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Jahresbericht: Bundesnetzagentur zählt 139 5G-fähige Basisstationen

Ende 2019 war die Anzahl der 5G-Stationen noch nicht so erheblich. Doch seitdem ist viel passiert.

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Das Netz im Allgemeinen und Ganzen
Das Netz im Allgemeinen und Ganzen (Bild: Bundesnetzagentur)

Die Bundesnetzagentur erwartet im Jahr 2020 spürbare Verbesserungen der Mobilfunkversorgung. Im vergangenen Jahr wurden "Frequenzen für den weiteren Ausbau des Mobilfunknetzes versteigert. Jetzt gehen wir davon aus, dass die Netze weiter ausgebaut werden und wir noch in diesem Jahr spürbare Verbesserungen der Versorgung verzeichnen werden", sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur am 30. März 2020 bei der Herausgabe des Jahresberichts 2019. Die Zahl der Funkbasisstationen stieg im vergangenen Jahr auf 190.595 an. Im Jahr davor waren es 181.640 Stationen.

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Davon waren 62.567 LTE-Basisstationen (2018: 54.911). 57.457 Basisstationen entfielen auf UMTS/3G (2018: 57.180) und 70.432 auf GSM/2G (2018: 69.549). Zudem wurden im vergangenen Jahr 139 5G-fähige Basisstationen in Betrieb genommen. Ende 2019 betrug die Zahl der Antennenstandorte 81.282, da oft mehrere Standards an einem Standort geboten werden.

Verstärkt wurden im Jahr 2019 Anschlüsse mit höherer vermarkteter Bandbreite nachgefragt. Von den 35,1 Millionen aktiven Anschlüssen im Festnetz erhöhte sich der Anteil der gebuchten Anschlüsse mit mindestens 100 MBit/s auf rund 26 Prozent (2018: knapp 20 Prozent). Eine vermarktete Bandbreite von mindestens 1 GBit/s wiesen zu diesem Zeitpunkt circa 0,2 Millionen Anschlüsse auf, diese Datenrate ist bislang nur mit FTTH erreichbar.

Bundesnetzagentur: Fast 3 Millionen Anschlüsse noch mit weniger als 10 MBit/s

Die Koaxialkabelnetzbetreiber bieten in immer mehr Städten bis zu 1 GBit/s im Download. Zum Jahresende 2019 wurden 8,3 Millionen Anschlüsse über HFC-Netze genutzt, wovon über 4,9 Millionen Anschlüsse (60 Prozent) auf nachgefragte Bandbreiten ab 100 MBit/s entfielen. Der zwischen 2009 und 2016 jährlich noch kontinuierliche Zuwachs von 600.000 bis 800.000 schwächte sich deutlich ab und lag 2019 wie auch im Jahr davor bei nur noch rund 300.000 Anschlüssen.

Die Verbreitung der beiden Zugangsvarianten FTTB und FTTH stieg auf zusammen rund 1,4 Millionen aktive Anschlüsse und übertraf das Vorjahr um 300.000. Die Anzahl der versorgten Endkunden lag im ersten Quartal 2019 bei circa 4 Millionen. Diese Angabe umfasst neben den bereits aktiven auch die nicht aktiven Anschlüsse (Homes passed).

Noch 2,9 Millionen nutzten noch Anschlüsse mit einer vermarkteten Datenrate von weniger als 10 MBit/s.

Das Datenvolumen in Fest- und Mobilfunknetzen stieg erneut: Im Jahr 2018 betrug das im Festnetz erzeugte Datenvolumen rund 46.000 Millionen GByte. Vorläufige Berechnungen prognostizieren für 2019 ein Gesamtvolumen von etwa 52.000 Millionen GByte. Die entspräche einem durchschnittlichen Datenverbrauch in Höhe von rund 124 GByte pro Nutzer.

Im Mobilfunk fallen die jährlichen Zuwachsraten mittlerweile etwas geringer aus. 2019 wurden über die Mobilfunknetze rund 2.757 Millionen GByte Daten übertragen, im Vorjahr waren es 1.993 Millionen GByte.

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senf.dazu 06. Mai 2020

Das ist ja mal ne interessante Zahlenformatierung. Oder auch: durchschnittlichen...

hardtech 01. Mai 2020

bei so vielen zahel wäre es sinnvoll, die daten in eine tabelle zu fassen, als in einen...


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