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Land Rover (Bild: Jaguar Land Rover)

Jaguar Land Rover: Autonome Fahrzeuge sollen menschlicher fahren

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Land Rover (Bild: Jaguar Land Rover)

Jaguar Land Rover will die Akzeptanz für autonom fahrende Autos der Zukunft erhöhen, indem diese sich weniger roboterhaft verhalten. Dazu wird das Fahrverhalten menschlicher Fahrer beobachtet.

Jaguar Land Rover will das autonome Fahren an das tatsächliche Verhalten menschlicher Autofahrer anpassen, um die Akzeptanz für die Fahrzeuge zu erhöhen. Dazu stellt das Unternehmen den Behörden im Londoner Stadtteil Greenwich eine Fahrzeugflotte zur Verfügung, die misst, wie verschiedene Autofahrer sich in alltäglichen Situationen verhalten.

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Mit dem Forschungsprojekt will Jaguar Land Rover erkennen, wie sich menschliche Fahrer im dichten Verkehr, auf stark frequentierten Kreuzungen, an Baustellen oder bei schlechtem Wetter verhalten. Mit den Daten sollen künftig autonom fahrende Autos oder Fahrzeuge mit hohem Automatisierungsgrad ausgestattet werden, um sich weniger roboterhaft zu verhalten. Stattdessen sollen sie die menschliche Fahrweise nachahmen.

Würden hochautomatisierte oder autonome Autos zwar sicher, aber langsam und zögerlich fahren, könnte ihre Akzeptanz gering bleiben, befürchtet Jaguar Land Rover. Deshalb soll untersucht werden, wie menschliche Fahrer sich beispielsweise an Kreisverkehren und Kreuzungen verhalten.

Das Forschungsvorhaben Move-UK ist auf drei Jahre ausgelegt und soll 5,5 Millionen britische Pfund (rund 7,29 Millionen Euro) kosten. Es soll auch helfen, Versicherungspolicen für autonome Fahrzeuge zu entwickeln. Die britische Regierung unterstützt das Vorhaben mit 2,75 Millionen Pfund. Insgesamt will Großbritannien 100 Millionen Pfund für die Erforschung vernetzter und autonomer Fahrzeuge investieren.

Google will seine Autos menschlicher machen

Auch Google versucht laut einem Bericht des Wall Street Journals, seinen autonom fahrenden Autos menschliche Züge zu verleihen. So sollen die kleinen Fahrzeuge künftig schneller um Kurven fahren und bei Bedarf durchgezogene Linien ausnahmsweise überfahren. Das soll den Verkehrsfluss beschleunigen und Unfälle mit menschlichen Fahrern verhindern.

Schon 2014 verriet ein Softwareingenieur Googles, dass die selbstfahrenden Autos so programmiert seien, dass sie manchmal eine Ordnungswidrigkeit begingen und die Geschwindigkeitsbegrenzung um bis zu 16 km/h überschritten. Sie orientierten sich dabei an Fahrzeugen in unmittelbarer Nähe. Wenn diese die Geschwindigkeitsbegrenzung überschritten, gebe auch Googles Auto Gas. Langsamer zu fahren könnte sonst eine Gefahr für die Insassen und andere Verkehrsteilnehmer darstellen.


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Salzbretzel 02. Feb 2016

Natürlich sind die Möglichkeiten von Technik limitiert. Keiner sagt bei Autos das diese...

chefin 02. Feb 2016

Völlig korrekt, alles vermeiden was die Akzeptanz in der Oberklasse bringen könnte...

Doedelf 02. Feb 2016

Macht auch vieles einfacher - auf der Landstraße gurkt die Karre dann mit 80 und bleibt...

ronlol 02. Feb 2016

Die autonomen BMW Fahrzeuge haben auch einen speziellen Planer für Rückrufe und Schäden...



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