Japan: Vaio möchte PC-Sparte mit Toshiba und Fujitsu zusammenlegen

Die ehemalige Sony-Sparte Vaio arbeitet daran, Japans Notebookhersteller zu vereinigen. Die Gespräche sind laut einem Bericht schon sehr weit, wobei der Chef von Japan Industrial Partners zitiert wird, zu denen Vaio nun gehört. Fujitsu und Toshiba kommentieren allerdings nicht.

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Wenn es nach dem Willen der Vaio-Mutter geht, werden die PC-Sparten von Fujitsu, Toshiba und Vaio bald eins.
Wenn es nach dem Willen der Vaio-Mutter geht, werden die PC-Sparten von Fujitsu, Toshiba und Vaio bald eins. (Bild: Vaio)

Schon Ende März sollen sich die Notebook-Sparten von Vaio, Fujitsu und Toshiba in Japan zu einem Hersteller vereinen. Das berichtet Bloomberg und zitiert dabei den Chef von Japan Industrial Partners, Hidemi Moue. Japan Industrial Partners ist der Eigentümer der Notebookmarke Vaio, die ehemals zu Sony gehörte und die mittlerweile auch Windows-Phone-Geräte produziert. In Japan würde damit ein großer Teil des Marktes konsolidiert werden. Panasonic und NEC Lenovo sind dort ebenfalls noch als bekannte Marken aktiv.

Der neue, noch namenlose PC-Hersteller würde in Japan die Marktführerschaft erlangen, so der Bloomberg-Bericht und den Fokus auch weiterhin auf den japanischen Markt legen. Das wäre gerade für Fujitsu und Toshiba schwierig. Fujitsu konzentriert sich seit Jahren in Europa auf den lukrativen Geschäftskundenmarkt und hat Produktionsstätten in Japan wie auch in Deutschland. Allerdings hat auch Fujitsu Schwierigkeiten und hat die PC-Sparte bereits in eine Tochter ausgelagert.

Bei Toshiba gibt es nach Bilanzmanipulationen große Probleme. Als Resultat wird unter anderem das PC-Geschäft neu geordnet und das Unternehmen will sich nur noch auf Geschäftskundenhardware konzentrieren.

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