• IT-Karriere:
  • Services:

Japan Display: Doppel-Touchscreen macht das Tablet zum Buch

Ein Tablet wie ein Buch aufklappen. Dieses Ziel setzt sich Japan Display und hat einen aufklappbaren Doppel-Touchscreen vorgestellt. Im Sommer soll ein erstes Tablet erscheinen. Vor einigen Jahren gab es schon einmal ein sehr ähnliches Gerät.

Artikel veröffentlicht am ,
So könnte ein Klapp-Tablet aussehen.
So könnte ein Klapp-Tablet aussehen. (Bild: Japan Display)

Auf einem Tablet wie in einem Buch lesen. Das soll mit einem Klapp-Touchscreen möglich werden, den Japan Display entwickelt hat, berichtet Nikkei. Japan Display hat dafür einen großen chinesischen Smartphone-Hersteller als Partner gefunden, der ein entsprechendes Gerät im Sommer 2017 auf den Markt bringen will - der Name des Unternehmens blieb geheim.

Stellenmarkt
  1. EGS-plan Ingenieurgesellschaft für Energie,- Gebäude- und Solartechnik mbh, Stuttgart
  2. Bechtle Onsite Services GmbH, München

Es dürfte eher ein Tablet als ein Smartphone werden, das allerdings durch das Klappdisplay platzsparend zusammengeklappt werden kann. Zur Displaygröße oder Auflösung liegen noch keine Angaben vor, aber das Produktfoto lässt zwei Displays mit einer Größe von etwa 5,5 Zoll erahnen.

Abstand zwischen den Displays weniger als 2 mm

Der klappbare Doppel-Touchscreen besteht aus zwei Displayeinheiten und zwischen den beiden Einheiten soll nur ein Spalt von weniger als 2 mm sein. Beide Displays sollen wie ein Bildschirm verwendet werden können, um eine entsprechend große Bilddiagonale zu erhalten. Dabei soll der Abstand zwischen den beiden Displays nicht störend empfunden werden.

Deutlich unkritischer ist der Abstand zwischen den beiden Displays, wenn beide unterschiedliche Inhalte anzeigen. Auf dem einen Display könnte dann ein Webbrowser geöffnet sein und auf dem anderen Display könnte eine App für Notizen laufen. Der Nutzer könnte dann auf dem zweiten Display Notizen zu den aufgerufenen Webseiten machen.

Bauartbedingt wäre es auch möglich, ein solches Tablet wie ein Buch zu verwenden. Der Nutzer würde dann auf jedem der beiden Displays eine andere Buchseite geöffnet haben und könnte dann ähnlich wie in einem Buch darin blättern. Zum Zeitunglesen würden die beiden Displays wieder vereint werden, um einen möglichst großen sichtbaren Bereich zu erhalten.

Klapp-Tablet mit zwei Displays gab es schon vor fünf Jahren

Ganz neu ist der Ansatz von Japan Display freilich nicht: Vor fünf Jahren gab es schon einmal ein Klapp-Tablet: Damals hatte Sony mit dem Tablet P ein Android-Tablet auf den Markt gebracht, das ebenfalls aus zwei Displays bestanden hatte und klappbar war. Einen sonderlich großen Erfolg hatte das Gerät offenbar nicht, jedenfalls hat Sony bisher kein Nachfolgemodell davon auf den Markt gebracht.

Es bleibt abzuwarten, ob das neue Gerät hier mehr Käufer findet. Im Unterschied zum Ansatz von Japan Display war der Abstand beim Sony-Tablet zwischen den beiden Displays deutlich größer. Statt dem versprochenem Abstand von weniger als 2 mm waren damals mit Scharnier und Rand rund 8 mm Abstand zwischen den beiden Displays. Dieser Abstand störte sehr, wenn ein Video geschaut wurde, das beide Bildschirme nutzte. Ob sich das durch eine Verringerung des Abstands bessert, ist offen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 79€ (Bestpreis!)
  2. 79€ (Bestpreis!)
  3. (u. a. 65UM7100PLA für 689€, 49SM8500PLA für 549€ und 75SM8610PLA Nanocell für 1.739€)
  4. 89,90€ + Versand (Vergleichspreis 135,77€ + Versand)

Stepinsky 21. Nov 2016

Ich war damals ziemlich wütend, dass sie das Courier einstellen mussten. Es wäre ein...

Husten 21. Nov 2016

Gabs es auch schon vor Jahren mit Ereader, Hab ich hier liegen, die Firma ging daran...

mnementh 21. Nov 2016

Nee, das ist ja gerade cool. Man hat die halbe Bildschirmfläche als benötigten Platz in...

torwaechter 21. Nov 2016

Na mal sehen, wie viele die Referenz verstehen... ;)


Folgen Sie uns
       


Eigene Deep Fakes mit DeepFaceLab - Tutorial

Wir zeigen im Video, wie man mit DeepFaceLab arbeitet.

Eigene Deep Fakes mit DeepFaceLab - Tutorial Video aufrufen
Sendmail: Software aus der digitalen Steinzeit
Sendmail
Software aus der digitalen Steinzeit

Ein nichtöffentliches CVS-Repository, FTP-Downloads, defekte Links, Diskussionen übers Usenet: Der Mailserver Sendmail zeigt alle Anzeichen eines problematischen und in der Vergangenheit stehengebliebenen Softwareprojekts.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Überwachung Tutanota musste E-Mails vor der Verschlüsselung ausleiten
  2. Buffer Overflow Exim-Sicherheitslücke beim Verarbeiten von TLS-Namen
  3. Sicherheitslücke Buffer Overflow in Dovecot-Mailserver

Echo Dot mit Uhr und Nest Mini im Test: Amazon hängt Google ab
Echo Dot mit Uhr und Nest Mini im Test
Amazon hängt Google ab

Amazon und Google haben ihre kompakten smarten Lautsprecher überarbeitet. Wir haben den Nest Mini mit dem neuen Echo Dot mit Uhr verglichen. Google hat es sichtlich schwer, konkurrenzfähig zu Amazon zu bleiben.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Digitale Assistenten Amazon verkauft dreimal mehr smarte Lautsprecher als Google
  2. Googles Hardware-Chef Osterloh weist Besuch auf smarte Lautsprecher hin
  3. Telekom Smart Speaker im Test Der smarte Lautsprecher, der mit zwei Zungen spricht

Galaxy Fold im Test: Falt-Smartphone mit falschem Format
Galaxy Fold im Test
Falt-Smartphone mit falschem Format

Samsung hat bei seinem faltbaren Smartphone nicht nur mit der Technik, sondern auch mit einem misslungenen Marktstart auf sich aufmerksam gemacht. Die zweite Version ist deutlich besser geglückt und aufregend in ihrer Neuartigkeit. Nur: Wozu braucht man das Gerät?
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Faltbares Smartphone Samsung verkauft eine Million Galaxy Fold
  2. Samsung Galaxy Fold übersteht weniger Faltvorgänge als behauptet

    •  /