Abo
  • Services:
Anzeige
Oracle verzichtet auf ein weiteres Patent im Streit um die Dalvik Virtual Machine.
Oracle verzichtet auf ein weiteres Patent im Streit um die Dalvik Virtual Machine. (Bild: Google)

Java in Android: Oracle verzichtet auf weiteres Patent

Oracle verzichtet auf ein weiteres Patent im Streit um die Dalvik Virtual Machine.
Oracle verzichtet auf ein weiteres Patent im Streit um die Dalvik Virtual Machine. (Bild: Google)

Im Patentstreit um Googles Java-basierte Dalvik-Engine in Android hat Oracle auf ein weiteres Patent verzichtet. Damit werden nur noch fünf Patente und 14 daraus abgeleitete Ansprüche verhandelt.

Anzeige

Statt sieben werden nur noch fünf Patente um die Dalvik Virtual Machine in Android verhandelt. Kläger Oracle hat ein zweites Patent zurückgezogen. Das Patent mit der Nummer 6192476 war zuvor vom US-Patentamt (USPTO) für ungültig erklärt worden. Zuvor hatte das USPTO weitere fünf der sieben von Oracle eingebrachten Patente für nichtig erklärt. Lediglich das Patent 6061520 ist vom USPTO bestätigt worden. Die Entscheidungen des US-Patentamts sind allerdings nicht alle endgültig, Oracle kann noch Widerspruch einlegen.

Außerdem äußerte sich Google zu einem neuen Gutachten des Sachverständigen Iain Cockburn, der den finanziellen Streitwert in dem Verfahren festlegen soll. Dessen drittes Gutachten ist bislang nicht veröffentlicht worden. Aus Googles Replik geht jedoch hervor, dass der von Oracle ursprünglich geforderte Betrag von 2,6 Milliarden US-Dollar auf rund 150 Millionen US-Dollar reduziert werden soll. Das entspricht 25 Prozent des von Cockburn neu angesetzten Wertes von rund 600 Millionen US-Dollar. Diese Zahl ergibt sich laut Cockburn aus den Verhandlungen zwischen Google und dem früheren Java-Besitzer Sun aus dem Jahre 2006. Zuvor hatte Richter William Alsup den ursprünglichen Betrag als "stratosphärisch" hoch bezeichnet und verlangt, dass die Forderungen neu berechnet werden. Bis dahin werde er keinen neuen Verhandlungstermin festlegen.

Weiter zur Debatte steht auch die Zulassung der sogenannten Lindholm-Mail als Beweisstück in dem Patentverfahren. Der Android-Entwickler und ehemalige Sun-Mitarbeiter Tim Lindholm hatte vorgeschlagen, sich beim damaligen Java-Besitzer Sun um eine Lizenz zu bemühen. Die E-Mail wurde zwar vom Richter zugelassen, Google legte aber Widerspruch ein. Um das Verfahren zu beschleunigen, das sich seit August 2010 hinzieht, legte Richter Alsup Oracle nahe, auf die E-Mail als Beweisstück zu verzichten.

Oracle wirft Google vor, mit seiner Java-basierten Dalvik-Engine mehrere Patente verletzt zu haben, die aus dem von Sun übernommenen Portfolio stammen.


eye home zur Startseite
bstea 20. Feb 2012

Scheint so, dass es sich diesmal auszahlt[1]. [1] http://www.opensecrets.org/lobby...

Trockenobst 20. Feb 2012

Eher ist es so, dass Oracle festgestellt hat, dass man das Patentsystem *nicht* dazu...

y.m.m.d. 20. Feb 2012

Nein, zumindest noch nicht sicher. Ich denke folgendes ist damit gemeint: Nämlich die...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. GIGATRONIK Technologies GmbH, Ulm
  2. EidosMedia GmbH, Frankfurt am Main
  3. über Hays AG, südlich von Hannover/Hildesheim
  4. Continental AG, Frankfurt


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Drive 7,79€, John Wick: Kapitel 2 9,99€ und Predator Collection 14,99€)
  2. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)
  3. 29,00€

Folgen Sie uns
       


  1. Netzneutralität abgeschafft

    Die doppelte Selbstentmachtung der US-Internetaufsicht

  2. Private Division

    Rockstar-Games-Firma gründet Ableger für AAA-Indiegames

  3. Klage erfolgreich

    BND darf deutsche Metadaten nicht beliebig sammeln

  4. Neuer Bericht

    US-Behörden sollen kommerzielle Cloud-Dienste nutzen

  5. Übernahme

    Walt Disney kauft Teile von 21st Century Fox

  6. Deep Learning

    Googles Cloud-TPU-Cluster nutzen 4 TByte HBM-Speicher

  7. Leistungsschutzrecht

    EU-Staaten uneins bei Urheberrechtsreform

  8. E-Ticket Deutschland bei der BVG

    Bewegungspunkt am Straßenstrich

  9. Star Wars

    The-Last-Jedi-Update für Battlefront 2 veröffentlicht

  10. Airport mit 802.11n und neuere

    Apple sichert seine WLAN-Router gegen Krack-Angriff ab



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Vorratsdatenspeicherung: Die Groko funktioniert schon wieder
Vorratsdatenspeicherung
Die Groko funktioniert schon wieder
  1. Dieselgipfel Regierung fördert Elektrobusse mit 80 Prozent
  2. Gutachten Quote für E-Autos und Stop der Diesel-Subventionen gefordert
  3. Sackgasse EU-Industriekommissarin sieht Diesel am Ende

2-Minuten-Counter gegen Schwarzfahrer: Das sekundengenaue Handyticket ist möglich
2-Minuten-Counter gegen Schwarzfahrer
Das sekundengenaue Handyticket ist möglich
  1. Handy-Ticket in Berlin BVG will Check-in/Be-out-System in Bussen testen
  2. VBB Schwarzfahrer trotz Handy-Ticket

Kilopower: Ein Kernreaktor für Raumsonden
Kilopower
Ein Kernreaktor für Raumsonden
  1. Raumfahrt Nasa zündet Voyager-Triebwerke nach 37 Jahren
  2. Bake in Space Bloß keine Krümel auf der ISS
  3. Raumfahrtpionier Der Mann, der lange vor SpaceX günstige Raketen entwickelte

  1. Bundesnetzagentur muss seiner Verantwortung...

    jones1024 | 07:43

  2. Re: Warum das Zeug nicht einfach ins Gießwasser...

    Sarkastius | 07:22

  3. Re: Wo kommt die Energie dafür her?

    Sarkastius | 07:21

  4. Re: Das ist das ENDE von Star Citizen

    Ipa | 07:20

  5. Re: Da stellt sich dann doch die Frage...

    Spike79 | 07:16


  1. 07:17

  2. 16:10

  3. 15:30

  4. 15:19

  5. 14:50

  6. 14:44

  7. 14:43

  8. 14:05


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel