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JBL Link Bar im Test: Der Google-Assistant-Soundbar mit Android TV fehlt etwas

Es ist die erste Soundbar mit eingebauten Smart-TV-Funktionen und einer Sprachsteuerung über den Google Assistant: Die Link Bar von JBL schneidet klanglich gut ab, enttäuscht aber ausgerechnet bei den wichtigsten Funktionen.

Ein Test von veröffentlicht am
JBLs Link Bar läuft mit Android TV und Google Assistant.
JBLs Link Bar läuft mit Android TV und Google Assistant. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Mit knapp einem Jahr Verspätung hat JBL die auf der Entwicklerkonferenz Google I/O 2018 erstmals vorgestellte Link Bar auf den Markt gebracht. Und das ist auch eines der Probleme, mit der die Link Bar zu kämpfen hat: Im vergangenen Jahr wurden viele Smart-TVs verkauft, so dass viele Kunden keinen Bedarf mehr an einer Soundbar mit Smart-TV-Funktionen haben dürften.

Inhalt:
  1. JBL Link Bar im Test: Der Google-Assistant-Soundbar mit Android TV fehlt etwas
  2. Link Bar mit klanglichen Schwächen
  3. Netflix-Sprachsteuerung mit vielen Problemen
  4. Verfügbarkeit und Fazit

Smart-TV-Funktionen bei Projektoren sind hingegen eine Ausnahme und wir haben uns die Soundbar auch im Hinblick auf die Nutzung mit einem solchen Gerät angeschaut. Die Link Bar ist nicht nur die erste Soundbar mit eingebautem Android TV, sondern auch die erste mit dem Google Assistant, die sich mit der Stimme steuern lässt.

Als wir im Sommer 2018 die ersten beiden Alexa-Soundbars Beam von Sonos und Command Bar von Polk testeten, waren wir enttäuscht, wie träge die Sprachsteuerung funktioniert, wenn wir ein Alexa-kompatibles Fire-TV-Gerät nutzen. Bis ein Film angehalten wird, vergehen leicht mal drei Sekunden - eine gefühlte Ewigkeit. Amazons eigene Echo-Lautsprechern reagieren dagegen immer sofort. Leider hat der Alexa-Anbieter bisher nichts unternommen, um diese Diskrepanz zu beseitigen.

Das erwarten wir von einer smarten Soundbar

Mit der Link Bar erhoffen wir uns vor allem eine deutlich schnellere Reaktion bei der Sprachsteuerung, wenn alle Funktionen in einem Gerät vereint sind. Wir wollen, dass der Film sofort anhält, sobald der digitale Assistent aktiviert ist und wir alle wichtigen Funktionen einer Streaming-App - einschließlich des Zugriffs auf die Watchlist - mit der Stimme bedienen können.

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  • Im ersten Teil beschäftigen wir uns zunächst mit dem Klang der Link Bar, die wir dafür mit der Beam von Sonos verglichen haben. Die Sonos-Soundbar ist zwar wesentlich schmaler als die Link Bar, hat uns aber im Test bezüglich der Verständlichkeit von Dialogen überzeugt. Und da eine Soundbar vor allem für den Konsum von TV-Serien und Filmen angeschafft wird, ist das für uns ein ausschlaggebender Aspekt. Wir haben uns vor allem gefragt, ob die Link Bar das größere Gehäuse für einen besseren Klang zu nutzen weiß.

  • Im dritten Teil geht es um die Sprachsteuerung. Hierbei sind uns doch einige sehr nervige Einschränkungen und Beschränkungen begegnet, die anfangs nicht auffallen, aber bei intensiverer Nutzung stören. Unverzeihlich: Eine vernünftige Anleitung liegt dem Produkt nicht bei. Das sorgt auch dafür, dass der Kunde immer wieder vor Problemen steht, für die er selbst Lösungen entwickeln muss.

  • Zum Schluss folgt unser Fazit.
Die Soundbar ist groß, aber ungewöhnlich leicht

Die 1,02 m breite Soundbar ist 6 cm hoch und 9,3 cm tief. Sie ist für die Größe mit einem Gewicht von 2,5 kg ungewöhnlich leicht. Auf der Oberseite befinden sich Lautstärketasten, ein Bluetooth-Button und ein weiterer, um eine andere Quelle auszuwählen. Zudem gibt es einen Schiebeschalter zum An- oder Ausschalten des Mikrofons.

  • JBL Link Bar mit Fernbedienung (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Fernbedienung für die Link Bar (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Link Bar hat viele Anschlüsse, eine USB-Buchse fehlt aber. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Link Bar kann an der Wand montiert werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Tastenfeld auf der Link Bar (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • JBLs Link Bar (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Vorne leuchten LEDs, wenn der Google Assistant lauscht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Tastenfeld auf der Link Bar (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Link Bar läuft mit Android TV (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wenn das Mikrofon der Link Bar ausgeschaltet ist, leuchten die LEDs orange. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
JBLs Link Bar (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Ungewöhnlich dabei: Schalten wir das Mikrofon um, gibt es keine lästige Ansage, dass das Mikrofon umgeschaltet wurde. Solch eine Ansage nervt uns bei allen anderen Google-Assistant-Lautsprechern, wir halten sie nicht nur für überflüssig, sondern auch für unpraktisch. Es wäre wünschenswert, wenn Google dieses Verhalten auch auf anderen Google-Assistant-Geräten umsetzen würde.

Link Bar mit vielen Anschlüssen

Auf der Rückseite hat die Link Bar drei HDMI-Eingänge, einen HDMI-Ausgang, einen optischen Eingang, einen Aux-Eingang sowie einen Ethernet-Anschluss. Leider fehlt uns ein USB-Anschluss, um unkompliziert auch mal lokale Daten von einem USB-Stick oder eine externe Festplatte abspielen zu können. Das geht mit der Link Bar nicht und die mageren 4 GByte Flash-Speicher sind hier auch keine Entlastung.

JBL liefert die Soundbar mit einer Bluetooth-Fernbedienung aus, um damit die Android-TV-Oberfläche steuern zu können. Die Fernbedienung liegt gut in der Hand und wir haben darin auch ein Mikrofon eingebaut, um die Soundbar bei Bedarf auch darüber mit der Stimme zu bedienen, falls etwa das auf Zuruf arbeitende Mikrofon ausgeschaltet ist. Es gibt auch einen speziellen Netflix-Button, der aber nur zum Start der Netflix-App verwendet werden kann - eine Umbelegung ist nicht möglich.

Die Tastenverteilung auf der Fernbedienung könnte etwas intuitiver sein und uns fehlt eine Hintergrundbeleuchtung der Tasten. Zudem fehlt uns eine Taste, um direkt eine Wiedergabe zu pausieren oder fortzusetzen. In vielen Apps ist das über den Fünfwege-Navigator möglich, aber in einigen Apps sind dafür unnötigerweise zwei Tastendrücke erforderlich - das ist nicht nur unpraktisch, sondern erfordert auch vom Anwender ein ständiges Umdenken.

Wir haben uns zunächst den Klang der Link Bar angehört und diesen mit dem Klangbild der Sonos Beam verglichen.

Link Bar mit klanglichen Schwächen 
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fritze_007 03. Sep 2019 / Themenstart

hat jemand eine Empfehlung dafür? kann gerne auch älter (und damit gebraucht über ebay...

robinx999 03. Sep 2019 / Themenstart

Also nächste oder vorherige Episode funktioniert, zumindest bei mir. ansteuern wie spiele...

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