Abo
  • Services:
Anzeige
Eine Sicherheitslücke in Java 6 wird aktiv ausgenutzt, ein Patch ist nicht in Sicht.
Eine Sicherheitslücke in Java 6 wird aktiv ausgenutzt, ein Patch ist nicht in Sicht. (Bild: Andreas Donath/Golem.de)

Java 6 Kein Patch für aktiv ausgenutzten Exploit

Ein ungepatchter Exploit in Java 6 wird inzwischen aktiv ausgenutzt. Seit April 2013 unterstützt Oracle Java 6 nicht mehr, einen Patch gibt es nur kostenpflichtig. Java 6 ist weiterhin stark verbreitet.

Anzeige

Der als CVE-2013-2463 eingetragene Exploit in Java wird inzwischen aktiv ausgenutzt. Betroffen sind allerdings nur die Versionen 5 und 6 von Java. In Java 7 hat Oracle bereits im Juni 2013 die kritische Sicherheitslücke geschlossen. Seit April 2013 unterstützt Oracle aber Java 6 nicht mehr, obwohl Experten davon ausgehen, dass es sich noch bei mehr als 50 Prozent der Java-Installationen um die Version 6 handelt. Einen Patch gibt es zwar für Enterprise-Kunden, dieser ist aber kostenpflichtig.

Bereits am Wochenende hat der F-Secure-Sicherheitsexperte Timo Hirvonen davor gewarnt, dass ein Proof-of-Concept für die Nutzung des Exploits im Umlauf ist. Inzwischen hat Wolfgang Kandek von der Sicherheitsfirma Qualys bestätigt, dass sich der Exploit mit aktuellen Versionen des Neutrino-Exploit-Kits ausnutzen lässt. Kandek warnt, dass vor allem in Unternehmen weiterhin Java zum Einsatz kommt. Die Java-6-Installationen sollen noch bei über 50 Prozent liegen, schreibt er in seinem Blog.

Patches nur für Java 7

Oracle hat die Existenz der Sicherheitslücke selbst bestätigt und listet die betroffenen Versionen auf seiner Webseite auf: JDK und JRE 6 inklusive Update 45, JDK und JRE 5.0 inklusive Update 45 und JavaFX bis Version 2.2.21. Mit dem kostenlosen Update 22 von JDK und JRE 7 samt JavaFX ist die Sicherheitslücke geschlossen. Oracle schweigt sich aber über Details zu dem Exploit aus.

Details liefert hingegen der entsprechende CVE-Eintrag in der National Vunerability Database. Über eine manipulierte 2D-Komponente kann die Sandbox in Java-Clients umgangen werden, da deren Attribute unzureichend verifiziert werden. Patches für OpenJDK 7 und für die Iced-Tea-Versionen 1.11.12, 1.12.6, 2.1.9, 2.2.9, 2.3.10 und 2.4.1 liegen bereits vor.

In seinem Blogpost rät Kandek dringend zu einem Update auf Java 7. Wer auf Java 6 angewiesen ist, sollte beispielsweise die Sicherheitseinstellungen im Internet Explorer so einstellen, dass nur noch bekannte Java-Applets im Browser ausgeführt werden dürfen.


eye home zur Startseite
EvilSheep 28. Aug 2013

Sei doch froh das es solche Firmen gibt, aber nein, wenn etwas nicht immer mehr...

blizzy 28. Aug 2013

Schade, daß Du so einen Unsinn redest. Mit "benötigt spezielle Minor-Version" ist doch...

demon driver 28. Aug 2013

Ich dachte, die hätten die Schirmherrschaft über Java 6 übernommen, und hatte man da...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Hanseatisches Personalkontor Mannheim, Mannheim
  2. operational services GmbH & Co. KG, deutschlandweit
  3. AEbt Angewandte Eisenbahntechnik GmbH, Nürnberg
  4. Bechtle GmbH IT-Systemhaus, Nürtingen


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 1.039,00€ + 3,99€ Versand
  2. 19,85€ (ohne Prime bzw. unter 29€ Einkauf + 3€ Versand)

Folgen Sie uns
       


  1. Mass Effect

    Bioware erklärt Arbeit an Kampagne von Andromeda für beendet

  2. Kitkat-Werbespot

    Atari verklagt Nestlé wegen angeblichem Breakout-Imitat

  3. Smarter Lautsprecher

    Google Home erhält Bluetooth-Zuspielung und Spotify Free

  4. Reverb

    Smartphone-App aktiviert Alexa auf Zuruf

  5. Bildbearbeitung

    Google-Algorithmus entfernt Wasserzeichen auf Fotos

  6. Ladestationen

    Regierung lehnt Zwangsverkabelung von Tiefgaragen ab

  7. Raspberry Pi

    Raspbian auf Stretch upgedated

  8. Trotz Förderung

    Breitbandausbau kommt nur schleppend voran

  9. Nvidia

    Keine Volta-basierten Geforces in 2017

  10. Grafikkarte

    Sonnets eGFX Breakaway Box kostet 330 Euro



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Google Home auf Deutsch im Test: "Tut mir leid, ich verstehe das nicht"
Google Home auf Deutsch im Test
"Tut mir leid, ich verstehe das nicht"
  1. Kompatibilität mit Sprachassistenten Trådfri-Update kommt erst im Herbst
  2. Smarte Lampen Ikeas Trådfri wird kompatibel mit Echo, Home und Homekit
  3. Lautsprecher-Assistent Google Home ab 8. August 2017 in Deutschland erhältlich

Mercedes S-Klasse im Test: Das selbstfahrende Auto ist schon sehr nahe
Mercedes S-Klasse im Test
Das selbstfahrende Auto ist schon sehr nahe
  1. Erste Tests Autonome Rollstühle sollen Krankenhäuser erobern
  2. Autonomes Fahren Fiat Chrysler kooperiert mit BMW und Intel
  3. 3M Verkehrsschilder informieren autonom fahrende Autos

LG 34UC89G im Test: Wenn G-Sync und 166 Hertz nicht genug sind
LG 34UC89G im Test
Wenn G-Sync und 166 Hertz nicht genug sind
  1. LG 43UD79-B LG bringt Monitor mit 42,5-Zoll-Panel für vier Signalquellen
  2. Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test 240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann
  3. SW271 Benq bringt HDR-Display mit 10-Bit-Panel

  1. Re: Ach Bioware....

    Das... | 13:41

  2. Re: Technische Details

    einjan | 13:40

  3. Golem: BildVERarbeitung, nicht BildBEarbeitung

    einjan | 13:21

  4. Finde ich gut

    schap23 | 13:19

  5. Re: 200 km umgerechnet = maximal 2h fahrt mit 100Kmh

    Jakelandiar | 13:19


  1. 13:33

  2. 13:01

  3. 12:32

  4. 11:50

  5. 14:38

  6. 12:42

  7. 11:59

  8. 11:21


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel