Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Japan Display: Displays mit bis zu 800 ppi für Virtual Reality geplant

Wenn sich ein Display direkt vor dem Auge befindet und dann auch noch Linsensysteme ins Spiel kommen, kann der Nutzer leicht einzelne Pixel sehen. Der Zulieferer Japan Display hat neue Technologien speziell für VR vorgestellt.
/ Peter Steinlechner
19 Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)
Japan Display zeigt die Pixeldichte seines Prototyps. (Bild: Japan Display)
Japan Display zeigt die Pixeldichte seines Prototyps. Bild: Japan Display

Das Unternehmen Japan Display (JDI) hat vor wenigen Tagen ein neues Display vorgestellt(öffnet im neuen Fenster), das vor allem für Virtual Reality gedacht ist – insbesondere für Geräte in der Art wie Cardboard oder Samsung Gear VR. Bei einem ersten Sample hat JDI bei einer Größe von 3,42 Zoll eine Auflösung von 1.700 x 1.440 Pixeln erreicht, was eine Dichte von 651 ppi ergibt.


Zum Vergleich: Ein aktuelles Smartphone wie das Pixel XL von Google hat eine Auflösung von 1.440 x 2.560 Pixeln erreicht, also eine Dichte von 534 ppi. JDI plant bereits eine weiter optimierte Version mit einer Dichte von 800 ppi – das ist viel, allerdings haben andere Hersteller bereits ähnlich hochauflösende Prototypen vorgestellt.

Die Bildwiederholfrequenz des Samples von JDI liegt bei 90 Hz – der gleiche Wert, den teure VR-Headsets wie Oculus Rift und HTC Vive erreichen. Mit Latenzen zwischen 3 ms und maximal 6 ms sollen außerdem Motion-Blur-Effekte reduziert werden, so Japan Display.

Bei seinem Prototyp kommt LTPS-Technologie zum Einsatz, es handelt sich um ein IPS-Panel. Es bietet ein Kontrastverhältnis von 700:1, die Leuchtstärke liegt laut Hersteller bei 150 cd/m2. Japan Display ist ein Joint Venture von Sony, Hitachi und Toshiba.


Relevante Themen