Javascript: Community startet Fork für sabotiertes NPM-Paket

Eines der sabotierten NPM-Pakete wird nun als Community-Fork weitergeführt. Fragen zum Umgang mit dem Javascript-Repository bleiben jedoch.

Artikel veröffentlicht am ,
Die sabotierte NPM-Pakete erhalten eine neue Heimat dank Forks.
Die sabotierte NPM-Pakete erhalten eine neue Heimat dank Forks. (Bild: Lukas Barth/Reuters)

Das millionenfach genutzte NPM-Paket Faker ist in der vergangenen Woche von seinem Hauptentwickler Marak Squires sabotiert worden und hat nun offenbar in einem Community-Fork eine neue Heimat gefunden. Das ergibt sich zumindest aus der dazugehörigen Ankündigung des Teams, das auf seiner Webseite schreibt, dass der vorhergehende Maintainer das Paket aufgegeben hat. Weiter heißt es: "Wir verwandeln Faker jetzt in ein von der Community kontrolliertes Projekt, das derzeit von acht Ingenieuren mit unterschiedlichen Hintergründen und Unternehmen gepflegt wird."

Stellenmarkt
  1. IT-Systemadministrator / Netzwerkadministrator (m/w/d) (Informatiker, Techniker o. ä.)
    SCHEUERLE Fahrzeugfabrik GmbH, Pfedelbach
  2. ERP-Berater/in (m/w/d)
    Sopra System GmbH, München, Ismaning, Hamburg
Detailsuche

Als Reaktion auf die Ereignisse der vergangenen Woche bildeten sich schnell mehrere Forks von Faker mit verschiedenen Intentionen und Unterstützern des Projekts. Eigenen Aussagen zufolge repräsentiere das nun vorgestellte Community-Projekt für Faker "sämtliche aktiven Forks" des ehemaligen Codes und habe diese zusammengeführt. Alle diejenigen, die ebenfalls an dem Code arbeiten, sollen sich an das Projekt wenden und sich dort einbringen, heißt es in der Ankündigung.

Das neue Team schreibt darüber hinaus, dass es in Kontakt mit der Organisation Open Collective getreten ist, das bisher die Spenden für Faker gesammelt hat. In Zusammenarbeit mit den Betreibern von Open Collective habe das neue Betreuerteam von Faker es außerdem geschafft, die Spenden auf sich zu leiten. Das heißt, wiederkehrende Spenden für Faker gehen künftig an das neue Team, nicht mehr an den ehemaligen Hauptentwickler.

Forks haben klassische Probleme

Für das Community-Projekt bleibt aber weiterhin das Problem, dass das NPM-Paket selbst in der Paketquelle noch seine alte Position belegt und dort der Fork eben nicht in dem alten Namensraum verfügbar ist. Das Projekt hat damit das übliche Problem aller Forks, dass Nutzer selbstständig auf den Fork wechseln müssen. Das gilt ebenso für das zweite sabotierte Paket Colors. Auch dessen Code wird derzeit von einem der Co-Betreuer weiter als Fork gepflegt, in den offiziellen Paketquellen zeigt sich das aber eben noch nicht.

Golem Karrierewelt
  1. Hands-on C# Programmierung: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    09./10.06.2022, virtuell
  2. Adobe Photoshop Grundkurs: virtueller Drei-Tage-Workshop
    08.-10.06.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Offen ist hier weiterhin, ob und inwiefern Github sich als Besitzer von NPM künftig aktiv zu den Vorfällen und den Forks positioniert. Zwar hatte das Unternehmen zwischenzeitlich den Zugriff von Squires auf seine Repositorys entzogen, dies wohl aber wiederhergestellt. Mit seiner Hoheit über das NPM-Repository könnte Github einfache Verweise auf die Forks setzen und damit sämtliche bisherigen Nutzer migrieren. Das wiederum könnte aber einen ungewöhnlichen Präzedenzfall schaffen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


TheUnichi 18. Jan 2022

Und das Problem löst man dadurch, dass man im Forum darüber kotzt? Oder dadurch, dass...

lunarix 17. Jan 2022

Führt hier am Thema vorbei und wurde im anderen Beitrag schon diskutiert. Er hat TROTZ...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Optibike
E-Bike mit 480 km Reichweite kostet 17.000 Euro

Das E-Bike Optibike R22 Everest setzt mit seinen zwei Akkus auf Reichweite.

Optibike: E-Bike mit 480 km Reichweite kostet 17.000 Euro
Artikel
  1. Krypto-Kriminalität: Behörden fahnden nach Onecoin-Betrügerin
    Krypto-Kriminalität
    Behörden fahnden nach Onecoin-Betrügerin

    Deutsche und internationale Behörden suchen nach den Hintermännern und -frauen von Onecoin. Der Schaden durch Betrug mit der vermeintlichen Kryptowährung geht in die Milliarden.

  2. Hassrede: Bayern will soziale Netzwerke bestrafen
    Hassrede
    Bayern will soziale Netzwerke bestrafen

    Der bayrische Justizminister fordert, bei der Verbreitung von Hassrede auch die Betreiber von sozialen Medien stärker zur Verantwortung zu ziehen.

  3. Prehistoric Planet: Danke, Apple, für so grandiose Dinosaurier!
    Prehistoric Planet
    Danke, Apple, für so grandiose Dinosaurier!

    Musik von Hans Zimmer, dazu David Attenborough als Sprecher: Apples Prehistoric Planet hat einen Kindheitstraum zum Leben erweckt.
    Ein IMHO von Marc Sauter

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Samsung 870 QVO 1 TB 79€ • Prime Video: Filme leihen für 0,99€ • Alternate (u. a. Recaro Rae Essential 429€) • Gigabyte RTX 3080 12 GB ab 1.024€ • Mindstar (u. a. AMD Ryzen 5 5600 179€, Palit RTX 3070 GamingPro 669€) • SanDisk Ultra microSDXC 256 GB ab 14,99€ • Sackboy 19,99€ [Werbung]
    •  /