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Java: OpenJDK schließt Umzug auf Github ab

Statt Mercurial wird das OpenJDK künftig per Git entwickelt und die Referenzimplementierung von Java findet sich nun bei Github.

Artikel veröffentlicht am ,
Java wird jetzt mit Git entwickelt.
Java wird jetzt mit Git entwickelt. (Bild: Joe Raedle/Getty Images)

Die Referenzimplementierung der Programmiersprache Java, das OpenJDK, wird künftig mit dem Versionskontrollsystem Git entwickelt, wie das dafür zuständige Team auf der Mailingliste des Projekts mitteilt. Bisher hatte die Community wie einige wenige, aber sehr große und ältere Projekte auch noch auf Mercurial zur Codeverwaltung gesetzt und das Code-Hosting auch selbst übernommen. Mit dem Wechsel hin zu Git wird für die OpenJDK-Entwicklung nun die Code-Hosting-Plattform Github verwendet.

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Begonnen haben die Umzugsarbeiten im Rahmen des Projekts Skara bereits vor rund zwei Jahren. Konkret vorgesehen waren dabei einerseits die Migration von Mercurial hin zu Git (JEP 357) sowie andererseits der Umzug auf einen externen Hosting-Provider (JEP 369), wobei auch Alternativen zu Github diskutiert, aber letztlich verworfen wurden.

Begründet wurde die Suche nach einer Alternative zu dem bisher genutzten Mercurial vor allem mit der als schlecht erachteten Leistung dieses Versionskontrollsystems. Das gelte etwa für die Zeit, die zum Klonen des Repositorys oder für lokale Dateioperationen benötigt wird. Ebenso sorgte sich das Team um die dauerhafte Verfügbarkeit der Quellcode-Historie, insbesondere mit Blick auf das projizierte Wachstum des JDK in den nächsten Jahren. Das Team wollte außerdem eine einfache, plattformübergreifende Unterstützung für verschiedene Betriebssysteme erreichen und die Patch-Review vereinfachen.

Der Wechsel auf Git und Github wurde bisher aber noch nicht für sämtliche Teile des Projekts vollzogen. So werden die JDK-Updates etwa zunächst weiter mit Mercurial gepflegt. Speziell für die Migration erstellte Werkzeuge des Projekts Skara sollen deshalb auch abwärtskompatibel zu Mercurial bleiben. Das Team weist in seiner Ankündigung außerdem darauf hin, dass die Migration groß und komplex ist und deshalb Fehler oder Probleme übersehen worden sein konnten. Diese sollen aber natürlich gemeldet und behoben werden.

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