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Jaguar Land Rover: Das intelligente Auto der Zukunft

Das Auto erkennt den Fahrer, wenn er sich dem Fahrzeug nähert, stellt sich selbstständig nach seinen Vorlieben ein, prüft den Kalender, die üblicherweise gefahrenen Strecken und schaut nach dem Verkehr. Das sind noch Zukunftsvisionen – aber vielleicht nicht mehr lange.
/ Andreas Donath
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Das selbstlernende, intelligente Auto der Zukunft soll von Land Rover kommen. (Bild: Jaguar Land Rover)
Das selbstlernende, intelligente Auto der Zukunft soll von Land Rover kommen. Bild: Jaguar Land Rover

Das Ziel von Jaguar Land Rover ist es, den Fahrer soweit wie möglich zu entlasten, damit dieser sich auf den Verkehr konzentrieren kann. Das Kernstück der Technik, die Jaguar Land Rover(öffnet im neuen Fenster) als Zukunftsvision präsentiert, ist die Verknüpfung zwischen Fahrer, Aufgaben und Fahrzeug.

Das selbstlernende, intelligente Auto der Zukunft (Jaguar Range Rover)
Das selbstlernende, intelligente Auto der Zukunft (Jaguar Range Rover) (02:58)

Verspätet sich der Fahrer und droht zu spät zur Arbeit zu kommen, schickt ihm sein Auto eine SMS auf sein Smartphone. Das Auto lernt vom täglichen Verhalten und stellt zum Beispiel Musik ein, die der Fahrer und seine Beifahrer mögen. Welche Musik läuft, hängt auch davon ab, wann der Fahrer unterwegs ist, und wer eventuell mit ihm fährt. Die Informationen sucht sich das Auto aus dem Terminkalender zusammen, der gut geführt sein muss, damit das Konzept funktioniert.

Um die Navigation, Verkehrsstaus und die Wettervorhersage kümmert sich das Auto ebenfalls. Falls trotz aller Planung eine Verspätung eintrifft, bietet die Bordelektronik dem Fahrer an, die betroffenen Personen zu informieren.

Der Fahrer erhält die Informationen vom Fahrzeug jedoch nur dann, wenn es erforderlich ist. Das soll Ablenkungen beim Fahren verhindern. Die Suche nach einem Radiosender, das Verstellen von Spiegeln oder das Herumscrollen auf dem Navigationssystem sollen der Vergangenheit angehören.

Passend dazu hat Jaguar Land Rover das neue "Jaguar Virtual Windscreen" vorgestellt. Das Head-up Display verwendet die gesamte Windschutzscheibe und kann ein 3D-Abbild der Instrumententafel darstellen. Damit soll verhindert werden, dass der Fahrer seinen Blick von der Straße nehmen muss, um beispielsweise seine Geschwindigkeit zu kontrollieren. Hilfslinien, die auf die Straße projiziert werden, sollen helfen, die richtige Abzweigung zu nehmen oder – vermutlich eher auf der Rennstrecke – die Ideallinie zu finden. Sogar virtuelle Gegner als Ghost-Cars könnten wie in einem Videospiel auf der Straße eingeblendet werden. Das Video dazu wurde kurz nach seiner Vorstellung wieder von Youtube entfernt.

Wann und ob diese Technik irgendwann in ein Fahrzeug eingebaut wird, ist noch nicht abzusehen.


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