Abo
  • Services:
Anzeige
Das Update 7 für Java 7 sorgt für neue Sicherheitsprobleme.
Das Update 7 für Java 7 sorgt für neue Sicherheitsprobleme. (Bild: Oracle)

Java 7 Update 7: Update öffnet neue kritische Sicherheitslücke

Das Update 7 für Java 7 sorgt für neue Sicherheitsprobleme.
Das Update 7 für Java 7 sorgt für neue Sicherheitsprobleme. (Bild: Oracle)

Das von Oracle verteilte Java 7 Update 7, das eine kritische Sicherheitslücke schließen sollte, enthält einen weiteren Fehler, der ebenso gefährlich ist. Anwender sollten deshalb selbst nach dem Einspielen des Updates die Java-Plugins im Browser deaktivieren.

Das seit dem Abend vom 30. August 2012 verteilte Update 7 für Java 7 öffnet eine Sicherheitslücke (CVE-2012-4681), über die ein Angreifer Code auf den betroffenen Rechner einschleusen und übernehmen können soll. Eigentlich sollte die Aktualisierung eine ebenso gefährliche Lücke schließen, die seit vergangener Woche aktiv genutzt wird. Der neue Fehler kann ebenfalls über den Besuch einer präparierten Webseite ausgenutzt werden. Anwender sollten deshalb Java-Plugins in sämtlichen Browsern deaktivieren oder ausgeschaltet lassen.

Anzeige

Oracle hatte am Donnerstagabend außerplanmäßig einen Patch für die erste kritische Sicherheitslücke veröffentlicht. Zunächst wollten die Entwickler bei Oracle damit auf das für Oktober 2012 geplante reguläre Update warten. Sie sahen sich aber offenbar unter Zugzwang, nachdem nicht nur der Fehler veröffentlicht wurde, sondern auch bekanntgeworden war, dass Oracle bereits seit April 2012 davon wusste.

Patches nur mit regulären Updates

Damals hatte das polnische Sicherheitsunternehmen Security Explorations mehrere Fehler gefunden und mit Beispielcode (Proof-of-Concepts) an Oracle geschickt. Die Entwickler dort versprachen, die Fehler nach und nach zu korrigieren und in den regulären Updates zu veröffentlichen, die dreimal im Jahr erscheinen. Das Sicherheitsunternehmen hat auch die neue Lücke im Update 7 entdeckt. Sie kann in Kombination mit weiteren noch offenen Lücken ausgenutzt werden.

Mit beiden Fehlern kann die Sandbox-Funktion in Java umgangen und damit Code auf dem Rechner eines Opfers ausgeführt werden, der ungehindert auf das System zugreifen kann. Der Code lässt sich beispielsweise in einem Java-Applet unterbringen. Das wird dann auf einer maliziösen Webseite eingebettet.

Oracle hatte kurz nach der Veröffentlichung des Updates 7 für Java 7 über Twitter noch Entwarnung gegeben: Es gebe keinen Grund, Java in Browsern zu deaktivieren, hieß es damals.


eye home zur Startseite
Hamu-Sumo 03. Sep 2012

Der Artikel scheint zumindest einen Fehler zu haben: Die Verlinkung zum CVE ist falsch...

Lala Satalin... 03. Sep 2012

Halten Sie Ausschau nach ein Plugin für den IE oder dem Firefox, welches das Plugin Java...

teleborian 03. Sep 2012

Gibt es alternative Java um Java Webseiten nutzen zu können? (Win7) (kt)

tr.koch 03. Sep 2012

http://arstechnica.com/security/2012/08/critical-bug-discovered-in-newest-java/

0xDEADC0DE 03. Sep 2012

Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich befürchte eines der letzten 6er Update hat die...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Württembergische Lebensversicherung AG, Stuttgart
  2. KRATZER AUTOMATION AG, Unterschleißheim bei Mün­chen
  3. Bechtle Onsite Services GmbH, Wolfsburg
  4. Hannover Rück SE, Hannover


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals
  2. (u. a. Echo Dot für 34,99€ statt 59,99€)

Folgen Sie uns
       


  1. Urteil

    Winsim-Preiserhöhung von Drillisch ist hinfällig

  2. Automatisierung

    Hillary Clinton warnt vor den Folgen künstlicher Intelligenz

  3. Gutachten

    Quote für E-Autos und Stop der Diesel-Subventionen gefordert

  4. München

    Tschüss Limux, hallo Chaos!

  5. Verbraucherzentrale

    Regulierungsfreiheit für Glasfaser bringt Preissteigerung

  6. WW2

    Kostenpflichtige Profispieler für Call of Duty verfügbar

  7. Firefox Nightly Build 58

    Firefox warnt künftig vor Webseiten mit Datenlecks

  8. Limux-Ende

    München beschließt 90 Millionen für IT-Umbau

  9. Chiphersteller

    Broadcom erhöht Druck bei feindlicher Übernahme von Qualcomm

  10. Open Access

    Konkurrenten wollen FTTH-Ausbau mit der Telekom



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Montagewerk in Tilburg: Wo Tesla seine E-Autos für Europa produziert
Montagewerk in Tilburg
Wo Tesla seine E-Autos für Europa produziert
  1. Elektroauto Walmart will den Tesla-Truck
  2. Elektrosportwagen Tesla Roadster 2 beschleunigt in 2 Sekunden auf Tempo 100
  3. Elektromobilität Tesla Truck soll in 30 Minuten 630 km Reichweite laden

Fitbit Ionic im Test: Die (noch) nicht ganz so smarte Sportuhr
Fitbit Ionic im Test
Die (noch) nicht ganz so smarte Sportuhr
  1. Verbraucherschutz Sportuhr-Hersteller gehen unsportlich mit Daten um
  2. Wii Remote Nintendo muss 10 Millionen US-Dollar in Patentstreit zahlen
  3. Ionic Fitbit stellt Smartwatch mit Vier-Tage-Akku vor

E-Golf im Praxistest: Und lädt und lädt und lädt
E-Golf im Praxistest
Und lädt und lädt und lädt
  1. Garmin Vivoactive 3 im Test Bananaware fürs Handgelenk
  2. Microsoft Sonar überprüft kostenlos Webseiten auf Fehler
  3. Inspiron 5675 im Test Dells Ryzen-Gaming-PC reicht mindestens bis 2020

  1. Re: Windows 10

    ArcherV | 10:11

  2. Re: Wieviel haette man gespart

    Clown | 10:11

  3. Re: Glückwunsch an die Anwender

    lear | 10:10

  4. Re: Es lag an der Verteilung?

    ArcherV | 10:09

  5. Re: 1.000 EUR Lizenzkosten pro Arbeitsplatz

    QDOS | 10:08


  1. 10:03

  2. 07:37

  3. 07:13

  4. 07:00

  5. 18:40

  6. 17:44

  7. 17:23

  8. 17:05


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel