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Whatsapp-Gründer sind Milliardäre geworden

Die früheren Yahoo-Manager Koum und Brian Acton hatten Whatsapp im Jahre 2009 gegründet und mit ihrem Dienst zum Zeitpunkt der Übernahme bereits 400 Millionen Nutzer. Selbst als im Februar 2016 die Zahl von einer Milliarde Nutzer erreicht wurde, standen laut Koum nur 57 Programmierer hinter dem Projekt. Inzwischen sollen 1,5 Milliarden Menschen weltweit Whatsapp nutzen. Zur Übernahme durch Facebook hatte Koum noch erklärt: "Und das wird sich für euch, unsere Benutzer, ändern: Nichts. WhatsApp wird eigenständig bleiben und unabhängig arbeiten."

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Nach dem Abgang von Koum und Acton, der Whatsapp bereits im September 2017 verlassen hatte, dürfte es für den Messengerdienst noch schwieriger werden, eine gewisse Form von Unabhängigkeit zu erhalten. Der Washington Post zufolge wollen im November 2018 weitere frustrierte Whatsapp-Mitarbeiter das Unternehmen verlassen. Der Grund für den Zeitpunkt: Vier Jahre und einen Monat nach dem Verkaufsabschluss können sie dann ihre Aktienoptionen einlösen. Actons Vermögen beläuft sich laut Forbes derzeit auf 5,7 Milliarden US-Dollar, Koum soll sogar 9,1 Milliarden US-Dollar besitzen.

Koum nimmt sich Auszeit von IT

Acton hatte sich in den vergangenen Wochen offensiv gegen das Unternehmen gestellt, das ihn zum Milliardär gemacht hat. So kündigte er im Februar 2018 an, die Entwicklung des Kryptomessengers Signal zu fördern und 50 Millionen US-Dollar in die neu gegründete Signal Foundation zu investieren. Whatsapp verschlüsselt seit April 2016 alle Inhalte komplett und nutzt dazu Verschlüsselungstechnik von Signal. Nach dem Bekanntwerden des Facebook-Skandals um die Analysefirma Cambrigde Analytica hatte Acton mit einem Tweet zur Löschung von Facebook-Accounts aufgerufen.

Koum will sich nach seinem Abschied von Whatsapp zunächst eine Auszeit von der IT-Entwicklung nehmen und sich seiner Sammlung luftgekühlter Porsches widmen, an seinen Autos herumbasteln und Ultimate Frisbee spielen. Für 9,1 Milliarden US-Dollar wird er sicherlich noch einige alte Porsches kaufen können.

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 Jan Koum: Whatsapp-Gründer verlässt Facebook im Streit um Datenschutz
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crazypsycho 04. Mai 2018

WhatsApp war zu Beginn kostenlos. Dadurch hat sich eine Userbase gebildet. Darum haben...

quineloe 03. Mai 2018

Aha? Und hat das Gericht dann Facebook befohlen, den gesperrten Account wieder...

amagol 02. Mai 2018

Damit legst du dich erstens auf den Mainstream fest, bei welchem du damit rechnen musst...

matok 02. Mai 2018

Warum sollte es? ClosedSource wie WA. _Die_ Alternative ist Signal.

Jesterfox 02. Mai 2018

Warum so modern? Eine Steintafel zum einritzen der Nachricht und dem anderen danach an...


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