Abo
  • Services:

Java: X11-Server für Android entwickelt

Der Australier Matt Kwan entwickelt einen in Java geschriebenen X11-Server für Android. Dem Server fehlen jedoch noch Funktionen und eine Fensterverwaltung, um viele Anwendungen darzustellen.

Artikel veröffentlicht am ,
Wenig schöne X11-Anwendungen können unter Android angezeigt werden.
Wenig schöne X11-Anwendungen können unter Android angezeigt werden. (Bild: Matt Kwan)

Der australische Promotionsstudent Matt Kwan entwickelt einen X11-Server, der nativ unter Android laufen soll und dementsprechend in Java implementiert ist. Da zumindest in Australien einige Android-Geräte die Möglichkeit bieten, diese von außen über ihre IP-Adresse anzusprechen, ist es möglich, den X11-Server zu nutzen.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Berlin
  2. OKI EUROPE LIMITED, Branch Office Düsseldorf, Düsseldorf

Laut Aussage von Kwan unterstützt der von ihm geschriebene X11-Server sowohl virtuelle als auch physische Tastaturen sowie den Touchscreen zur Eingabe von Mausgesten. Allerdings fehlen dem Server noch einige Funktionen, die im Protokoll des X-Window-Systems vorgesehen sind. So unterstützt der Server von Kwan nur die Zeichenoperationen Copy und Xor.

Um Anwendungen mit Hilfe des X-Servers darzustellen, fehlt außerdem eine Fensterverwaltung, die die meisten Programme voraussetzen. Um diese ebenfalls nativ auf Android auszuführen, müsste die Xlib-Bibliothek ebenfalls portiert werden, schreibt Kwan, er werde diese Arbeit jedoch nicht übernehmen. Derzeit können sich Nutzer damit behelfen, die Fensterverwaltung extern auszuführen. Kwan führt dazu Fvwm als Beispiel an.

Genutzt werden können wegen der Limitierungen derzeit nur einfache Anwendungen wie etwa Xclock, Xeyes oder das Terminal Xterm, die jeweils auf einem entfernten Gerät ausgeführt werden müssen. Der Quellcode des X11-Servers steht bei Google-Code unter der MIT-Lizenz zur Verfügung. Der Server ist auch im Android Market erhältlich.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-82%) 4,44€
  2. 34,99€ (erscheint am 14.02.)
  3. (-60%) 7,99€

kendon 08. Mär 2012

zum einen ist das reine spekulation, zum anderen impliziert es dass der x-server nur dann...

chrulri 07. Mär 2012

Das SDK für nativen Code (im Sinne von C/C++) nennt sich NDK: http://developer.android...


Folgen Sie uns
       


Sony ZG9 angesehen (CES 2019)

Sony hat auf der CES 2019 mit dem ZG9 seinen ersten 8K-Fernseher vorgestellt.

Sony ZG9 angesehen (CES 2019) Video aufrufen
Kaufberatung: Den richtigen echt kabellosen Bluetooth-Hörstöpsel finden
Kaufberatung
Den richtigen echt kabellosen Bluetooth-Hörstöpsel finden

Wer sie einmal benutzt hat, möchte sie nicht mehr missen: sogenannte True Wireless In-Ears. Wir erklären auf Basis unserer Tests, was beim Kauf von Bluetooth-Hörstöpseln beachtet werden sollte.
Von Ingo Pakalski

  1. Nuraphone im Test Kopfhörer mit eingebautem Hörtest und Spitzenklang
  2. Patent angemeldet Dyson soll Kopfhörer mit Luftreiniger planen

Datenleak: Die Fehler, die 0rbit überführten
Datenleak
Die Fehler, die 0rbit überführten

Er ließ sich bei einem Hack erwischen, vermischte seine Pseudonyme und redete zu viel - Johannes S. hinterließ viele Spuren. Trotzdem brauchte die Polizei offenbar einen Hinweisgeber, um ihn als mutmaßlichen Täter im Politiker-Hack zu überführen.

  1. Datenleak Bundestagsabgeordnete sind Zwei-Faktor-Muffel
  2. Datenleak Telekom und Politiker wollen härtere Strafen für Hacker
  3. Datenleak BSI soll Frühwarnsystem für Hackerangriffe aufbauen

Padrone angesehen: Eine Mausalternative, die funktioniert
Padrone angesehen
Eine Mausalternative, die funktioniert

CES 2019 Ein Ring soll die Computermaus ersetzen: Am Zeigefinger getragen macht Padrone jede Oberfläche zum Touchpad. Der Prototyp fühlt sich bei der Bedienung überraschend gut an.
Von Tobias Költzsch

  1. Videostreaming Plex will Filme und Serien kostenlos und im Abo anbieten
  2. People Mover Rollende Kisten ohne Fahrer
  3. Solar Cow angesehen Elektrische Kuh gibt Strom statt Milch

    •  /