Japan: Sega steigt aus Spielhallen-Geschäft aus

Nach über 55 Jahren wird Sega sich aus dem Arcade-Geschäft zurückziehen. Wegen der Coronapandemie hatte das Geschäft stark gelitten.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein Bild aus besseren Tagen: die Vorstellung eines neuen Sega-Spielautomaten im Jahr 2001
Ein Bild aus besseren Tagen: die Vorstellung eines neuen Sega-Spielautomaten im Jahr 2001 (Bild: Reuters)

Der Elektronikkonzern Sega wird in Japan künftig keine Spielhallen mehr betreiben. Der japanische Spielhallenkonzern Genda hat den Schritt auf Twitter bekannt gegeben. Demnach hat Sega die restlichen Anteile an seinen Spielhallen an Genda verkauft.

Stellenmarkt
  1. IT-Anwendungsberater für das Fachverfahren Einwohnermeldewesen (m/w/d)
    Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB), verschiedene Standorte
  2. Mitarbeiter IT (m/w/d)
    Duo Collection Import Vertriebsgesellschaft mbH, Bad Zwischenahn
Detailsuche

Damit endet Segas 56-jährige Geschichte mit Spielautomaten in eigenen Spielhallen. Die restlichen unter dem Namen Sega laufenden Geschäfte werden auf den Namen Gigo umgestellt, unter dem Genda seine Spielhallen betreibt.

Grund für den Verkauf dürfte das schlechte Spielhallengeschäft während der Coronapandemie sein. Bereits 2020 hatte Sega 85 Prozent der Anteile an seinen Spielhallen an Genda veräußert. Im Zuge zahlreicher Lockdowns und Einschränkungen hatte das Arcade-Geschäft stark nachgelassen: Die Gewinne des ersten Quartals 2020 wurden von Verlusten zunichtegemacht.

Über 55 Jahre im Spielhallengeschäft aktiv

Sega wurde 1940 von zwei US-Amerikanern gegründet und siedelte 1951 nach Tokio über. Sega ist ein Akronym für Service Games (of Japan). Zunächst stellte Sega Münzspielautomaten für in Japan stationierte US-Soldaten auf. 1966 entwickelte das Unternehmen einen ersten elektromechanischen Automaten, der ab 1968 ein großer Erfolg wurde.

The A500 Mini
Golem Akademie
  1. ITIL 4® Foundation: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    27./28.06.2022, virtuell
  2. Advanced Python – Fortgeschrittene Programmierthemen: virtueller Drei-Tage-Workshop
    23.-25.01.2023, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Ab den 1970er Jahren produzierte Sega eine Reihe von erfolgreichen Videospielautomaten wie etwa Pong-Tron, Frogger und Zaxxon. Später erweiterte das Unternehmen sein Videospielangebot in den Heimbereich, wo Konsolen wie der Mega Drive und die Sonic-Spiele sehr erfolgreich wurden. Der Dreamcast war die letzte Spielkonsole von Sega. Mittlerweile ist das Unternehmen Spielepublisher, hat allerdings auch Mini-Versionen seiner alten Spielkonsolen veröffentlicht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Siliciumknight 31. Jan 2022

Dem kann ich nur zustimmen. Da gibts auch leckere Vintage Audio Endstufen zu...

miguele 30. Jan 2022

Dachte ich mir auch ... Beim ersten Punkt einfach nicht richtig gelesen und dann noch...

Ein Spieler 30. Jan 2022

Ich glaube, hier verwechseln einige die Begriffe. Spielhallen in Japan sind primär die...

Thomas111111 29. Jan 2022

Bei meinen Reisen nach Japan in den 90ern konnte man dort ein von tollen Spielhallen...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Nordvpn, Expressvpn, Mullvad & Co
Die Qual der VPN-Wahl

Wer sicher im Internet unterwegs sein will, braucht ein VPN - oder doch nicht? Viele Anbieter kommen jedenfalls gar nicht erst in Frage.
Von Moritz Tremmel

Nordvpn, Expressvpn, Mullvad & Co: Die Qual der VPN-Wahl
Artikel
  1. Autoindustrie: Mit handgeknüpften Kabelbäumen gegen die Lieferkrise
    Autoindustrie
    Mit handgeknüpften Kabelbäumen gegen die Lieferkrise

    Der Krieg in der Ukraine unterbricht die Lieferkette bei den Kabelbäumen. Jetzt suchen Autohersteller nach neuen Produktionswegen.
    Von Wolfgang Gomoll

  2. Intelligente Tür: Schwachstelle in BLE ermöglicht es, Teslas zu hacken
    Intelligente Tür
    Schwachstelle in BLE ermöglicht es, Teslas zu hacken

    Sicherheitsforscher haben eine neue Schwachstelle bei BLE gefunden. Darüber lassen sich verschiedene Türen öffnen, unter anderem die von einigen Teslas.

  3. Homeoffice: Bastler baut Gestell für die liegende Büroarbeit im Bett
    Homeoffice
    Bastler baut Gestell für die liegende Büroarbeit im Bett

    Der Bildschirm über dem Kopf, die Tastatur hängt herab: Das Homeoffice aus dem Bett heraus funktioniert - mit Handwerk und Kreativität.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 jetzt bestellbar • Cyber Week: Bis zu 900€ Rabatt auf E-Bikes • MindStar (u. a. Intel Core i9 529€, MSI RTX 3060 Ti 609€) • Gigabyte Waterforce Mainboard günstig wie nie: 480,95€ • Razer Ornata V2 Gaming-Tastatur günstig wie nie: 54,99€ • AOC G3 Gaming-Monitor 34" 165 Hz günstig wie nie: 404€ [Werbung]
    •  /