Verfügbarkeit und Fazit

JBL bietet die Link Bar zum Preis von 400 Euro an. Die Soundbar kann bei Bedarf auch an einer Wand montiert werden, passende Halterungen sowie ein HDMI-Kabel liegen bei.

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In den USA verkauft JBL auch einen dazu passenden Subwoofer zum Preis von 300 US-Dollar. Hierzulande will JBL den Subwoofer erst im Oktober 2019 auf den Markt bringen, er wird dann entweder 250 Euro oder 300 Euro kosten. Der Subwoofer ist also fast so teuer wie die eigentliche Soundbar. JBL bietet keine Möglichkeit, mit der Link Bar ein 5.1-Soundsystem aufzubauen, weil sich keine Rücklautsprecher mit der Soundbar verbinden lassen.

Fazit

Schade, schade, schade. Es hätte so praktisch sein können, eine Soundbar zu haben, die sich mit der Stimme steuern lässt und zugleich als Streaminggerät für Videodienste genutzt werden kann. Aber der Link Bar von JBL mangelt es an einer vollständigen Verknüpfung dieser drei Bereiche, die verschiedenen Softwarebereiche sind nicht aufeinander abgestimmt.

Vor allem bei der Spachsteuerung und bei den Videodiensten gibt es so viele Einschränkungen, dass die Nutzung keine Freude bereitet. Abgesehen davon, dass viele wichtige Streaminganbieter keine Apps für Android TV anbieten, ist die Youtube-App unzureichend und der Android-TV-Plattform fehlt ein Browser. Die Sprachunterstützung der Netflix-App kann nur als peinlich angesehen werden, wenn wir nicht einmal auf Zuruf spulen können.

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Das alles ist so bedauerlich, weil die Link Bar das erste auf Zuruf steuerbare Streaminggerät ist, das bei Aktivierung sofort den Stream anhält und sich damit so verhält, wie wir es erwarten. Chromecast und Fire TV reduzieren dann unsinnigerweise immer nur die Lautstärke, weshalb wir die Sprachsteuerung in dieser Konstellation nicht gern nutzen.

  • JBL Link Bar mit Fernbedienung (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Fernbedienung für die Link Bar (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Link Bar hat viele Anschlüsse, eine USB-Buchse fehlt aber. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Link Bar kann an der Wand montiert werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Tastenfeld auf der Link Bar (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • JBLs Link Bar (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Vorne leuchten LEDs, wenn der Google Assistant lauscht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Tastenfeld auf der Link Bar (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Link Bar läuft mit Android TV (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wenn das Mikrofon der Link Bar ausgeschaltet ist, leuchten die LEDs orange. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Wenn das Mikrofon der Link Bar ausgeschaltet ist, leuchten die LEDs orange. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Gut gefällt uns aber, dass es offenbar möglich ist, smarte Lautsprecher mit dem Google Assistant zu bauen, die nicht immer quasseln, wenn wir das Mikrofon an- oder abschalten. Das wünschen wir uns für alle anderen Google-Assistant-Lautsprecher am Markt.

Klanglich liefert die Link Bar ein ordentliches Ergebnis, ohne aber richtig begeistern zu können. Der Bassbereich ist zu schwach ausgeprägt und uns fehlt eine gut gelöste Dialogverbesserung, wie sie Sonos etwa bei der Beam anbietet.

Die meisten Probleme der Link Bar ließen sich mit Software-Optimierungen beheben, aber das meiste davon müsste wohl Google erledigen. Dabei ist es eher unwahrscheinlich, dass Google Interesse daran hat, das Android-TV-Betriebssystem nur für ein Gerät am Markt für eine vernünftige Benutzung zu optimieren.

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 Netflix-Sprachsteuerung mit vielen Problemen
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