James Bond: 007 soll nicht mit altem Smartphone herumlaufen

Szenen des kommenden James-Bond-Films sollen teils neu gedreht werden: Die verwendeten technischen Geräte sind zum anvisierten Filmstart einfach zu alt.

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Daniel Craig wird zum letzten Mal James Bond spielen.
Daniel Craig wird zum letzten Mal James Bond spielen. (Bild: JamesBond.de)

Nach der jüngsten Verschiebung des nächsten James-Bond-Films müssen die Produzenten wohl einige Szenen nachdrehen. Als Grund gibt die britische Tageszeitung Sun unter Berufung auf Insider an, dass eine Reihe von technischen Geräten und anderen Gadgets zum nunmehr geplanten Start im Oktober 2021 veraltet sein werden.

Einige Sponsoren bestehen offenbar darauf, dass ihre Produkte gegen neue Versionen ausgetauscht werden. Dazu sollen Nokia, der Uhrenhersteller Omega, der Champagner-Produzent Bollinger und Adidas gehören. Bei einigen Szenen reicht es offenbar aus, dass sie bearbeitet werden.

"Jeder weiß, dass James Bond immer die neuesten Sachen bekommt", sagt eine der involvierten Personen. "Einige dieser Dinge waren neu, als der Dreh begonnen hatte." Durch die Verschiebungen würde 007 zum Start des Films aber mit veralteter Ausstattung arbeiten.

Q soll keine Ausrüstung aus dem letzten Jahr verteilen

Genaue Details zu den Neudrehs gibt es nicht. Betroffen soll aber vor allem die Szene sein, in der der Tüftler Q James Bond seine neue Ausrüstung überreicht. In den vergangenen Jahrzehnten war dies die Stelle, in der das Product Placement am ausgeprägtesten sichtbar war: Dinge wie Telefone, Uhren und Autos wurden detailliert präsentiert, was den beteiligten Firmen Millionensummen wert war.

Im Falle von Nokia als Sponsor liegt auf der Hand, weshalb das finnische Unternehmen neu gedrehte und editierte Szenen wünscht. Nokia hatte sein Smartphone Nokia 8.3 5G vor dem ursprünglich geplanten Start des Films als Bond-Telefon beworben. Vorgestellt wurde das Gerät bereits im März 2020 - es wäre beim aktuell geplanten Start des neuen Bond-Films also anderthalb Jahre alt.

Für die Produzenten würden Neudrehs zusätzliche Kosten bedeuten, die angesichts der mehrfachen Verschiebung riskant sein dürften. Ursprünglich sollte der Film mit dem Titel Keine Zeit zu sterben bereits im November 2019 in die Kinos kommen. Die erste Verschiebung erfolgte aufgrund eines Regisseurwechsels, später wurde der Film wegen der Coronapandemie mehrfach verschoben. Nun soll am 8. Oktober 2021 die Weltpremiere sein.

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Lemo 05. Mai 2022

Die alten Filme kann man sich eigentlich nicht mehr ansehen, weil sie der Inbegriff des...

Cerdo 14. Feb 2021

Zig Millionen für Produktplatzierung bezahlt und dann das... Comedy vom Feinsten!

Telecom... 13. Feb 2021

Bist halt dann nicht hipp und woke. Sorry Dude!

msdong71 28. Jan 2021

Nein, bei den ganzen neueren ist es einfach zu flach geworden. Das ist so wie den 1 1/2...



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