Die Wirtschaft geht in die Brüche
Die westlichen Analysen kommen zu einer zentralen Erkenntnis: Die Sanktionen haben Russland nicht in die Knie gezwungen, aber sie haben die Kosten des Krieges dramatisch erhöht. Das CSIS schätzte, dass die Sanktionen Russland mehr als 500 Milliarden US-Dollar entzogen(öffnet im neuen Fenster) haben, darunter 285 Milliarden an eingefrorenen Zentralbankreserven.
Chatham House urteilte im September 2025, die Stagflation biete dem Westen eine 'Gelegenheit'(öffnet im neuen Fenster) : ein stärkerer Sanktionsdruck könne die Wirtschaft "näher an den Rand" treiben.
Am eindringlichsten formulierte es The Insider: "Insgesamt hat der Kreml genügend Reserven, um den Haushalt bis August 2026(öffnet im neuen Fenster) zu finanzieren. Wenn sich nichts ändert, muss er danach entweder jeden Monat rund eine Billion Rubel leihen oder diese Summe durch Gelddrucken erzeugen."
Friedensverhandlungen ohne Erfolge
Die Genfer Runde vom 17. und 18. Februar 2026 endete abrupt, als die russische Delegation die Gespräche nach zwei Stunden am zweiten Tag abbrach. Das zentrale Streitthema bleibt das Territorium: Russland fordert die Abtretung des gesamten Donbas, die Ukraine lehnt jede Aufgabe kontrollierten Gebiets ab. Analysten der Jamestown Foundation warnten, Moskaus Position bleibe weit entfernt von einer Einigung(öffnet im neuen Fenster) .
Trump drängt auf ein Abkommen bis Juni 2026(öffnet im neuen Fenster) . Das Institute for the Study of War (ISW) warnt unterdessen vor einer russischen Großoffensive, die voraussichtlich Ende April 2026 anlaufen soll. Foreign Policy urteilte am Jahrestag:(öffnet im neuen Fenster) Der Krieg sei einer Lösung nicht näher als an dem Tag, an dem Trump versprochen hatte, ihn innerhalb von 24 Stunden zu beenden.
Der ukrainische Abgeordnete Oleksandr Merezhko brachte die Stimmung seines Landes so auf den Punkt(öffnet im neuen Fenster) : "Solange wir kämpfen, sind wir keine Verlierer – wir sind Gewinner."