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Jahresrückblick 2018 im Video: Alexa, übernehmen Sie!

Eine Beinahe-Katastrophe am Cern, sehr seltsame neue Geräte, große Pläne, ein tolles Spiel und ein enttäuschender Star-Wars-Film: Wir fassen die wichtigsten Ereignisse des Jahres 2018 im Video zusammen - und unsere neue Kollegin ist auch dabei.

Artikel veröffentlicht am , Martin Wolf
Jahresrückblick 2018 im Video: Alexa, übernehmen Sie!
(Bild: Martin Wolf / Golem.de)

Nach dem großen Schreck zu Jahresbeginn konnten wir 2018 so interessante wie merkwürdige Technik erleben, uns beim Spielen begeistern und im Kino langweilen - und noch viel mehr. Viel Spaß bei unserem Video-Jahresrückblick und einen guten Rutsch!

Der Sprechtext zum Video:

Schwarzes Loch

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Wir sind froh, dass wir diesen Jahresrückblick überhaupt machen können, denn diese Beinahekatastrophe dürfte 2018 niemandem entgangen sein: Der Large Hadron Collider hat das erste schwarze Loch auf der Erde erzeugt - fast mit fatalen Folgen.

Nahe dran sei man gewesen an der Auslöschung des Planeten Erde - so wurden Wissenschaftler nach dem Experiment zitiert. In dem Teilchenbeschleuniger bei Genf waren bei einem Versuch mit 13 Teravolt offenbar mehrere mikroskopisch kleine schwarze Löcher erzeugt worden. Glücklicherweise verschwanden sie ebenso schnell, wie sie aufgetreten waren. Seither suchen die Forscher fieberhaft nach einer Erklärung. Die Anlage wurde vorerst außer Betrieb genommen.

Macbook Pro Air

Apple hat das Macbook Pro Air vorgestellt. Es kommt ohne jegliche Anschlüsse aus. Im Nächsten Schritt will Apple voraussichtlich auch auf Display und Tastatur verzichten.

In unserem Test hatten wir zunächst Probleme, das Notebook mit anderen Geräten zu verbinden, aber wir fanden schnell heraus, dass Apple auch hier Nutzerfreundlichkeit in den Vordergrund stellt: Das Macbook Pro Air verbindet sich automatisch mit allen iOS-Geräten, Mäusen und Tastaturen in der Umgebung. So ist selbst kollaboratives Arbeiten problemlos möglich.

Weil es geht!

Warum? Das haben wir uns im vergangenen Jahr im Hardware-Bereich mehr als einmal gefragt.

Die mit Abstand schnellste Grafikkarte für Spieler war 2018 die Titan Y (why) von Nvidia. Der Pixelbeschleuniger ist mit einem Lederimitat überzogen und stilecht mit grünen LEDs beleuchtet. Die exklusive Jensen-Edition ziert obendrein ein Autogramm des Nvidia-Chefs. Die Titan Y hat 10.000 Shader-Kerne - genau einen pro Euro Verkaufspreis!

Eine Überraschung gab es bei den Smartphone-CPUs: Während sich Geräte mit ARM-Chip und Android-Betriebssystem immer schlechter verkaufen, greifen mittlerweile die meisten Nutzer aufgrund extrem sparsamer Intel-10-nm-Prozessoren zu Windows-Modellen wie dem Surface Phone. Passend dazu kommen Gerüchte auf, dass Apple die nächste iPhone-Generation mit x86-Chips ausrüsten möchte.

Windows-Kernel ausgetauscht

Eine Überraschung gab es dieses Jahr beim Windows Betriebssystem - Microsoft steigt um!

Der Softwarehersteller hat seinen eigenen Windows-Kernel gegen Linux ausgetauscht. Dank der Portierung von .Net, der Powershell und MS-SQL auf Linux und weiterer Ports ist es nun viel einfacher, Entwicklerwerkzeuge und Server-Software auf Windows laufen zu lassen. Der Wechsel gilt zunächst nur für Windows-Server, ein Port des Desktops sollte dank eines stabilen Treiber-APIs aber bald folgen.  

Teurer Sternenbürger

Unser Spiel des Jahres ist natürlich Star Citizen! Auch wenn die Kampagne mit vier Stunden recht kurz geraten ist und die Mikrotransaktionen etwas nerven: besser als der neue Star-Wars-Film ist die Geschichte allemal.

Star Citizen war mit über 150 Millionen Dollar eine der bislang erfolgreichsten Kickstarter-Kampagnen. In diesem Jahr ist ein Teil des Spiels namens Squadron 42 nun endlich erschienen. Entwickler Cloud Imperium Games hatte schon zuvor angekündigt, einzelne Episoden zu veröffentlichen. Diese sind zwar mit prominenten Schauspielern besetzt, aber dafür nur jeweils wenige Minuten lang. Das stieß nicht bei allen Unterstützern auf Gegenliebe - ebenso wie die Mikrotransaktionen und Lootboxen trotz des Kaufpreises von 12 Bitcoin - beim aktuellen Kurs 120 Euro. Wir hatten trotzdem unseren Spaß mit Star Citizen - aber wir mussten es ja auch nicht bezahlen.  

Star-Wars-Film enttäuscht

Wie angekündigt hat Disney kurz vor Weihnachten seinen Han-Solo-Film veröffentlicht. Die Story dürfte die meisten Zuschauer allerdings überrascht haben.

Wer einen Action-Reißer erwartet hat, wird mit Solo - A Star Wars Story möglicherweise nicht glücklich. Der Film schildert auf realistische Weise den Alltag eines Händlers im Star-Wars-Universum - und dessen Arbeit besteht nun mal zum großen Teil aus Papierkram und dem Einholen von imperialen Andockgenehmigungen. Unser Highlight ist Solos Kampf um die Einfuhrgenehmigung von Schnaps vom Planeten Abraxin.

Teslas fliegendes Auto

Elon Musk hat den ersten fliegenden Tesla vorgestellt. Das Auto ist für knapp zwei Millionen Euro vorbestellbar - aber einen Liefertermin gibt es noch nicht.

In Kooperation mit dem slowakischen Unternehmen Aeromobil hat Tesla den Prototyp des fliegenden Autos in die Luft gebracht. Im finalen Fahrzeug sollen alle Funkkontakte während des Fluges von einer KI abgewickelt werden. Ein Flugschein ist demzufolge nicht nötig. Elon Musk, der seit über einem Jahr wegen anhaltender Produktionsprobleme im Werk übernachtet, hat aber offenbar bereits einen neuen Plan. Gerüchteweise wird sich Tesla 2019 aufs Wasser begeben und ein elektrisch angetriebenes Kreuzfahrtschiff vorstellen.  

Die KI übernimmt

2019 wird das Jahr der künstlichen Intelligenz. Rechner unterstützen nicht nur ihre armseligen menschlichen Besitzer im täglichen Leben, sie übernehmen auch deren Jobs.

Ob auf der Straße, zu Hause oder am Arbeitsplatz: die KI spielte eine wichtige Rolle. So hat Amazons digitaler Sprachassistent Alexa 2018 mit entsprechenden Skills Autofahren gelernt. Dazu benötigt der Assistent lediglich einen Tesla Model X, der zum gewünschten Ort fährt. Der Google Assistant arbeitet mit der Neuauflage von Google Glass zusammen und gibt jetzt während eines Gespräches Hinweise auf sinnvolle Entgegnungen. So können bei Auseinandersetzungen in der Familie oder auf der Arbeit Daten aus früheren Gesprächen, E-Mails und Whatsapp-Nachrichten ausgewertet und in die Diskussion eingeflochten werden.



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Citadelle 31. Dez 2017

Naja, kommst Du auf ne IT Seite wo die Redaktion rumtrollt ^^ Kommen die DAUs gar...

der_Raupinger 31. Dez 2017

Das erste was ich mir bei Meldung #1 gedacht hatte, war, dass damit doch die hawking...

Dakkaron 30. Dez 2017

War bei mir genauso! Bin voll auf den 1. Absatz reingefallen^^

ArcherV 30. Dez 2017

Das weiß ich, z.B. der CODLAG-Antrieb der neuen F125 (*). Aber da steht nicht Tesla...

Das Todeskraut 30. Dez 2017

Ach menno...


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