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Javascript: NPM-Führung geht gegen Arbeitnehmerklagen vor

Einem Medienbericht zufolge wird es wohl keine Einigung im Streit von NPM mit entlassenen Mitarbeitern geben. Zusätzlich dazu häufen sich Beschwerden und Kritik an der Unternehmensführung und die Konkurrenz für das Unternehmen wird größer.
/ Sebastian Grüner
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Das NPM-Maskottchen ist ein Wombat. (Bild: Kim, flickr.com)
Das NPM-Maskottchen ist ein Wombat. Bild: Kim, flickr.com / CC-BY-SA 2.0

Nach einem Managementwechsel beim Unternehmen NPM und einigen Kündigungen teils langjähriger Mitarbeiter will sich der neue CEO Bryan Bogensberger offenbar nicht außergerichtlich mit den ehemaligen Arbeitnehmern einigen. Das berichtet das britische Magazin The Register(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf Dritte, die über die direkten Gespräche in Kenntnis gesetzt worden seien.

Einige der gekündigten Mitarbeiter werfen der neuen Führung vor, respektlos und unprofessionell gehandelt zu haben. Außerdem könnte es sich bei den Kündigungen um eine Form des sogenannten Union Busting handeln, also der Unterdrückung von gewerkschaftlichem Engagement, was sich aus den formalen Beschwerden bei den zuständigen Behörden ergibt, wie The Register bereits berichtet hatte.

Dass Bogensberger nun offenbar nicht den Weg der Einigung sucht, sondern eine juristische Auseinandersetzung, bezeichnet der Bericht als "merkwürdigen Schachzug". Immerhin könnte dies enorme negative Folgen für das Unternehmen haben, sofern die Beschwerden zutreffen.

Druck auf NPM wächst

Das NPM-Unternehmen ist als Betreiber des gleichnamigen Paketarchivs für Node.js- und Javascript-Pakete ein enorm wichtiger und kritischer Bestandteil der modernen Softwareentwicklung. Das Archiv wird von mehreren Millionen Entwicklern aktiv genutzt und verteilt eine riesige Anzahl an Paketen.

Doch zusätzlich zu der Auseinandersetzung mit gekündigten Angestellten, haben inzwischen weitere Entwickler das Unternehmen verlassen. Zwar stellt NPM weitere Entwickler ein, es droht aber die Gefahr, dass das Wissen über die Funktionsweise des Archivs verloren gehen könnte. Außerdem gibt es Beschwerden darüber(öffnet im neuen Fenster), dass die Fortentwicklung etwa des NPM-Clients nicht zügig genug durchgeführt werde.

Das Unternehmen gerät aber auch wirtschaftlich unter Druck. So gibt es inzwischen mehrere Alternativen zu NPM. Dazu gehört etwa Entropic(öffnet im neuen Fenster), das unter anderem von dem ehemaligen NPM-Technikchefin initiiert worden ist. Ebenso bietet Code-Hoster Github nun ein Paketarchiv an, das in seinen Dienst integriert ist.


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