Abo
  • IT-Karriere:

JBL Link Bar: Smarte Soundbar mit Android-TV in Deutschland verfügbar

JBL hat seine vor über einem Jahr vorgestellte smarte Soundbar Link Bar überraschend auf den deutschen Markt gebracht. Die Soundbar läuft mit dem Google Assistant und hat als Besonderheit auch Android TV eingebaut.

Artikel veröffentlicht am ,
Link Bar in Deutschland für 400 Euro verfügbar.
Link Bar in Deutschland für 400 Euro verfügbar. (Bild: JBL)

JBL bringt die erste smarte Soundbar mit eingebauten Videostreamingfunktionen auf den deutschen Markt. Diese soll vor allem den Klang des verwendeten Fernsehers aufwerten. Die Link Bar kann über den Google Assistant mit der Sprache gesteuert werden und ist mit Android TV versehen, so dass darauf alle entsprechenden Android-Apps eingesetzt werden können. Wer bereits einen Smart-TV mit einem anderen Betriebssystem nutzt, kann so auch auf die Möglichkeiten von Android TV zugreifen.

Stellenmarkt
  1. Hessisches Ministerium für Soziales und Integration, Wiesbaden
  2. Müller, Ulm-Jungingen

Wer noch kein Smart-TV besitzt, erhält mit der Anschaffung der Soundbar auch gleich die passenden Möglichkeiten, um Filme und Serien darüber aus dem Internet zu streamen. Erstmals gezeigt wurde die Link Bar von JBL auf der Google I/O im Mai 2018.

Eigentlich wollte JBL die smarte Android-TV-Soundbar schon seit Herbst 2018 im Handel haben. Anfang Januar 2019 hatte JBL die US-Elektronikmesse CES genutzt, die smarte Soundbar erneut vorzustellen. Seinerzeit war eine Markteinführung im Frühjahr 2019 anvisiert worden, aber der Termin musste erneut verschoben werden. Bisher wurde die Link Bar immer nur für die USA angekündigt, so dass eine sofortige Verfügbarkeit in Deutschland überraschend kam.

Bisher bietet kein anderer Hersteller eine Soundbar, die sowohl als smarter Lautsprecher als auch als Streaminggerät genutzt werden kann. Angefangen hat alles mit smarten Soundbars mit Alexa, die aber keine Videostreamingeinheit besitzen. Mittlerweile gibt es etwa von LG auch smarte Soundbars mit Google Assistant, die auf Android-TV-Funktionen verzichten. Diese sind mittlerweile in Deutschland verfügbar, kosten aber deutlich mehr als die Link Bar von JBL.

Alternativ zur Sprachsteuerung wird der Link Bar eine Fernbedienung beiliegen, um das Gerät auch damit bedienen zu können. Für Fernsehstreaming wird Android TV verwendet, für das es die meisten wichtigen Streaming-Apps gibt. Dabei werden 4K-Auflösungen samt HDR-Streaming unterstützt. Wer einen 4K-Fernseher mit HDR-Fähigkeit besitzt, wird allerdings die wichtigsten Smart-TV-Funktionen zumeist schon haben.

  • Link Bar (Bild: JBL)
  • Link Bar (Bild: JBL)
  • Link Bar (Bild: JBL)
Link Bar (Bild: JBL)

Wenn der Fernseher ausgeschaltet ist, verhält sich die Soundbar wie ein smarter Lautsprecher mit allen Funktionen, die der Google Assistant bietet. Das Aufstellen eines zusätzlichen smarten Lautsprechers entfällt damit. Für Google könnte ein solches Produkt eine willkommene Möglichkeit sein, seinen Google Assistant in die Wohnzimmer der Kunden zu bringen. LEDs am Lautsprecher signalisieren, wenn das Gerät auf Zuruf lauscht, um Befehle entgegenzunehmen.

Die Link Bar hat einen optischen Digitaleingang, eine Ethernet-Buchse, drei HDMI-Eingänge und einen HDMI-Ausgang. Es lassen sich also weitere externe Geräte damit betreiben. Das Umschalten der Eingänge soll dabei auf Zuruf möglich sein. Wer also etwa eine Blu-ray abspielen möchte, kann zumindest den passenden Eingang dafür mit der Stimme wählen. Für den Rest wird dann aber der Griff zur Fernbedienung des Blu-ray-Players notwendig sein.

JBL bietet die Link Bar derzeit nur im eigenen Online-Shop an, dort ist die smarte Soundbar zum Preis von 400 Euro verfügbar. In den USA will JBL auch einen dazu passenden Subwoofer anbieten, der für 300 US-Dollar verkauft wird. Damit soll die Soundbar im Tiefbassbereich mehr bieten können. Derzeit ist nicht bekannt, wann dieser auch in Deutschland verfügbar sein wird.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

Unki 16. Jul 2019 / Themenstart

Multiroom funtioniert hier über Google Cast.

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


iPad OS ausprobiert

Apple hat die erste öffentliche Betaversion vom neuen iPad OS veröffentlicht. Wir haben uns das für die iPads optimierte iOS 13 im Test genauer angeschaut.

iPad OS ausprobiert Video aufrufen
Probefahrt mit Mercedes EQC: Ein SUV mit viel Wumms und wenig Bodenfreiheit
Probefahrt mit Mercedes EQC
Ein SUV mit viel Wumms und wenig Bodenfreiheit

Mit dem EQC bietet nun auch Mercedes ein vollelektrisch angetriebenes SUV an. Golem.de hat auf einer Probefahrt getestet, ob das Elektroauto mit Audis E-Tron mithalten kann.
Ein Erfahrungsbericht von Friedhelm Greis

  1. Mercedes EQV Daimler zeigt elektrische Großraumlimousine
  2. Freightliner eCascadia Daimler bringt Elektro-Lkw mit 400 km Reichweite
  3. Mercedes-Sicherheitsstudie Mit der Lichtdusche gegen den Sekundenschlaf

OKR statt Mitarbeitergespräch: Wir müssen reden
OKR statt Mitarbeitergespräch
Wir müssen reden

Das jährliche Mitarbeitergespräch ist eines der wichtigsten Instrumente für Führungskräfte, doch es ist gerade in der IT-Branche nicht mehr unbedingt zeitgemäß. Aus dem Silicon Valley kommt eine andere Methode: OKR. Sie erfüllt die veränderten Anforderungen an Agilität und Veränderungsbereitschaft.
Von Markus Kammermeier

  1. IT-Arbeitsmarkt Jobgarantie gibt es nie
  2. IT-Fachkräftemangel Freie sind gefragt
  3. Sysadmin "Man kommt erst ins Spiel, wenn es brennt"

Indiegames-Rundschau: Epische ASCII-Abenteuer und erlebnishungrige Astronauten
Indiegames-Rundschau
Epische ASCII-Abenteuer und erlebnishungrige Astronauten

In Stone Story RPG erwacht ASCII-Art zum Leben, die Astronauten in Oxygen Not Included erleben tragikomische Slapstick-Abenteuer, dazu kommen Aufbaustrategie plus Action und Sammelkartenspiele: Golem.de stellt neue Indiegames vor.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Von Bananen und Astronauten
  2. Indiegames-Rundschau Verloren im Sonnensystem und im Mittelalter
  3. Indiegames-Rundschau Drogen, Schwerter, Roboter-Ritter

    •  /