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Jaguarboard: Noch ein Bastelcomputer mit Intel-Chip

Über Kickstarter können Bastelfans einen Kleinstrechner auf der Basis von Intels Atom-Prozessor vorbestellen. Während der Kampagne ist er günstig, allerdings überzeugen die Features nur eingeschränkt.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Qualifikation zum Bastelrechner schafft das Jaguarboard nur knapp.
Die Qualifikation zum Bastelrechner schafft das Jaguarboard nur knapp. (Bild: Jaguar Electronic H.K. CO. Ltd)

Das Jaguarboard basiert auf dem Intel Atom Z3735G. Der Prozessor mit vier Kernen läuft mit bis zu 1,83 GHz. Das RAM beträgt nur 1 GByte - mehr kann der Prozessor auch nicht ansprechen. Das Betriebssystem wird auf einem 16 GByte großen eMMC-Speicherbaustein installiert. Zusätzliche Speicherkapazität kann per Micro-SD-Karte bereitgestellt werden.

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Video- und Audiosignal werden per HDMI ausgegeben, alternativ kann das Audiosignal über eine Stereo-Klinkenbuchse ausgegeben werden. Es steht auch ein Mono-Mikrofoneingang als Klinkenbuchse zur Verfügung. Weitere Peripherie kann über drei USB-2.0-Anschlüsse angeschlossen werden. Kontakt zum Netzwerk kann über den 10/100MBit-Ethernetanschluss hergestellt werden. Die Stromversorgung erfolgt über einen Hohlstecker, ein Netzteil muss 5 Volt und mindestens 2 Ampere bereitstellen können. Das Board soll Windows, Android und diverse Linux-Distributionen in der 32- wie 64-Bitvariante unterstützen.

  • Jaguarboard mit Kühler und fehlerhafter Photoshop-Reflexion (Bild: Jaguarboard)
  • Layout des Jaguarboard (Bild: Jaguarboard)
Jaguarboard mit Kühler und fehlerhafter Photoshop-Reflexion (Bild: Jaguarboard)

Die Qualifikation zum Bastelrechner schafft das Jaguarboard nur knapp: Es bietet zwar zwei serielle Ports und einen I2C-Busanschluss in Form von Pins, aber nur vier GPIO-Pins für die allgemeine Verwendung. Außerdem besitzt das Board drei Taster, unter Windows sind zwei davon für die Lautstärkeregelung belegt, einer aktiviert den Stand-by-Modus.

Während der Kickstarter-Kampagne kann der Rechner für 65 US-Dollar vorbestellt werden, hinzu kommen 15 US-Dollar Versandgebühren nach Deutschland. Allerdings müssen sich Interessenten beeilen, die Kampagne läuft nur noch bis zum 23. Januar 2016. Die Auslieferung soll in wenigen Wochen anlaufen. Dann soll das Jaguarboard zum Preis von 79 US-Dollar verkauft werden.

Vergleichbare Boards sind das ebenfalls per Crowdfunding finanzierte Up-Board und der Lattepanda. Beide sind zwar teurer, bieten aber mehr Funktionen und sind zum Teil leistungsfähiger.



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MeinSenf 21. Jan 2016

~ 20¤, mehr sollte so ein Spaß nicht kosten.

Unwichtig 21. Jan 2016

MicroSD ist jetzt ueberhaupt kein Gradmesser. Ich rede von normalem (m)SATA SSD. Und...

nixidee 21. Jan 2016

Auch wenn es der Prozessor theoretisch mitmacht blockiert es teils der Chipsatz bzw. das...

nille02 21. Jan 2016

Das hier ist ein Bauteil und daher braucht es keine Bedienungsanleitung in Deutsch oder...


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