Abo
  • Services:

Jahresrückblick: Was 2014 bei Golem.de los war

Abomodell, Heft, Selbstdefinition - und viele schöne Texte: Nicht nur in der Technik hat sich 2014 viel getan, sondern auch bei Golem.de.

Artikel veröffentlicht am ,
Jahresrückblick: Was 2014 bei Golem.de los war
(Bild: Golem.de)

An einem 17. Dezember hat das erste gesteuerte Motorflugzeug abgehoben. Die Kernspaltung wurde entdeckt und das erste privat finanzierte Flugzeug durchbrach die Schallmauer. Auch an einem 17. Dezember, genau vor einem Jahr, haben wir angefangen, uns Golem.de ohne seine beiden Gründer vorzustellen. Denn Jens Ihlenfeld hatte uns nur wenige Monate nach Christian Klass mitgeteilt, dass auch er das Unternehmen verlassen würde - nach 17 Jahren. Ebenfalls historisch. Ich sehe uns noch um den Konferenztisch sitzen und uns angucken, und jeder denkt: Was bedeutet das für Golem.de? Wie wird es jetzt weitergehen?

Ein Jahr, ein paar redaktionelle Identitätskrisen, viele spannende Projekte, Debatten und Erlebnisse später google ich die Zahl 17 und klicke wahllos auf ein Ergebnis. Und da steht: "In einem persönlichen Jahr der 17 begonnene Projekte gehen - langfristig gesehen - in eine positive Entwicklung." Tatsächlich, wir haben viel geschafft in diesem Jahr - langweilig war es uns nie! Wir haben uns selbst definiert, wir haben ein Abomodell eingeführt und unser erstes Printheft herausgebracht. Vor allem aber haben wir uns mit unserem neuen Chefredakteur Benjamin Sterbenz inhaltlich weiterentwickelt.

Was 2014 besonders lesenswert war

Unser Programmierer Alexander Merz hat gebastelt: Er hat den Lötkolben links liegen lassen und sich an elektronischen Schaltkreisen mit dem Lilypad versucht - und mit Nadel, Faden und 3 Volt Wearables selbst genäht. Er hat eine Bibliothek gefunden, mit der mit wenig Aufwand BluetoothLE-Projekte realisiert werden können, um über den omnipotenten Funkstandard zum Beispiel Wearables zu steuern. Allerdings hatte die Methode einen Schönheitsfehler. Nebenher hat er einen 3D-Ducker angeschafft und damit experimentiert - zum Leidwesen des Zimmergenossen Sören Fuhrmann, Entwickler, Techniker und Retter in Notlagen, der Lärm und Plastikdämpfe stoisch erduldet hat.

Wissenschaftsredakteur Werner Pluta hat sich ausgiebig mit Entwicklungen im Rennsport beschäftigt. Er hat aufgeschrieben, welche Neuerungen die Formel-1-Rennwagen mit Hybridantrieb bringen. Der Klang hat ihm allerdings überhaupt nicht gefallen. Sein Urteil: Elektrische Zahnbürsten klingen besser. Bei den letzten Testfahrten auf der englischen Rennstrecke Donington Park für die Formel E hat er dann fast gar nichts von den Motoren gehört und war fasziniert: Denn so wird es möglich, zum Beispiel Schaltvorgänge herauszuhören.

Kleine grüne Männchen und die große Politik

Stellenmarkt
  1. SICK AG, Waldkirch bei Freiburg im Breisgau
  2. SCHWENK Zement KG, Ulm

Auch der Frage, ob wir alle Aliens sind, ist Werner nachgegangen - und Nico Ernst hatte passend dazu die blödsinnigste Aktion des Jahres zu bieten: Nvidia hat den Nachweis erbracht, dass manche Kornkreise von Marketing-Menschen gemacht werden und geheime Botschaften enthalten.

Unsere Hardwareredakteure Marc Sauter und Nico Ernst haben nicht nur interessante Prozessoren und Grafikkarten getestet, sondern sind tief in die Hintergründe eingestiegen. So hat Marc Sauter beschrieben, wohin sich Smartphone-Displays entwickeln werden und warum der 64-Bit-Architektur die Zukunft gehört. Und Nico Ernst hat mehr als nur technische Gründe dafür gefunden, dass Moore's Law bald nicht mehr funktionieren wird.

Andreas Sebayang hat sich in einige neue Themengebiete gestürzt, darunter Lampen - oder besser: Leuchtmittel. Er hat den Umbruch in der Lichtbranche beschrieben und sich damit beschäftigt, was uns in Zukunft erleuchten wird. Auch in das Wirrwarr der Bluetooth-Anschlüsse hat er Struktur gebracht. Denn bei Bluetooth muss der Nutzer seit der Version 4.0 aufpassen, was er eigentlich meint: Es gibt nicht nur Bluetooth 1.2, 2.0, 2.1, 3.0, 4.0 und 4.1, sondern auch Bluetooth Smart sowie Bluetooth Smart Ready.

Friedhelm Greis hat in diesem Jahr viele Stunden im NSA-Untersuchungsausschuss abgesessen und gelernt, auf welch geheimnisvolle Weise geheime Dinge geheim bleiben sollen und wie sich der Internetknoten Frankfurt abhören lässt. Daneben versuchte er, die Fragen zu beantworten, wo die vielen Löcher in den Routern herkommen, wie das Internet der Zukunft aussieht und ob wir bald nur noch bei Vollmond den Rasen mähen sollen. Passend zum 25. Jahr des Mauerfalls hat er sich noch den alten DDR-Hackerfilm Zwei schräge Vögel angesehen.

Golem.de-Anleitungen, Autorenplattform und noch viel mehr 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Far Cry 5, Skyrim Special Edition, Tekken 7, The Witcher 3, Ghost Recon Wildlands...
  2. (u. a. Conjuring 2, Hacksaw Ridge, Snowden, The Accountant)
  3. (u. a. Steelseries Arctis 5 Headset 79,90€, VU+Solo 2 SAT-Receiver 164,90€, Intenso 960-GB-SSD...
  4. (heute u. a. UHD-Fernseher von Samsung, Kameraobjektive, Büro- und Gamingstühle, Produkte von TP...

smeexs 28. Mär 2015

kann man seinen account irgendwie löschen ? da ich mit golem nichts mehr anfangen kann...

L_Starkiller 01. Jan 2015

Ich habe ein Abo abgeschlossen und verstehe nicht, inwiefern ich allen mitdenkenden...

niw8 17. Dez 2014

Aus eigener leidvoller Erfahrung: Es ist irrelevant, ob die Doubleclick&Co-Server Https...

Garius 17. Dez 2014

Juchuuu! :)

Himmerlarschund... 17. Dez 2014

Ja war ein bisschen wie der Lauf gegen eine virtuelle Glasscheibe :-/


Folgen Sie uns
       


Infiltrator Demo mit DLSS und TAA

Wir haben die Infiltrator Demo auf einer Nvidia Geforce RTX 2080 Ti mit DLSS und TAA ablaufen lassen.

Infiltrator Demo mit DLSS und TAA Video aufrufen
Retrogaming: Maximal unnötige Minis
Retrogaming
Maximal unnötige Minis

Nanu, die haben wir doch schon mal weggeschmissen - und jetzt sollen wir 100 Euro dafür ausgeben? Mit Minikonsolen fahren Anbieter wie Sony und Nintendo vermutlich hohe Gewinne ein, dabei gäbe es eine für alle bessere Alternative: Software statt Hardware.
Ein IMHO von Peter Steinlechner

  1. Streaming Heilloses Durcheinander bei Netflix und Amazon Prime
  2. Sicherheit Ein Lob für Twitter und Github
  3. Linux Mit Ignoranz gegen die GPL

Zukunft der Arbeit: Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat
Zukunft der Arbeit
Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat

Millionen verlieren ihren Job, aber die Gesellschaft gewinnt dabei trotzdem: So stellen sich die Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens die Zukunft vor. Wie soll das gehen?
Eine Analyse von Daniel Hautmann

  1. Verbraucherschutzminister Kritik an eingeschränktem Widerspruchsrecht im Online-Handel
  2. Bundesfinanzminister Scholz warnt vor Schnellschüssen bei Digitalsteuer
  3. Sommerzeit EU-Kommission will die Zeitumstellung abschaffen

Zahlen mit Smartphones im Alltagstest: Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein
Zahlen mit Smartphones im Alltagstest
Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein

In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere Möglichkeiten, drahtlos mit dem Smartphone zu bezahlen. Wir haben Google Pay mit der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen verglichen und festgestellt: In der Handhabung gleichen sich die Apps zwar, doch in den Details gibt es einige Unterschiede.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Auch Volksbanken führen mobiles Bezahlen ein
  2. Bezahldienst ausprobiert Google Pay startet in Deutschland mit vier Finanzdiensten

    •  /