahreszeit ist die Steuerung also mitunter eingeschränkt.

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Immerhin eine schwache Hilfe ist, dass alle Befehle mit einem kurzen Signalton bestätigt werden. Außerdem gibt es Sprachansagen auch in deutscher Sprache, die sich auf Wunsch abschalten lassen. Als Komfortfunktion gibt es eine Ohrerkennung: Wenn wir mindestens einen Stöpsel aus dem Ohr nehmen, pausiert die Musikwiedergabe. Sie wird fortgesetzt, sobald beide Stöpsel wieder im Ohr sitzen.

Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Sensorfläche der Stöpsel nicht etwa auf den Tisch zeigt. Ansonsten läuft die Musik weiter, wenn die Stöpsel so abgelegt werden. Unter Android hat das Fortsetzen der Musikwiedergabe mit mehreren Smartphones nicht funktioniert; auf einem iPhone gab es keine Probleme.

Die App zu den Tour Pro 2 erlaubt sehr viele Anpassungen.

Tolle App für Tour Pro 2

Für die Tour Pro 2 gibt es eine App für Android und iOS. Das ist ein großer Vorteil gegenüber den Airpods Pro und den Airpods Pro 2, weil Apple keine Android-App für seine Kopfhörerprodukte anbietet. Daher gibt es hier einige Sonderfunktionen nur mit Apple-Produkten. Solche Beschränkungen gibt es bei den JBL-Stöpseln nicht.

Die JBL-App braucht weder Standortdaten noch ein Benutzerkonto. Zudem startet die App zügig, reagiert schnell, ist gut strukturiert und bietet sehr viele Einstellungen. Es gibt viele Möglichkeiten, den Klang bei Bedarf anzupassen. Außerdem gibt es viele weitere Einstellungen, die es bei so manchen Konkurrenzgeräten nicht gibt. Die JBL-Stöpsel lassen sich also besonders umfangreich anpassen.

Unter anderem gibt es Einstellungen für Spatial Audio, um ein räumlicheres Klangerlebnis etwa bei Filmen oder Musik zu erhalten, wenn diese entsprechend dafür aufbereitet sind. Verlegte Stöpsel lassen sich über die App finden, als Besonderheit in dieser Gerätegattung gibt es eine Begrenzung der maximalen Lautstärke, falls das gewünscht ist. Zudem lässt sich ein Mithörton bei Telefonaten aktivieren, die Ohrerkennung konfigurieren oder die Balance justieren.

Das Smart Case wird über die JBL-App konfiguriert

Über die App können wir auch Einstellungen für das Smart Case vornehmen. Hier können wir einzelne Befehlsseiten ausblenden, um die Übersichtlichkeit auf dem Touchscreen des Ladeetuis zu erhöhen. In unserem Test passierte es immer wieder, dass sich die App einfach neu mit den Stöpseln verbunden hat. Das war besonders dann unpraktisch, wenn wir gerade eine Einstellung ändern wollten. JBL sollte das Problem beheben und die Zuverlässigkeit an dieser Stelle verbessern.

JBL gibt für die Tour Pro 2 im ANC-Betrieb eine Akkulaufzeit von acht Stunden an. Diesen Wert haben wir in der Praxis auch erreicht. Damit gehören die Stöpsel im Bereich Akkulaufzeit zum Spitzenfeld. Die Gesamtakkulaufzeit liegt bei 32 Stunden, es sind also vier Nachladungen möglich. Das sind ordentliche Reserven, damit liegt JBL ebenfalls im Spitzenfeld.

Tour Pro 2 mit guter Akkulaufzeit

Beim Smart Case ist zu beachten, dass sich natürlich auch der Betrieb des Touchscreens auf die Akkulaufzeit auswirkt. Im Test hatten wir aber nie das Gefühl, dass die Reserven des Ladeetuis nicht ausreichen. Dennoch sollte einem bewusst sein, dass eine intensive Nutzung des Ladeetuis die Akkulaufzeiten verkürzen kann.

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Es ist ein großer Vorteil, dass der Ladestand des Etuis immer auf dem Smart-Case-Display angezeigt wird und wir optimal über den Akkustand informiert sind. Bei Bedarf wird das Ladeetui einfach geladen. Angenehmerweise lässt sich der Touchscreen weiter bedienen, wenn das Etui geladen wird.

JBL Tour Pro 2 – Verfügbarkeit und Fazit

JBL bietet die Tour Pro 2(öffnet im neuen Fenster) zum Preis von 270 Euro in Schwarz an. Die Variante in Champagne kostet sogar 280 Euro. Bei der Vorstellung der Bluetooth-Hörstöpsel war ein Preis von 250 Euro genannt worden – sie sind also deutlich teurer als geplant. Derzeit gibt es die JBL-Hörstöpsel in Schwarz im Handel für 230 Euro, für das Modell in Champagne werden mindestens 260 Euro fällig.

Fazit

Als wir parallel zu den Tour Pro 2 andere Bluetooth-Hörstöpsel verwendet haben, fehlte uns gleich etwas: der Touchscreen auf dem Ladeetui. Wir finden es sehr praktisch, die Stöpsel am Ladeetui steuern und alle wichtigen Statusinformationen einsehen zu können, ohne erst eine App starten zu müssen.

Auch wenn wir im Detail noch Optimierungsbedarf sehen, ist JBL mit dem Smart Case ein gutes Debüt gelungen. Wir hätten so eine Touchscreen-Bedienung gern auch bei allen anderen Bluetooth-Hörstöpseln am Markt. Im Idealfall haben die Touchscreen-Ladeetuis der anderen Hersteller weniger Nachteile.

Erfreulicherweise schneiden die Bluetooth-Hörstöpsel selbst ebenfalls gut ab. Sie sitzen sehr bequem und sicher im Ohr, haben eine sehr lange Akkulaufzeit und liefern sowohl beim Klang als auch bei der ANC-Leistung gute Ergebnisse. Angenehmerweise sind die JBL-Stöpsel beim Musikkonsum nicht nur im ANC-Betrieb, sondern auch im Transparenzmodus nicht windempfindlich – das ist ebenso vorbildlich wie die Unterstützung von Bluetooth-Multipoint.

JBL gehört zu den ganz wenigen Herstellern, die an eine Mikrofonsteuerung am Stöpsel gedacht haben. Davon abgesehen könnte die Steuerung der Stöpsel etwas besser gelöst sein, das können wir jedoch mit dem Smart Case ausgleichen. Die JBL-App ist toll und hat viele sinnvolle Einstellungen. In Innenräumen liefern die Tour Pro 2 eine gute Sprachqualität bei Telefonaten und können recht gut Umgebungsgeräusche unterdrücken.

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Draußen sollte mit den Tour Pro 2 aber eher nicht telefoniert werden. Bei leichtem Windhauch pfeift es für die andere Seite und Verkehrslärm oder ähnlicher Umgebungslärm stört ebenfalls. Beim Laufen hören wir mit den Tour Pro 2 in den Ohren lauten Schritthall. Zwar teilen sie diese Beschränkungen mit vielen anderen Produkten am Markt, dennoch bleiben sie ein Ärgernis.


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