Japan Display Inc.: Apple-Zulieferer verkauft Display-Fab an Sharp

Der Wechsel von LCDs auf OLEDs bei Apple iPhones hat Japan Display Inc. auf dem falschen Fuß erwischt.

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Logo von JDI (Bild: Nikkei)

Japan Display Inc. hat bekanntgegeben, dass ein Werk für Smartphone-Bildschirme an Sharp abgetreten und zusätzlich Equipment veräußert wird (PDF). Der Kaufpreis für die Panel-Fabrik liegt bei 390 Millionen US-Dollar, hinzu kommen weitere 285 Millionen US-Dollar durch die Ausrüstung. Bei dem Abnehmer des Equipments - der nur generisch als Customer bezeichnet wird - soll es sich um Apple handeln.

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Die Panel-Fab steht bei Hakusan in der Präfektur Ishikawa, neben dem eigentlichen Werk übernimmt Sharp auch das umliegende Land. Die Produktionsstätte ist für Flüssigkristallbildschirme (Liquid Crystal Displays) ausgelegt, die Nachfrage für Smartphone-LCDs ging bei Apple jedoch zurück. Derzeit setzen das iPhone 11 und das iPhone SE2 auf diese Technik, beim iPhone 11 Pro und beim iPhone 11 Pro Max verwendet Apple hingegen OLED-Panels. Diese stammen von Samsung aus Südkorea.

Ende 2016 mit finanzieller Unterstützung von Apple in Betrieb genommen, soll die JDI-Fab bei Hakusan laut der japanischen Tageszeitung Nikkei seit Juli 2019 weitestgehend im Leerlauf gewesen sein. Schon Anfang März 2020 hatte Japan Display Inc. seine Absicht erklärt, das Werk zu verkaufen, die Coronapandemie hatte diesen Plan jedoch verzögert. Nun geht die Fabrik endgültig an Sharp, im September oder Oktober soll sie übergeben werden.

Sharp ist eine Tochter von Foxconn, auch bekannt als Hon Hai Precision - dem Fertiger, bei dem Apple die iPhones produzieren lässt. Einst war Sharp wie Japan Display Inc. ein japanisches Unternehmen, wobei auch JDI mittlerweile zu 49,8 Prozent von Chinesen und Taiwanern gehalten wird. Der staatliche Fond - die Innovation Network Corporation of Japan (INCJ) - besitzt nur noch 12,7 Prozent von Japan Display Inc.

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