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Das Jamboard ermöglicht Videokonferenzen und digitales Brainstorming.
Das Jamboard ermöglicht Videokonferenzen und digitales Brainstorming. (Bild: Google)

Jamboard: Googles Smartboard kommt in den USA auf den Markt

Das Jamboard ermöglicht Videokonferenzen und digitales Brainstorming.
Das Jamboard ermöglicht Videokonferenzen und digitales Brainstorming. (Bild: Google)

Das Jamboard ermöglicht Konferenzen und Diagrammzeichnungen über die Google-Cloud. Das Gerät ist jetzt verfügbar, aber nur für eine jährliche Gebühr. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt Konkurrent Cisco.

Googles digitales Smartboard und Konferenzsystem Jamboard ist laut einem Blog-Eintrag des Unternehmens jetzt in den USA verfügbar. Das Produkt wurde im März 2017 vorgestellt und ist direkt mit dem Clouddienst Google GSuite verbunden. Seit der Ankündigung wurden Google zufolge Verbesserugen beim WLAN-Empfang vorgenommen. Betont wird auch der 4K-Bildschirm mit kapazitivem Touchscreen, der niedrige Reaktionszeiten haben soll. Der Bildschirm stammt vom Monitorhersteller BenQ.

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Die Leistung soll durch die etwas ältere Entwicklerplatine Nvidia Jetson TX1 erreicht werden, deren Nachfolger TX2 bereits vorgestellt wurde. Das Gerät wurde in den vergangenen sechs Monaten bei Unternehmen wie Dow Jones, Whirlpool und Pinterest im produktiven Einsatz getestet.

Das Whiteboard verbindet sich mit Googles Cloud-Infrastruktur und nutzt Gsuite samt Cloud-Speicher, Textverarbeitung und einer digitalen Zeichensoftware, auf die Mitarbeiter eines Unternehmens von überall zugreifen können. Über eine Kamera können Videokonferenzen durchgeführt werden. Von einer intelligenten Gesichtserkennung wie beim Konkurrenzprodukt Spark Board von Cisco ist hingegen nicht die Rede.

Whiteboarding-App für Außendienstmitarbeiter

Google hat für das Produkt eine App für mobile Geräte entwickelt, die eingegebene Daten mit dem Jamboard synchronisiert. Außerdem bietet sie Funktionen wie die automatische Erkennung von Formen, so dass beispielsweise Diagramme ohne Zeichenkünste erstellt werden können.

Ähnliche Produkte gibt es seit einiger Zeit auf dem Markt. Dazu zählen Microsofts Surface Board oder Ciscos Spark Board. Preislich orientiert sich Googles Jamboard an Ciscos Lösung, die gerade für kleinere Unternehmen schwer bezahlbar ist. Das Gerät mit zwei Stiften, einem Radiergummi und einer Wandhalterung startet für einen Preis von 5.000 US-Dollar auf dem US-Markt. Zusätzlich verlangt Google 600 US-Dollar pro Jahr als Verwaltungs- und Supportgebühr. Vor dem 30. September 2017 beträgt diese 300 US-Dollar.


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