Javascript: Node.js-Alternative Deno bekommt Finanzierung

Das von Node.js-Gründer Ryan Dahl gestartete Deno-Projekt soll sich über ein eigenes Unternehmen finanzieren. Ziel sind eigene Anwendungen.

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Das Deno-Projekt bekommt ein Unternehmen.
Das Deno-Projekt bekommt ein Unternehmen. (Bild: Deno)

Die Entwicklung der Javascript-Laufzeitumgebung Deno soll künftig durch ein gleichnamiges Unternehmen finanziert werden. Das von Node-Gründer Ryan Dahl initiierte Deno-Projekt verfolgt das Ziel, eine moderne Alternative zu Node.js zu erstellen. Begonnen haben die Arbeiten daran vor etwa drei Jahren samt Vortrag, in dem Dahl aufzählt, was er an Node selbst alles bereut.

Zu dem Projekt selbst schreibt das Team: "Deno ist unser Versuch, diesem Ökosystem neues Leben einzuhauchen. Wir wollen ein modernes, produktives Programmiersystem bereitstellen, das sich an die Browser-APIs hält. Deno ist kein monolithisches System, sondern vielmehr eine Reihe von Technologien, die unserer Meinung nach für eine Vielzahl von Anforderungen wiederverwendet werden können."

Zwar wurde die Version 1.0 von Deno bereits vor rund einem Jahr veröffentlicht, dem Team um Dahl fehlte bisher aber eine langfristige Perspektive, wie die Entwicklung finanziert werden soll, was mit der Ankündigung nun nachgeholt werden soll. Zu der Anschubfinanzierung über rund 4,9 Millionen hat neben Risikokapitalgebern auch Browserhersteller Mozilla beigetragen.

"Diese Investition bedeutet, dass wir ein Team von hauptberuflichen Entwicklern haben werden, die daran arbeiten, Deno zu verbessern. Wir werden sicherstellen, dass Probleme angegangen, Fehler behoben und zeitnahe Veröffentlichungen vorgenommen werden. Wir werden sicherstellen, dass Deno eine Plattform ist, auf der andere vertrauensvoll aufbauen können".

Zur Ausrichtung des Unternehmens und wie letztlich Geld verdient werden soll, bleibt die Ankündigung jedoch noch etwas vage. Zwar schreibt das Team selbst, dass es nicht an das Open-Core-Geschäftsmodell glaubt, bei dem rund um Open-Source-Software eigene proprietäre Erweiterungen verkauft werden. In der Ankündigung heißt es, dass Deno bereits länger einige kommerzielle Anwendungen angekündigt hat, die nun umgesetzt werden sollen. Die werden auf dem Open-Source-Projekt aufbauen, statt dieses direkt zu monetarisieren.

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